Autor Thema: WARNUNG vor Berufsverbrecher Anton Ernst Kerner Topachi/Hotel Piribebuy  (Gelesen 8722 mal)

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WARNUNG vor Berufsverbrecher Anton Ernst Kerner Topachi/Hotel Piribebuy
« am: September 20, 2014, 01:44:05 Vormittag »
WARNUNG vor diesem Berufsverbrecher von der Topachi Ranch/Hotel in Piribebuy / Paraguay !


Der schon Dutzende von Einwanderer in den finanziellen Ruin getrieben und abgezockt hat !

Paraguay das Land der Gauner und Ganoven, wo nur eine verschwinden kleiner Teil der Einwanderer es überhaupt auf ehrliche Art und Weise geschafft sich eine bescheidene Überlebens Existenz aufzubauen. Derweil die Zahl derjenigen viel grösser ist, die ihren Lebensunterhalt dadurch bestreiten die Neuzuwanderer in irgendeiner weise abzuzocken, indem sie sich als Freund und Helfer anbiedern. Eine traurige Berühmtheit ist der inzwischen weltweit bekannte "Freund und Helfer" Anton Ernst Kerner, besser bekannt als Toni von dem Topachi Hotel in Piribebuy.

Dieser Mann ist der gemeingefährlichste Betrüger und Abzocker aus Paraguay, der seit einigen Jahren sich darauf spezialisiert hat, Neuzuwanderer zu betrügen und abzuzocken.

Sein Name: Anton Ernst Kerner, nennt sich jedoch Toni

Er ist Betreiber der Topachi Ranch/Hotel in Piribebuy/Paraguay


Seine Spezialität besteht darin Paraguay interessierte Gäste auf seine Ranch zu locken, ihnen eine Auswanderung nach Paraguay schmackhaft zu machen, wobei er sich als helfende Hand anbietet bei allem behilflich zu sein. Hierzu benutzt er als Referenz den Hochstapler mit der Fantasia Loma verde Ranch, seinen einzigen Freund den Eddy Krämer aus Esslingen!

Er nennt es Freundschaftsdienste ! Es ist aber Abzocke und Betrug auf hohem Level !

Ich kenne mindestens sechs Neuzuwander Familien, die über ihn die Einwanderung nach Paraguay abgewickelt haben, dabei um einige fünfstellige Beträge abgezockt bezw. betrogen worden  sind. Sie haben es als Lehrgeld abgeschrieben und meiden es tunlichst mit ihm je wieder irgendwelche "Dienstleistungen" die er Freudschaftsdienste nennt in Anspruch zu nehmen. Da der Herr es clever verstanden hat, sich in die staatliche paraguayische "Abzock-Mafia" einzuschleimen, hat keiner der Geschädigten den Mut ihn anzuzeigen. Beziehungsweise diejenigen die es versuchen sollten haben keine Aussicht erfolgreich zu sein. Seine freundschaftlichen Beziehungen zu den für ihn zuständigen Gerichtsbezirk Piribebuy oder seiner Freunde, reichen aus aus jede Anzeigen unter den berühmten Tisch fallen zu lassen. Die Geschädigten werden durch nicht oder schwer nachweisbare Drohungen von Leib und Leben, dermassen eingeschüchtert, dass sie sogar den Weg an die Öffentlichkeit scheuen und in Schweigen versinken. Landläufig nennt man solche Zeitgenossen elende Feiglinge. In Paraguay muss man es aus etwas anderer Sichtweise betrachten. Angesichts der Gefahr für Leib und Leben bei seinem weiteren Aufenthalt in Paraguay, ist das Schweigen der betroffenen etwas verständlicher. Wer es wagt in Piribebuy und Umgebung Neuzuwanderer vor diesem Berugsverbrecher zu warnen, muss damit rechnen von diesem kriminelle Verbrecher in Paraguay verklagt zu werden.
Weshalb das Antiabzocker Forum schon seit Jahren auf diesen gefährlichen Betrüger und Abzocker hinweist, ja eindringlich warnt sich mit Herrn in etwelche geschäftliche Abweicklungen einzulassen, wenn er nicht abgezockt werden möchte. Ein ehemaliger Flugkapitän Herbert Uerling, der trotzt gelesener Warnungen in diesem Vorgänger Forum sich mit ihm eingelassen hat, hat die Bruchlandung seines Lebens hingelegt. Derweil der Toni schon in die Welt posaunte, dass es bald eine Fluglandepiste auf seiner "Ranch" geben würde. Vom Runaway ist bis heute nichts zu sehn. Es braucht auch keine, beim Berufsverbrecher im Topachi Hotel vollzieht jeder der da landet sowieso eine finanzielle Bruchlandung. So kann er sich einfach schweigend in die Reihe derjenigen einreihen, die teilweise noch in Paraguay ums überleben kämpfen, wenn sie nicht zu denjenigen gehören die genügend finanzielles Polster haben, um es als Fehlinvestition abzuschreiben. Es gibt aber solche die von ihm skrupellos um ihr gesammtes Erspartes betrogen worden sind, schlussenldich als Harz IV wieder in Deutschland gelandet sind. Ganz nebenbei werden sie noch öffentlich verhöhnt.

Die Ganoven Fraktion von unseren "Freunden" den Kontra-AA Betreiber zu deren Freund er zählt, betreibt Beweihräucherung für ihren so sauberen, ehrlichen Geschäftsmann. Derweil der Toni seit Jahren in allen anderen Foren rausgeflogen ist, als man festgestellt hat, dass er diese nur dazu genutzt hat sich als "Freund & Helfer" bei den Usern anzubieten um sie anschliessend abzuzocken. Eberhard Eduard Heinz Lehr, (Betreiber), der einst den Toni "als Strössner von Piribebuy" öffentlich auf seiner Webseite bezeichnete sind inzwischen dicke Freunde. Pack schlägt sich und Pack veträgt sich.

Seien sie also gewarnt vor ihrem möglichen "Freund & Helfer" aus Freundschaftsdienst die ihnen bei der Kontra-AA Fraktion angeboten wird, wenn sie nicht abgezockt werden wollen.

Er ist de lebende Beweis,das kriminelle Verbrechen sich in Paraguay lohnen, wenn man die entsprechenden Beziehungen hat!
Wenn der Klügere immer nachgibt herrscht die Diktatur der Dummen. - Daher gilt: Wo unrecht zu recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. -
Doch bedenke:  Das einzige das einen davon abhalten kann die Wahrheit zu finden, ist zu denken man kenne sie bereits.

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Re: WARNUNG vor Berufsverbrecher Anton Ernst Kerner Topachi/Hotel Piribebuy
« Antwort #1 am: September 20, 2014, 01:49:03 Vormittag »
Wie Berufsverbrecher Anton Ernst Kerner vom Topachi Hotel sich als Pate von Piribebuy aufspielt

Man fragt sich warum der grosse Pate von Piribebuy einen ex-Häftling in seinem "Restaurant" beschäftigt.
Da beschäftigt der Toni in wohlweislicher Voraussicht, einen mehrfach vorbestraften Kriminellen, den man ja wieder leicht schassen kann.
Man behauptet dann einfach man sei bestohlen worden
Und der Koch hat sich im Haus eines Deutschen eingenistet und an Toni Kerner 3 Monate lang Miete bezahlt?
Ist das auch nicht verdammt merkwürdig?
Und dann hat Toni Kerner diesen Koch samt Frau und vier Kinder von der Polizei auf die Strasse setzen lassen behauptend dass er Eigentümer des Hauses ist?
Illegale Handlung am laufenden Band unter dem Schutz geschmierter amtlicher Lakaien aus Piribebuy.
Es gibt über 2 Dutzend Anzeigen gegen Kerner in Caacupe, aber die von Kerner geschmierte Justiz reagiert nicht.
Man hat so nebenbei einen guten Nebenverdienst der oft höher als der Lohn ist.
Das ist der Beweis das kriminelle Verbrechen sich in Paraguay lohnen, wenn man die entsprechenden Beziehungen hat.

Man betrachte einmal die Fresse und das hämische Grinsen dieses Ganoven, der nur stark ist wenn er gekaufte Lakaien zu Seite hat, sonst hat er keine Eier in der Hose. Erst nutzt er die Leute mit "Hungerlöhnen" aus, wenn sie ihre Schuldigkeit getan haben, spiel er den grossen Zapano. Wer Einheimisch auf solche Weise behandelt um ein evtl. vorhandenes Problem zu lösen, der ist ein Charakterschwein!
Was für Eier er in der Hose hat bewies er schon vor einiger Zeit, da hat eine arme Paraguayerin mit ihren Kindern Holz auf seinem Gelände eingesammelt.
Wie hat er sie vertrieben ??
Er hat sie mit einer geladenen Pistole bedroht und verscheucht  ;D
Das ist der grosse Pate von Piribebuy der nur mit Der Waffe im Anschlag eine Frau mit Kindern verscheuchen kann!

Anton Ernst Kerner, ein armes Schwein ohne Eier in der Hose. Irgendwann wird er zur falschen Zeit am falschen Ort dafür büssen müssen !
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Re: WARNUNG vor Berufsverbrecher Anton Ernst Kerner Topachi/Hotel Piribebuy
« Antwort #2 am: September 20, 2014, 01:55:58 Vormittag »
Hier lesen sie die Wahrheit über Anton Ernst Kerners  Betrugs.-und Abzocker Machenschaften

Wie bereits vorerwähnt, fürchten Geschädigte von Berufsverbrecher Anton Ernst Kerner, die noch in Paraguay leben um ihr Leib und Leben um über seine Machenschaften zu berichten. Es gibt aber noch Geschädigte die heute nicht mehr in Paraguay leben und aufgezeichnet haben, wie sie vom Berufsverbrecher Anton Ernst Kerner abgezockt worden sind. Aus Angst vor möglichen rechtlichen Verfolgungsmassnahmen durch Ganove Kerner, wurden Name des Landes und des Rancher geändert. Im Bericht heisst das Land statt Paraguay:Managuay, Piribebuy wird zu Pirrarso und der Hauptdarsteller statt "Toni" FÖHNRICH !

Die die ganze wahre Geschichte lesen
: Dann wissen sie mit was für einem kriminellen Verbrecher sie es in Anton Ernst Kerner zu tun haben!

Quelle:
http://tinyurl.com/ljj6txs

Last Exit Mañaguay
Auswandererschicksale in Südamerika


    Auswandern

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Wie die Alten sungen…
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January 17, 2013

Horst und Irma Schneider (Namen sind frei erfunden, evtl. Ähnlichkeiten sind rein zufällig) waren vor 24 Jahren nach Mañaguay gekommen. Bis ihr Container die Zollkontrolle passiert hatte, wohnten sie bei der Niederlassung der internationalen Spedition, mit der sie ihr Hab und Gut verschifft hatten. Schon zuvor hatten sie während eines Urlaubs ein Grundstück bei Pirrarso gekauft. Dort begannen sie sogleich mit dem Bau ihres neuen Hauses. Später sollten weitere Gebäude für Vermietung an Touristen hinzukommen. ‘Damals waren goldene Zeiten’ erzählte Horst gerne seinen Gästen. Für 100 DM bekam man auf der Bank 1.000.000 Mañanies. Heute bekam man für 100 Euro mit etwas Glück 700.000 Ms., meistens weniger. Die Löhne und die Preise für Lebensmittel waren zu dieser Zeit viel niedriger als heutzutage. So konnte man mit relativ wenig Geld prächtig leben. Zuerst aber mußte ihr Container durch den Zoll. Die Agentin der Spedition hatte wohl kein Interesse an einer zügigen Abwicklung. Sie wollte ihre zahlenden Gäste so lange wie möglich in ihrer angeschlossenen Pension wohnen haben. Mehr als acht Wochen hatte es gedauert, bis der Container endlich freigegeben wurde. In dieser Zeit durften die Schneiders nicht in den Zollbereich, lediglich die Speditionsangestellte war zugelassen. Immer wieder wurden sie von ihr in norddeutsch gefärbter Aussprache vertröstet: ‘Es dauert halt bei den Behörden hier’. Es war wie im Ohnsorg-Theater.

Als es endlich soweit war, fuhren sie mit ihrem Auto hinter dem Lastwagen her. Man hatte sie gewarnt, daß die Fahrer unterwegs halten und alles ausräumen würden. Aber ohne Zwischenstopp zuckelte der LKW auf der damals sehr schlechten Straße bis Pirrarso. Ihr Haus war bald bezugsfertig. Sie freuten sich schon auf ihre Möbel, die Teppiche, von denen einige sehr wertvoll waren, und auf die großformatigen Bilder aus dem Nachlaß von Irmas Mutter. Ihr Entsetzen war groß, als sie den Container öffneten. War er beim Anbringen der Siegel in Deutschland noch vollgepackt bis unters Dach gewesen, so lagen nun nur noch in der vorderen Hälfte halbhoch verstreut einige Töpfe und zerissene Kartons herum. Alles von einigem Wert war weg: Die Steroanlage, der Fernseher, die Teppiche, Bilder, Schmuck. Irma weinte. Ein Anruf bei der Spedition blieb erfolglos. Sie wurden an das Fuhrunternehmen verwiesen, welches den Transport vom Hafen bis nach Pirrarso erledigt hatte. Ihre Einsprüche mit dem Hinweis, daß sie dem LKW gefolgt seien und ihn nicht aus den Augen gelassen hätten, blieben erfolglos.

Später, bei einem Bummel durch die Haupteinkaufsstraße in Mañalia sahen sie ihre Stereoanlage in einer Auslage eines Elektrogeschäfts. Horst suchte sich aus seinen Unterlagen die Quittungen, worauf er die Seriennummern der Geräte vermerkt hatte. Dann erst ging er in den Laden und wollte die Anlage sehen. Er inspiziert alles genau: Es waren seine Geräte. Er verlangte die Herausgabe, aber der Ladenbesitzer weigerte sich. Horst drohte mit einer Anzeige. Aber damals war das Justizsystem noch korrupter als heute, da hätte er gegen einen Einheimischen keine Chance gehabt.

Zu Anfang lief das Geschäft mit den Touristen garnicht schlecht. Horst und Irma betrieben die einzige deutsche Gastwirtschaft mit Zimmervermietung in Pirrarso. Irma kochte gute deutsche Hausmannskost, was viele ihrer Gäste zu schätzten wußten. Horst organisierte Touren zu den Wasserfällen oder zum Angeln auf dem Rio Grande. Der Fischreichtum zu dieser Zeit war sagenhaft. Man brauchte nur die Angel auszuwerfen und schon hing ein Fisch dran. Riesige Barsche und Karpfen bissen an, aber auch meterlange Raubfische. Heute war auch alles reglementiert und Angelscheine wurden kontrolliert.

Später, als es Mode wurde nach Mañaguay auszuwandern, kamen auch manche ‘Haie’ aus Deutschland. Mittlerweile war Pirrarso dank einiger dunkler Gestalten als Abzockerhochburg verrufen. Die Gäste machten einen Bogen um die Stadt, oder sie blieben nur kurz. Schuld daran waren nicht diejenigen, welche die Betrüger in den Foren anklagten, sondern die Betrüger selbst. Horst dachte an Föhnrich, den er einmal kennengelernt hatte. Sicher, er war ein guter Verkäufer, aber das gab ihm doch nicht das Recht zu betrügen und so einen ganzen Ort in Verruf zu bringen. Alle hatten mittlerweile unter ihm zu leiden. Irgendwie schien der Typ nach einer gewissen Zeit seinen erfundenen Geschichten zu glauben. Shakespeare hatte es treffendend beschrieben: ‘Wenn einer, durchs Erzählen, zu solchem Sünder sein Gedächtnis macht, daß es der eignen Lüge traut.’

Kriegsdienstverweiger wollte er gewesen sein, so hatte er Horst bei ihrem ersten Zusammentreffen erzählt. Anderen gegenüber hatte Föhnrich vorgegeben, daß er ehemaliger Zehnkämpfer gewesen sei: ‘Was glaubst, warum ich so gut beisammen bin’. Von einem Bekannten hatte er erfahren, daß Föhnrich kurz vor Weihnachten 2006 im Beisein eines anderen Gastes gesagt haben soll, daß das Konzentrationslager Dachau erst nach dem Zweiten Weltkrieg von den Amerikanern errichtet worden sei. Während der ganzen Zeit des Nationalsozialismus seien lediglich 1000 Juden ums Leben gekommen. Harry vermutete, daß der anwesende Gast eine dementsprechende Gesinnung gehegt hatte. Es war irgendwie unheimlich, wie Föhnrich auf seine deutschen Gäste eingehen konnte. Von Jakob Kirchberger wußte Horst, daß Föhnrich mit seinen Kontakten zur deutschen Polizei prahlte: ‘Dem sein Führungszeugnis hättst sehen solln, drei Seitn voll’. Das würde natürlich einiges erklären. Einmal war Föhnrichs Ferienanlage nach den Regeln von Feng Shui erbaut, ein anderes Mal machte er auf christlich, mal war er Pazifist, dann holte er zu Sylvester die Pump-Gun raus – der WunderlichWandelbareWendehals – www. Trotzdem hatten Horst und Irma gerade ihn mit dem Verkauf ihres Anwesens ‘betraut’.
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Achtung, Forum!
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January 5, 2013

Hat ein Forum z.B. kein Impressum, sollte man sich garnicht erst dort anmelden, denn es droht Datenklau oder Schlimmeres. Bei der Recherche über ein Forum stieß der Verfasser dieses Blogs auf ein seltsames Kongolmerat von Adressen und Firmen in Deutschland. In diesem Forum gibt es kein Impressum. Da aber die Domain .de in Deutschland ist, kann man die Betreiber über einen sog. Domain Check ausfindig machen. In diesem Fall war es angeblich ein Herr Buschmeier (Name frei erfunden / von der Redaktion geändert), welcher seinen Wohnort in Hessen angeben hat. Aus dem zweiten Teil einer dort ersichtlichen E-Mail Adresse konnte man eine Firma in Deutschland ableiten. Die Suche brachte auch Ergebnisse, jedoch beim Anklicken erschien nur eine Mitteilung über Nichterreichbarkeit. Bei diesem Check konnte man als vom Betreiber angegebene Tätigkeit einmal den Eintrag sehen: Autovermietung in Mañaguay, bei einem anderen Domain Check: Immobilien in Mañaguay – auf jeder dieser Internetseiten sind verschiedene Betreiber ersichtlich.

Wo sitzen die Drahtzieher? Handelt es sich um eine ganze Bande, welche, angefangen vom Forum bis zur Einwanderung, die Auswanderer  von anderen Anbietern fern halten will, um selbst besser zugreifen zu können. Jeder der sich in einem solchen Forum anmeldet und schreibt, muss mit Daten- und/oder Passwortklau rechnen. Dann wird wahrscheinlich versucht, mit diesem Passwort in andere Accounts, z.B. PayPal oder Amazon einzuloggen und Schaden herbeizuführen. Oder man bekommt auf der Seite gleich einen Troyaner auf den Computer versteckt.

Allerhöchste Vorsicht ist also geboten, wenn das Impressum fehlt. Gut, hier gibt es auch keines, aber der Verfasser will ja nichts verkaufen. Hier gibt es keine Links und keine Angebote, kein Einloggen, keine Passwortabfrage usw., sondern nur Erfahrungen, die z.T. mit Fiktion gemischt sind. Dem Leser selbst bleibt es überlassen, ob er hier einen Ratschlag mitnimmt oder lieber seine eigenen, manchmal schmerzlichen Erfahrungen mit Täuschern vom Schlage Fönis macht.
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Des Pudels Kern
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September 29, 2012

Eine weitere Verleumdung und Verhöhnung der Opfer konnte im Internet ausfindig gemacht werden. Wie im Anti-Abzockerforum zu lesen war, sei der Verfasser dieses Blogs psychisch gestört (Nachtrag vom 14.12.2012: Dieses Forum ist nicht mehr online, Screenshots des Gesprächsfadens mit den Verleumdungen sind vorher gemacht worden, worin auch die IP-Adressen der Verleumder durch den Betreiber des Forums öffentlich gemacht wurden – ansonsten kann man nur noch unter der Rubrik ‘Abzockerforum’ im Forum eines unbeugsamen Österreichers die Wahrheit über Föni lesen). Geschrieben hatte diese infamen Lügen eine gewisse ‘Emmy’ – vermutlich aus dem Dunstkreis des Abzockers Föhnrich. Dieser hatte sich zwischenzeitlich durch die Verheiratung seines Sohnes mit einer Mañaguayerin und durch reichliche Bestechung der Polizei eine gefestigte Position in dem beschaulichen Pirrarso geschaffen. Allerdings bekam sein Höhenflug eine nicht unerhebliche Delle mit einer Hausdurchsuchung auf der Torpeza-Ranch. Der Tatbestand war folgender: Föni wollte seinen neusten Opfern, einem deutschen Ehepaar, die gesamte Habe abnehmen. Zu diesem Zweck stellte er seinen ‘Gästen’ in einer unangekündigten Aktion das Wasser und den Strom im Ferienhaus ab. Die Lebensmittel im Kühlschrank verdarben und die Wäsche in der Waschmaschine faulte. Da die Staatsanwältin aus der Hauptstadt nicht bestochen war, kamen die gerupften Einwanderer mit einem blauen Auge davon. Nachlesen kann man dies (leider nicht mehr) im Anti-Abzocker Forum, wo sich zwar oft ein ruppiger Toni n die Runde einschleicht, aber trotzdem viel Wahres über Föhnrich geschrieben wird. Allerdings Vorsicht vor der Verleumderin ‘Emmy’ – oder unter welchem Decknamen sie in Zukunft ihre Opfer suchen wird – es handelt sich dabei mit großer Sicherheit um Fönis frivole Frau.

Ein Tipp für alle Betrogenen: Im Internet gibt es Hotelbewertungen. Dort kann man wenigstens über die unfreundliche Behandlung Bericht erstatten. Straftaten, welche nicht durch ein Gerichtsurteil belegt sind, sollte man jedoch nicht beschreiben. Wenn man aber abgezockt wurde, kann man ruhigen Gewissens posten, dass man ein unerfreuliches Erlebnis dort hatte und eine schlechte Bewertung abgeben. So kann man wenigstens potentielle Nachfolgeopfer warnen. Und so Leute wie Föni können nichts dagegen tun, selbst nicht, wenn man sich noch in Mañaguay aufhält. Bei vielen Hotelbewertungen kann man aber nur in einem gewissen Zeitraum der Vergangenheit bewerten. Also nicht zu lange zögern. In Google Maps gibt es auch Bewertungen für dort gezeigte Objekte, jedoch ohne Zeitbeschränkung. Dazu muss man nur ein kostenloses Google+ Konto besitzen. Dann sucht man den Ortsnamen und das zu bewertende Objekt. Auch hier gilt, dass man über  Straftaten von Seiten der Abzocker, die noch kein Gerichtsurteil haben, nicht berichten sollte, denn die Internet-Plattformen in Deutschland befürchten, dass sie einstweilige Verfügungen und Unterlassungsklagen erhalten. Die Wahrheit über den subjektiven bitteren Nachgeschmack, den man bei der Begegnung mit so einem Vogel wie Föhnrich kosten musste, kann man bedenkenlos schreiben (z.B.: Sehr unfreundliche Wirtsleute/Betreiber/Gastgeber o.Ä..). So lesen es immer mehr, und die Wahrheit kommt zu ihrem Recht!

(Der Anfang ist ganz unten)
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Der Verleumder
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December 21, 2010

Die von Föhnrich Abgezockten waren schon lange wieder in ihr Heimatland zurückgekehrt und freuten sich bester Gesundheit, da schrieb der uneinsichtige Föni vor Rachegedanken glühend am Nikolaustag ins ‘Tagebuch’ seiner Homepage: “Wir wünschen …. gute Besserung und daß die Medikamente bald ihre Wirkung zeigen.”

Wenn man nun den Eintrag vom Nikolaustag 2010 auf der Homepage des Ranchers mit dem “guten” Kern – er hat nur Schwierigkeiten bei dessen Umsetzung – mit dem oben Geschriebenen vergleicht, kann man feststellen, daß die Wirklichkeit immer noch die besten Geschichten schreibt: Föni hat sich mal wieder selbst entlarvt! Er hat den Namen des Verfassers dieser Geschichte im Internet veröffentlicht und somit jedem die Möglichkeit gegeben, seine eigene (Fönis) Identität herauszufinden. Ein Screenshot ist natürlich für alle Fälle gemacht.

Nachtrag vom 06.10.2012: Mittlerweile ist das ‘Tagebuch’ aus der Homepage der Torpeza-Ranch komplett herausgenommen, aber vielleicht kommt es ja bald wieder zum Vorschein; dann bestimmt ohne den selbst-entlarvenden Beitrag Fönis.

Der Fürst schießt nach einem Habicht auf hoher Mauer. Er erlegt ihn. Alles ist fördernd. (aus dem I Ging, Nr. 40. Hie, die Befreiung, Oben eine Sechs)
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Christen
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September 6, 2010

‘Herr, vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern’. Diesen Satz aus dem Vaterunser liebte Maria Kirchberger. Sie hätte sich gerne bei einigen Menschen entschuldigt. Aber hätte sie den Mut dazu gehabt, oder würde es überhaupt noch möglich sein? Und dann der zweite Teil des Satzes ‘wie wir vergeben unseren Schuldigern’ – welch eine Kraft dazu nötig war! Sie versuchte es tagtäglich. Föhnrichs Schuld wollte sie vergeben. Manchmal gelang es ihr. Oft kamen bei einer Tätigkeit im Haushalt die Erinnerungen hochgeschlichen. Es fing an in ihr zu brodeln, bis sie es schließlich merkte. Dann dachte sie an diese Stelle des Vaterunsers. ‘Wenn sich doch nur alle Christen daran halten würden, oder noch besser, die ganze Menschheit’, dachte sie, ‘und an die 10 Gebote.’ Die Erschwernisse, verursacht durch Föhnrichs Geldgier, belasteten ihr Leben seit sie hier angekommen waren. Warum gab es solche Menschen? Hat Gott sie so gewollt? Was hat sie zu dem werden lassen? Wieder erinnerte sie sich an die ständigen Fahrten zu der Cooperativa wegen den angeblichen ‘Umsonst-Konditoreimaschinen’. Für jede Fahrt berechnete ihnen Föhnrich 25 Euro. Die ersten 10 Mal waren sie mit ihm dort, dann versuchten sie es alleine. Die Verständigungsschwierigkeiten waren groß; oder vielleicht wollte der Angestellte sie nicht verstehen? Dann kam Föhnrich eines Tages: ‘Wo warts denn, habts euer Telefon abgeschaltet?’ Die Maschinen wären gekommen, und er hätte sie kurzerhand selbst abgeholt, auch für sie unterschrieben usw. ‘Da habts, jetzt könnts backen’, ermunterte er die Kirchbergers.

Nachdem sich Jaap und Maria in ihrer neuen Konditorei eingerichtet hatten, nachdem die ersten Torten, Kuchen und sonstiges Gebäck fertig waren, kam der Tag der Neueröffnung. Der erste Kunde war Föhnrich. Er kaufte vier Kümmelwecken, vier Mohnbrötchen und einen Bienenstich. Danach kamen einige mañaguayische Schulkinder und fragten, was denn die Brötchen kosteten. Sie tuschelten etwas in der Eingeborenensprache Mañanie, dann verließen sie lärmend den Laden. Kurz vor Mittag kam noch ein deutsches Ehepaar, welches eine Schwarzwälderkirsch-Torte kaufte. Der Nachmittag verlief ruhig, lediglich ein Mañaguayer kaufte einen Windbeutel.

Die Konkurrenz in Pirrarso war groß. Jaap hatte später einmal die Bäckereien im Ort gezählt. Insgesamt war er auf acht gekommen: acht mehr oder weniger große Bäckereien versorgten das 20.000 Seelen Städtchen. Dazu kamen zwei Konditoreien, welche durchaus schmackhafte Kuchen anboten. Der Preis für vier Vollkornbrötchen lag landesweit bei etwa 1.200 Mañanies, etwa 0,20 Euro! Ein mañaguayischer Arbeiter verdiente am Tag umgerechnet etwa fünf Euro. Wie sollten sich die Menschen ein deutsches Brötchen kaufen, das fast ein Fünftel ihres Tagesverdienstes kostete.

Den Rest ihres Geldes nach Abzug des Hausbaus und der Rechnung Föhnrichs, immerhin noch 15.000 Euro, hatten die Kirchbergers bei einer mañaguayischen Bank deponiert. Noch im gleichen Jahr verübten die Betreiber betrügerischen Bankrott und flüchteten in Ausland. Das Geld war futsch!

Ihre Konditorei lief nicht wie geplant. Was konnten sie machen. Marias Versuch, von Föhnrich Geld zu leihen, wies dieser zurück. Er versprach ihr jedoch bei ihr Brötchen und Kuchen entsprechend seiner Gästezahl zu kaufen. Föhnrich war von Heiko genau über die Finanzlage der Kirchbergers informiert. Als es bei denen knapp wurde, kam er mit seinem Freund Hartmut ‘hastn Arsch in der Hose’ und dessen Pitbull Tyson in den Laden und brach einen Streit los. Wie es denn hier aussehe, überall Mehl auf dem Boden, der unhygienische volle Aschenbecher dazu. Schluß, er nehme die Maschinen jetzt mit, er habe schließlich dafür unterschrieben. Aus!

Dies war der Todesstoß für die erste deutsche Konditorei in Pirrarso. Die Versuche von Jaap, auch ohne Maschinen zu backen, wurden von den Mañaguayern nicht belohnt. Bald mußten sie den Laden schließen. Später erfuhren sie, daß die Maschinen bei Hartmut in der Garage standen. Im Forum lief dann auch bald wieder ein Thema: ‘Konditorei in Pirrarso gesucht; …blos nichts investieren’.

‘Herr, vergib uns unsere Schuld, wie wir vergeben unseren Schuldigern’.
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Hoffnung
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September 2, 2010

Nach dem Frühstück zeigte Föhnrich den neuen Gästen seine Anlage. Diese war in den vergangenen Jahr beständig gewachsen. Nicht daß die Nachfrage nach Ferienwohnungen die Investitionskosten gerechtfertigt hätten, aber der ausgefuchste mañaguayische Architekt, den Föni vermittelte, versuchte seine 10% Vermittlungsprämie in Naturalien abzuliefern. So kam es, daß noch ein Häuschen, noch ein Carport, und diverse Anbauten die Anlage schmückten. Als Pämie für die Vermittlung der Inneneinrichtung bei seinen Nachbarn, bekam Föhnrich von ein Schreiner aus dem nahen Santa Cruz eine Impfstation für seine Rinder gebaut. Mit Wut dachte Föhnrich an den Handwerker mit der Boxerstatur, welcher ihm auf dem Dach der Impfstation Asbestplatten angebracht hatte. Er hatte leider nicht alle Details mit ihm  besprochen, also nahm der Schreiner einfach das Billigste: Asbest-Pressplatten aus Brasilien. Einige Gäste hatten ihn darauf hingewiesen, daß auf den Platten Sicherheitshinweise auf Portugiesisch standen: Não respirao… nicht einatmen, Atemschutzmaske tragen usw. Als er den Schreiner wegen der Platten zur Rede stellte, sagte dieser nur: ‘Si, si, produce cancer… ‘Ob er überhaupt wisse was Krebs sei’, tobte Föhnrich. Er mußte dann auf eigene Rechnung die Platten gegen verzinktes Wellblech austauschen lassen. Die Krebsplatten schenkte er einer Familie mit sechs Kindern. ‘Wieder mal eine gute Tat’, so konnte er sich brüsten.  Aber der Gehilfe des Schreiners hatte die Platten auf dem Rasen in der Nähe des Stalles per Hand mit dem Fuchsschwanz schneiden müssen - dort wo Föhnrich gerade mit den Pauls spazierte. Den etwa 50 cm hohen Haufen Sägemehl hatte der Schreiner im Anschluß in eine Tüte gestopft und unweit von der Ausfahrt in den Straßengraben geworfen. ‘So sind die Mañaguayer, von Umweltschutz keine Spur’, stöhnte Föni innerlich. Aber das Schlimmste für ihn war, daß er zweimal wöchentlich mit seinem Rasenmäher über die Stelle fuhr, wo bestimmt noch Reste des Asbestes lagen. ‘Daß blos die Gäste nix davon erfahren’, er schüttelte er seine Besorgnis ab. “Wenns reitn wollt, wir habn wunderschöne Quarterhorses”, Pauls winkten ab. Sie wollten sich erstmal von den Stapazen des Fluges erholen.

Nachdem Föhnrich seinem Capataz einige strenge Anweisungen gegeben hatte, setzte er sich in sein Auto und fuhr ins nahe Städtchen. Auf der Municipalidad sprach er kurz mit dem Sekretär des Bürgermeisters, den er durch ‘kleine Geschenke’ zu seinen Freunden zählte. Dem seriösen älteren Herrn hatte er bei Gelegenheit eine seiner Schweizer Uhren geschenkt, bei welcher lediglich ein Sekundenzeigerchen nicht mehr funktionierte. Seit dieser Kirchberger jedoch einmal in Begleitung seines Nachbarn, einem Mañaguayer und Freund des Sekretärs, auf der Municipalidad gewesen war, hatte sich das Verhältnis gewandelt. Mißtrauisch wurde er nun von den meisten Angestellten beäugt. Föhnrich hatte zu erklären versucht, daß alles nur ein Irrtum gewesen sei, daß ihm ein anderer Deutscher erzählt hätte, der Kirchberger sei durchgedreht und mittlerweile Insasse einer Irrenanstalt in Deutschland. Er hätte das doch nicht wissen können… Als er vor einem Jahr den Kirchberger auf der Municipalidad aus Rache verleumdet hatte, fühlte er sich noch großartig. ‘Diese Deppen schaffen es doch nie, daß sie überhaupt spanisch reden’, arroganzte er vor seiner Frau.

In Mañaguay herrschten andere Gesetze wie in Deutschland: Der Bürgermeister einer Stadt wie Pirrarso mit lediglich etwa 20.000 Einwohnern hatte großen Einfluß und Macht, schließlich kamen einige Staatsminister und hohe Beamte der Regierung aus dem Ort. Mañaguay hatte nur fünfeinhalb Millionen Einwohner. Es gab wenig Reiche und viele Arme; und die herrschenden Familien kannten sich untereinander. Alle fühlten sich jedoch der ‘Familia Mañaguaya’ zugehörig. Kirchbergers Nachbar hatte dem Sekretär, seinem Schulfreund und Kameraden aus der Militärzeit, versichert, daß er den Kirchberger fast jeden Tag auf seinem Grundstück gesehen habe. Der Sekretär war entsetzt, und Kirchberger zürnte; und hatte dann die ganze Sache mal wieder im Internet breitgetreten. Mit Gegendarstellungen, Anschuldigungen und Lügen hatten Fönis ‘Freunde’ alle Hände voll zu tun, um aus dem Opfer einen Täter zu machen. Da schimpften sie ‘Schmuddelschreiber’, schrien ‘Beweise, Beweise’, und forderten den Ausschluß von Kirchberger. Der ließ sich aber nicht fassen, weil er nie Föhnrichs Namen nannte. Wie Wasser zerrannte er ihm in den Händen. Sein Rechtanwalt hätte den auseinander genommen, wenn auch nur einmal der Name Föhnrich gefallen wäre. Das Häuschen hätte er denen abgenommen. Maria Kirchberger, welche früher noch als Bittstellerin für eine sonntägliche Kuchenlieferung auf der Torpeza-Ranch vorbeikam, hatte er Hausverbot erteilt, dem Kirchberger sowieso. Föhnrich zitterte.

Wieder zuhause angelangt, wies er die Mädchen zurecht. Sie sollten heute die Fenster putzen. ‘En dos horas estan listos’, raunzte er mißgelaunt. Er ging hoch in sein Zimmer und ließ sich auf sein Bett fallen. Wenn er nur einen Freund hätte, einen richtigen Freund, nicht so jemand, der nur wegen irgendwelcher gemeinsamen Interessen zu ihm hielt wie seine ‘Foren-Freunde’. Als Kind hatte er einmal einen richtigen Freund gehabt. Udo und er waren im gleichen Alter. Sie gingen in dieselbe Klasse, saßen in einer Bank und tauschten ihr Pausenbrot. Nachmittags spielten sie gemeinsam, entweder bei Udo, welcher bei seinen Großeltern lebte, oder bei Föhnrichs, dessen Mutter tagsüber zur Arbeit war; einen Vater hatte es in Adolfs Zuhause nicht gegeben. Es war eine Freundschaft ohne Bedingungen; sie mochten sich und waren glücklich, wenn sie zusammensein konnten. Udos Eltern hatten sich scheiden lassen, wodurch der kleine Prinz bei seinen Großeltern aufwuchs. Sein Vater arbeitete lange Zeit als leitender Ingenieur einer großen Schienenbaufirma im östlichen Afrika. Wenn er mal zu Besuch kam, brachte er exotische Sachen mit: Stoßzähne von Elefanten, Zebrahäute, aber auch richtige Tiere. Einmal schenkte er Udo einen kleinen Mungo, ein anderes Mal brachte er zusammen mit seiner neuen Frau einen ausgewachsenen Schimpansen mit. Föni konnte sich noch gut daran erinnern: Udo hatte ihn damals unter irgendeinem Vorwand unter den großen Kirschbaum im Garten der Großeltern gelockt. Dann muß es vermutlich auf ein geheimes Zeichen losgegangen sein. Etwas sehr Schweres landete auf Fönis Schultern – und er wäre beinahe gestürzt: Grässlich behaarte Horrorhände fingerten vor seinem Gesicht, das Adrenalin schoß ihm ins Blut. Der Udo und sein Opa haben vielleicht gelacht.

Mit seiner zweiten Frau zog Udos Vater dann nach England – und sein Sohn sollte mit. So endete die junge Freundschaft. Später, als Beide 16 Jahre alt waren, hatten sie sich noch ein Mal getroffen und von den alten Zeiten geschwärmt, als sie Sigurd-Heftchen lasen und Hütten im Wald bauten. Aber es war nicht mehr so wie früher. Udo war auf dem besten Weg, ein Intellektueller zu werden. Er trug lange Haare und hörte sich neumodische Musik an, Pink Floyd und solche Sachen. Föni verabscheute Langhaarige. Er stand eher auf Volkstümliches – Heino war immer noch sein Favorit. Danach hatte er Udo nie mehr gesehen.

Seine Augen waren bei diesen Erinnerungen feucht geworden. ‘Kommt wohl von den Laubfeuern der Mañaguayer’, sagte er sich, stand auf und machte seinen Computer an.
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Ein übliches Gringo-Schicksal (frei ab 18 Jahren)
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August 30, 2010

Alois Andernacher war Frührentner. Nach seiner Lehre als Maschinenbauer hatte er eine Beschäftigung in einem Baumarkt gefunden, wo er mehr als 20 Jahre diente. Bei der Reparatur eines Gabelstaplers zerschmetterte ihm ein ungesichertes Hydraulikbauteil die Knochen seines rechten Unterarmes. Viele komplizierte Operationen waren nötig, und Alois hatte große Schmerzen. Er beantragte die Berufsunfähigkeitsrente. Nach einigen Untersuchungen beim Vertrauensarzt, welcher ein Bekannter der Familie Andernacher war, wurde er als ‘dauernd berufsunfähig’ anerkannt. Seinem Arm ging es bald wieder besser. Mit der Rente von 900 Euro hätte er zwar in Deutschland einigermaßen zurechtkommen können, aber für ‘Volle Pauer Lehm’, wie er gerne Clodwig Poth zitierte, reichte es nicht. Im Fernsehen liefen die Sendungen über Auswanderer, darunter auch ein Bericht von einem arbeitslosen Paar, welches nach Mañaguay wollte. Mit Interesse verfolgte Alois diese Sendungen. Im Internet informierte er sich dann genauer über das Land. Bei der Suche mit Google kamen die Foren an erster Stelle – ein Resultat von fleißig-professionieller Verlinkung. Er meldete sich an und stellte Fragen. Die Beiträge eines als ‘erfahrener Benutzer’ ausgezeichneten Schreibers gefielen ihm besonders gut: kurz und kernig – ‘Pirrarso’.

Über persönliche Nachrichten lernte Alois diesen User kennen, und sie verstanden sich auf Anhieb. Adolf Föhnrich hatte schnell die nötigen Informationen, um ‘punktgenau’ auf seinen neuen ‘Freund’ einzugehen. Von Heiko wußte Föni, daß Alois ein polizeibekannter Kiffer war. Föni hatte ihm dann einige Bilder von der Stadt Pirrarso und der Umgebung geschickt – und auf einem Bild konnte man im Hintergrund eine gut entwickelte Marihuana Pflanze erkennen – ‘des Grundstück kannst kaufn’.

Mit 900 Euro könne er, so hatte ihm Föni versichert, prima in Mañaguay leben, und hatte ihm von den mañaguayischen Chicas vorgeschwärmt: ‘die Mutter stellts dir vor die Tür’, oder ‘wenns dir in die Augen schaun, rein ins Auto und gebürstelt’. In Mañaguay angekommen wohnte er zuerst auf der Torpeza-Ranch. Nachdem das ‘Marihuana-Grundstück’ sich als zu teuer für Alois erwiesen hatte, verhalf ihm Föni zu einem günstigen Häuschen auf dem Land. Gerne hätte er ihm den mañaguayischen Architekten vermittelt, aber der Allround-Handwerker wollte in Eigeninitiative das alte Haus umbauen. Föni war es auch recht. Er brauchte dringend einen neuen ‘Freund’, welcher ihm in den Foren aus seinem derzeitigen Tief heraus half. So assistierte Föni dieses Mal kostenlos bei der Suche nach den günstigsten Anbietern von Baumaterial. Er fuhr mehrmals mit seinem ‘Freund’ weite Strecken, um gute und billige Balken für den Dachausbau zu kaufen. Föni hatte ihn für ein ‘Trinkgeld’ zur Migraciones in Mañalia mitgenommen, so stand es in den Foren zu lesen, lediglich seine Spesen forderte er – ‘Einwanderungspapiere self-made’ hieß der Beitrag. Dazu bekam Alois noch Fönis altes mañaguayisches Risiko-Motorrad: ‘Des Ding kannst habn, brauchst nur Ölwechsel machn’. Dafür sollte Alois bitteschön weiter für Föhnrichs ‘billige’ Dienstleistungen werben.

Trotz seines lässigen Outfits war Alois Andernacher einer von vielen, die ihre Selbstbestätigung in materiellen Dingen suchten, deren ganzes Ich-Bild von ihren Autos, Frauen oder Häusern abhängig war. In Deutschland hatte er es nicht in den BMW-Club geschafft. Hier in Mañaguay war er Jemand, wurde von den Männern ‘Patron’ genannt. Im Gegensatz zu seinen Nachbarn war er reich. Er konnte sich sogar tageweise einen Gärtner und Gehilfen leisten; Pepe arbeitete für umgerechnet vier Euro am Tag. Mit schwerer körperlicher Arbeit verwandeltetn die beiden in wenigen Monaten die unscheinbare Hütte in ein schmuckes Häuschen.

Pepe versorgte den Frührentner mit ein paar Gramm Marihuana wöchentlich. In Mañaguay war es, wie auch in Deutschland vor Zeiten, üblich, Hanf anzubauen und auch zu rauchen. Alois konnte die ganze Aufregung wegen dem bischen Gras nicht verstehen. In seiner Heimatstadt wurde er einmal von der Polizei durchsucht. Er hatte das Marihuana in seiner Hand, welche er zusammen mit der anderen auf Verlangen des Polizisten hochhalten mußte. Danach hat er es auf der Wache die Toilette runtergespült. Alois sprach aber auch gerne und oft dem mañaguayischen Bier zu, welches günstig und relativ gut war.

In Alois regte sich bald das Verlangen nach einer Frau. Ob er nicht eine ‘soltera’, eine unverheiratete Frau, kenne, welche ihm das Haus reinigen könne, fragte er seinen Capataz Pepe. Dieser zögerte zuerst, aber als Alois andeutete, daß er sich eine Putzfrau aus einem anderen Ort nehmen würde, stellte ihm Pepe eine angeblich alleinstehende Mutter mit Tochter vor. Es war Pepes ‘Frau’ Magdalena und ihre gemeinsame Tochter Isabel. Sie hatten einige Jahre zusammengelebt, aber in Mañaguay war es nicht üblich, standesamtlich oder gar kirchlich zu heiraten. Lebte man mehr als drei Jahre zusammen, galt man offiziell als verheiratet.

Alois fand sofort Gefallen an Magdalena. Ihre strammen wohlgefüllten Brüste zeichneten sich unübersehbar unter dem knappen T-shirt ab. Alois war sogleich entflammt. Wenn sich Magdalena auf einen Stuhl gegenüber von ihm setzte, spreizte sie ungeniert ihre Beine, und er konnte deutlich ihre Schamlippen unter ihrer fadenscheinigen Spanndex-Hose erkennen – ein Höschen trug sie nicht. In den ersten Tage reinigte Magdalena im Haus die Fußböden, machte den Abwasch, und putzte die Fenster. Jedesmal wenn sie sich in ihren engen Hosen bückte, spürte Alois seine Erregung. Und wie ihre Brüste auf und nieder oder zu den Seiten wippten – bombastisch!

Abends alleine im Bett dachte Alois immerzu an Magdalena. Es war kaum noch auszuhalten. Als sie eines morgens in gebückter Haltung den Boden wischte, drehte er sich wie zufällig und streifte mit seinem steifen Glied ihren Hintern. Sie ließ es sich gefallen, sah sich sogar um und lächelte. Alois packte ihre strammen Hinterbacken, glitt dann mit der linken Hand unter ihr T-shirt und knetete ihre pralle milchgefüllte Brust. Er zog ihr die Stretchhose runter, sie öffnete ihm flink die Hose, und sein steifer Penis rutschte, geführt von erfahrener Hand, in ihre glitschige Möse. Magdalena stöhnte lustvoll auf. In wenigen Minuten spritzte Alois seinen Samen überglücklich in sie hinein.

Sie wolle heute nacht bei ihm schlafen, bat sie danach und küsste ihn dankbar ab. Alois war schon wieder erregt: ‘Heute Nacht würden sie vögeln!’. Es war wundervoll und Magdalena schrie vor Geilheit. Jedesmal wenn Alois  nach kurzer Pause erwachte, griff er nach Magdalena, fühlte ihre Wahnsinns-Titten, ihre festen Schenkel, und es begann von neuem, sie fickten wieder – fünf Mal insgesamt.

Am Morgen begrüßten ihn die Nachbarn mit einem schelmischen ‘Hola’; ihre Freude war offenbar. Magdalena winkte aus dem Schlafzimmerfenster, wobei sie sich nur ein Laken vor den Körper hielt. Alois fühlte sich großartig. Von nun an wohnte Magdalena bei ihm. Er genoß ihre Anwesenheit, ihren Anblick: diese sagenhaften doppelten Dinger unter ihrem Hemd, ihr strammer Hintern – sogar ihr Gesicht mit der großen breiten Hakennase fand er hübsch. In dem Ort, welcher aus vereinzelten Häuschen entlang der Erdpiste bestand, wurden sie unter Einheimischen bald ‘Esposo’ und ‘Esposa’ genannt – Gemahl und Gemahlin.

Die ‘Flitterwochen’ waren leider kurz. Nach zwei Wochen machte sich bei dem 44-jährigen der übermäßige Spermaverlust bemerkbar. Er wurde reizbar und ungehalten. Fast hätte er Magdalena einmal geschlagen. Er schickte sie nach Hause. Sie weinte und flehte, sprach über ihre verletzte Ehre, dann drohte sie: Ihre Familie werde sich rächen. Für Alois begann nun eine schwere Zeit. Die Nachbarn schütteten nachts ihren Müll vor sein Grundstück, und der Wind wehte den Dreck auf den Rasen und in den selbstgemauerten Pool. Es wurde immer schlimmer. Kinder warfen im Vorrübergehen Steine aufs Dach, und an einem Morgen fand er Scherben von Bierflaschen im Pool. Pepe kam und sagte, daß Magdalena darauf bestehe, daß sie wieder in Alois´ Haus wohnen dürfe. Schließlich gab er nach. Magdalena war nun seine Ehefrau.
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¡Mi país!
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August 25, 2010

Vorgestern hatte Pedro Rodriguez sieben Hektar seines Anwesens an einen Deutschen verkauft. Der Preis war für mañaguayische Verhältnisse gut. 50.000.000 Mañanies, umgerechnet fast 7.300 Euro, hatte er beim Notar erhalten. Nun konnten er und seine Familie wieder besser leben – wenigstens eine Zeit lang. Pedro hatte im Juni dieses Jahres seinen 46. Geburtstag gefeiert, und er dachte sich, daß nun die Zeit gekommen sei, das Leben etwas ruhiger zu gestalten. Mit der Landwirtschaft konnte er seine Familie bisher nur unzureichend ernähren. Der Staat zahlte alle drei Monate 300.000 Mañanies an die Kleinbauern, sonst hätte es kaum gereicht. Die Großgrundbesitzer mit mañaguayischer Staatsbürgerschaft bekamen natürlich viel mehr.

Er hatte vier Söhne und zwei Töchter. Seine Frau war nun bald 40. Als die Kinder klein waren, herrschte reges Leben in dem zwei-Zimmer-Häuschen. Die Kinder schliefen in einem Raum, und der andere diente gleichzeitig als Küche und als Schlafzimmer der Eltern. Das war immer noch besser, als bei vielen seiner Nachbarn, wo alle in einem Zimmer hausten. Wie bei vielen gab es kein Bad. Der urtümliche Plumpsklo war einige Meter vom Haus entfernt. Ansonsten urinierten die Männer ungeniert an die Bäume oder an den Straßenrand. Die Wäsche wurde im nahen Fluß gewaschen, der auch als abendliche Badeanstalt diente – wenn es nicht zu kalt war.

Pedro konnte sich noch gut an seine Kindheit erinnern; als er mit seiner Großmutter auf dem Rücken eines Esels nach Marapari, der nächsten größeren Stadt geritten war. Es war immer ein fantastisches Erlebnis für den kleinen Pedro. Damals, vor 40 Jahren, gab es kaum Autos in Mañaguay, auch wenige Ausländer. Einmal hatte er die urtümliche Lokomotive der staatlichen Eisenbahn im Bahnhof von Marapari einlaufen sehen: Oben und aus den Seiten schoß Dampf hervor, es quietschte und ratterte, und mit einem schrillen Schrei kam das Ungetüm zum Stehen.

Die Menschen damals trugen noch die traditionellen Ponchos. Für einen Mañanie bekam man ein kleines Brötchen; wogegen heute vier Brötchen mehr als 1.000 Ms. kosteten. Seine Oma handelte auf dem Markt mit selbstangebautem Gemüse, Mais, und Mandioka. Mit dem Geld konnte sie Kleidung für die Familie kaufen. Seltsamerweise, so dachte Pedro, war früher wirtschaftlich viel mehr los als heute. In der abgelegenen Gegend, wo sie wohnten, gab es damals sogar eine Fabrik für Mandioka-Mehl. Mit Ochsen wurden die Wurzeln herbeigekarrt und das fertige Mehl abtransportiert. Viele Menschen aus seinem Ort arbeiten in dieser Fabrik. Der Eigentümer war ein Padron, wie es sie nur damals gab,  fast ein König oder zumindest Baron. Seit diese Ausländer mit ihrem Fortschritt ins Land gekommen waren, verdienten nur die Anpassungsfähigsten genug Geld. Die Maschinen hatten die Arbeiter größtenteils ersetzt – weltweit. Was blieb waren Dienstleistungen. Viele Mañaguayer mußten mittlerweile länger für weniger Reallohn arbeiten.

Pedro dachte, daß seine Kinder eines Tages für ihn sorgen würden – so wie er es jetzt für seinen Vater tat. In seiner Familie herrschte noch Respekt vor den Alten. Wenn seine Kinder ihrem Großvater begegneten, grüßten sie ihn mit vor der Brust zusammengehaltenen Händen und gesenktem Kopf. In anderen Familien war der Zusammenhalt nicht mehr so stark. Viele Mañaguayer gaben sich übermäßig dem Alkohol hin, konnten mit dieser Droge nicht umgehen. Sie vernachlassigten ihre Arbeit und ihre Familien. Die Töchter solcher Familien konnten froh sein, wenn sie eine gute Partie machten, wie seine Nichte Magdalena, die nun die Frau eines ‘Aleman’ war. Die Söhne mußten hart arbeiten, oder sie glitten ab in die Kriminalität oder ins Elend. Das Fernsehen zeigte den Kindern recht einseitig die neue Welt: Schön und jung mußte man sein, ein gepflegtes Auto besitzen, die Wohnung schick eingerichtet haben; und hatte man Schmerzen vom Trinken oder der Arbeit, waren auch hier Schmerztabletten angesagt. Das Fernsehen zeigte, wie der moderne Mensch sein sollte – jung und dumm.

Die größeren Fabriken waren in der Nähe der Hauptstadt. Dort konnte man mit etwas Glück oder Beziehungen eine Arbeit finden. In den kleineren Städten gab es so gut wie keine Industrie. Natürlich konnten sich einige Leute in der Hauptstadt einen Besuch im Kino leisten. Es gab in Mañaguay, wie auf der ganzen Welt, eine herrschende Schicht; und wie sie es fertigbrachten, immer genug Mittel für ihr angenehmes Leben zu haben, trotz Wirtschaftskrise und Inflation, blieb für Pedro ein Geheimnis.

Nun war Pedros Landbesitz auf sechs Hektar geschrumpft. Beim Kontakt mit dem deutschen Vermittler hatte Pedro gebeten, daß er dem neuen Padron aus Europa als Capataz vorgeschlagen werde. Dann bekäme er ein monatliches Gehalt, das zwar nicht besonders hoch wäre, aber unter den gegebenen Verhältnissen einem Privileg gleichkam. Beim Notar hatte er nochmals danach gefragt, aber die neuen Eigentümer sprachen kaum spanisch, und der Vermittler sagte, daß die Leute erstmal ein Haus bauen wollten. Vielleicht könnte er als Hilfskraft auf der Baustelle arbeiten.

Mit einem Teil des Geldes vom Verkauf wollte sich Pedro neues Land von seinem Nachbarn kaufen. Sie hatten sich schon geeinigt, daß er fünf Hektar für 20.000.000 Mañanies bekommen würde. Dies war der landesübliche Preis unter Einheimischen. Dann hätte er immer noch 30 Millionen übrig, und lediglich zwei Hektar weniger Land als zuvor. Mit dem restlichen Geld wollte er neue Rinder kaufen und eine kleine Zucht beginnen. Die Kühe würden Milch geben, und später konnte er sie an einen Metzger verkaufen. Die Nachfrage nach Rindfleisch war groß auf dem Weltmarkt.

Insgeheim hoffte er wie viele seiner Landsleute, daß die Ausländer bald abhauen würden. Dann würden sie in die verlassenen Häuser einziehen, und das Leben würde wieder so wie früher, oder so ähnlich. Viele der neuen Einwanderer hatten auch nach einiger Zeit das Land wieder verlassen. Wahrscheinlich gefiel es ihnen hier nicht, so vermutete Pedro, oder sie fühlten sich einsam. Er hatte bei vielen Europäern bemerkt, daß sie den Kontakt mit Einheimischen scheuten. Irgendwie fand er sie arrogant, nur einige waren ganz nett. Was wollten sie denn hier? Sich auf Festen mit anderen Ausländern betrinken und vollfressen? Konnten sie das nicht in ihrem Land tun? Und woher hatten sie das Geld? Es sah nicht so aus, als hätten diese Leute in ihrem Leben viel gearbeitet, jedenfalls waren die meisten viel zu dick. Pedro konnte das alles nicht recht begreifen. Eines jedoch wußte er: Irgendwas lief hier schief!
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On the range
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May 14, 2010

Auf der Torpeza-Ranch, wie Adolf Föhnrich sein Anwesen nannte, herrschte bereits emsiger Betrieb. Die Chicas hatten den Frühstücksraum und die Terrasse gereinigt und bereiteten das Frühstück vor. Aber erst wenn die Gäste Platz genommen hatten, so lautete ihr Auftrag, ging eine von ihnen mit einer großen Glaskaraffe hinunter in den Pferdestall. Dort verschwand das Mädchen für etwa eine halbe Stunde, dann kam sie mit der Karaffe zurück, in der eine pinkfarbene Flüssigkeit schwappte. Es handelte keineswegs um frischgepessten Orangensaft, wie man hätte vermuten können, sondern um Tütensaft mit künstlichen Geschmacks- und Süßstoffen – Föhnrich hatte einen ganzen Sack davon gekauft. Den meisten Gäste schmeckte es; jedenfalls hatte sich noch niemand darüber beschwert; und das Mädchen konnte in der Zwischenzeit die Pferde füttern. Föhnrich setzte sich an die Stirnseite seines großen Massivholztisches auf der Terrasse. Es schien ein schöner Tag zu werden. Den Pauls könnte er heute einige Grundstücke anbieten. Er mußte sich dranhalten, denn mittlerweile waren seine Verkaufszahlen stark gesunken, und das gefiel ihm und einigen sehr einflußreichen Leuten in Pirrarso nicht. Immerhin konnte er sich mit der Finanzkrise und dem gesunkenen Eurokurs herausreden. Selbst in dieser schweren Zeit war es ihm gelungen, einem pensionierten Beamten samt Frau und zwei erwachsenen Töchtern ein wenig attraktives Stück Land samt Hausbau anzudrehen – und er fragte sich, was eigentlich die Töchter hier sollten. Föhnrich hatte gute Kontakte bis hinauf in die Regierungsebene, und einmal bei einem Treffen mit den Patrones des Ortes bekam er den Auftrag, eine Aufstellung aller deutschen Einwanderern in und um Pirrarso anzufertigen. Vorteilhaft für ihn war auch, daß die Municipalidad des kleinen Städtchens die Anlaufstelle für alle Mañaguayer war, die ihr Grundstück verkaufen wollten. Dort gab es eine Liste mit zum Verkauf stehenden Immobilien. So war Föhnrich immer bestens im Bilde und konnte seine Besichtigungsfahrten planen.
Die Pauls hatte er mit einer List in seine Anlage gelockt. Föhnrich hatte mit einigen Bewohnern von Pirrarso eine besondere Vereinbarung. Wenn ein Tourist gesichtigt wurde, sollten sie ihm eine SMS mit dem Wort ‘Aleman’ senden. Dafür erhielten sie 10.000 Mañanies – umgerechnet etwa 1,50 Euro. Er fuhr dann mit seinem Safariauto los, um eine Begegnung zu inszenieren – er war der Jäger. Meist waren die Touristen im Supermarkt. Dann schritt Föhnrich männlich hinein, die Arme etwas vom Körper entfernt gehalten, die Baseball Mütze kühn auf dem Kopf und die Augen hinter einer coolen Sonnenbrille – lauernd. Lässig schlenderte er zwischen den Regalen einher, beschaute sich hier eine Packung, dort ein Döschen, aber immer behielt er seine Beute im Blickfeld. Langsam arbeitete er sich näher, suchte die Begegnung: ‘Na, seids Deutsche.’ fränkelte er unschuldig – das kam meistens an. ‘Auf Urlaub hier …wollts uns net mal besuchn…’ Die Pauls, welche geplant hatten in einer kleinen Pension zu wohnen, waren schnell überzeugt: ‘Was wollts denn dort, is doch nur Lärm und Gstank, gleich danebn is en Stundnhotel.’ Den Pauls gefiel es auf der Torpeza-Ranch. ‘Wieso dieser Name.’ hatte ihn Konrad Paul gefragt. Föni erklärte es ihm: ‘Des sind die Anfangsbuchstabn von meim zwoten Vornamn, dem von meim Sohn und dem Namn meiner Frau: Torsten, Peter, und Zarah.’ Er hatte sie in sein von Kirchbergers renoviertes Ferienhaus verfrachtet. Nach dem Abendessen saß man noch eine Weile zusammen, und es wurde getrunken und geredet. Großzügig spendierte Föni den neuen Gästen zum Abschluß zwei Zuckerrohrschnäpse aus der örtlichen Brennerei: ‘Der is wirklich gut. Damits gut schlaft.’ Dann hatte er eine eilige E-mail an Heiko rausgeschickt. Die Information kam dank der übermittelten Reisepassnummern noch in der Nacht.
Gerade kamen die Pauls in makeloser Urlaubsmontur mit frisch frisiertem Haar aus dem Ferienhaus. Föhnrich bestellte sich noch schnell einen Kaffee bei seiner Küchenhilfe. ‘Na, habts gut geschafn’, begrüßte er Konrad und Eleonore. ‘Wunderbar, und so ruhig’, trällerte Frau Paul gutgelaunt. Das Frühstück verlief gemütlich mit einigem Smalltalk über das Wetter, Korruption und Politik. Als die Pauls von den pappigen Brötchen, der gehärteten Margarine, der salzigen Wurst und der picksüßen Marmelade müde und von einigen Tassen Nescafe mit Milch munter waren, sich sozusagen in einem Zustand träger Unternehmungslust befanden, sagte Föni aufmunternd: ‘Na, wollts euch net mal was anschaun, wie die Mañaguayer hier so lebn’, und versicherte dem prüfenden Blick Pauls: ‘Keine Angst, ich bin kein Makler.’ In Gedanken rechnete er sich seinen Tagesverdienst aus. Für die Tagestour verlangte er mittlerweile 75 Euro; so stand es auf den Preislisten, die in den Zimmern auslagen. Dazu kamen die Spesen. Nein, er war kein Makler, die verlangen ja nichts für eine Besichtigung. Er hatte riesigen Erfolg mit der Masche, denn der Grundstücksverkauf brachte ihm tolle Gewinne. Sein Verdienst belief sich in 2007 auf über 100.000 Euro, alles steuerfrei. Davon konnte er sich einen nagelneuen Offroader mit allen Extras und ein Big Hog Motorrad leisten. Mit dem Vermietungsgeschäft alleine kam nicht viel zusammen.
Aus seiner Weste zog er lässig ein ledernes Etui, in dem sich noch drei Corona chicas befanden. ‘Willst auch eine,’ fragte er spitzbübisch. Konrad war begeistert. ‘Wo gibts die denn,’ wollte er wissen. ‘In Pirrarso kannst alles habn,’ versicherte Föhnrich mit Verschwörermine.
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Victims
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August 10, 2009

Maria und Jakob Kirchberger hatten bis zu ihrer Auswanderung hart gearbeitet. Jakob, ‘ne äschte kölsche Jong’ den alle Jaap nannten, war gelernter Konditor und arbeitete als Geselle für wenig Geld bei ‘einem, der es geschafft hatte’. Maria war als Abteilungsleiterin der Lederwarenabteilung eines großen Kaufhauses im Zentrum der Domstadt nicht nur für den Verkauf sondern auch für den Einkauf verantwortlich. In den letzten Jahren hatte Maria beruflich das Internet kennengelernt. Ende der 90er Jahre begann der Boom im WorldWideWeb, und in ihrem Job wurde es immer wichtiger, die Internetseiten der Lieferanten nach Neuigkeiten und Sonderangeboten zu durchstöbern. Als die Angebote der Telefongesellschaften für Internet-Flatrates immer günstiger wurde, bestellte Maria einen privaten Internetanschluß. Ihr Mann Jaap war auch bald ein begeisterter Surfer.

Ihre Ehe war kinderlos geblieben; und beide sparten eisern. Maria und Jaap träumten von einem besseren Leben, von mehr Selbstständigkeit und mehr Ruhe; und sie hatten schon längere Zeit über eine Auswanderung nachgedacht. Jaap zog es an tropische Strände unter Kokospalmen, Maria wollte lieber in die U.S.A. Ihr Mann verabscheute dieses Land, das seiner Meinung nach den Ureinwohnern geraubt war, und dessen Eroberer sich wie Halbstarke im Weltgeschehen benahmen; jedoch setzte er nach der Wahl Obamas große Hoffnungen in dieses Land. Früher waren sie einmal bei einer Reise nach Costa Rica kurz in den U.S.A. zwischengelandet. Maria mußte Jaap schon beim Landeanflug beruhigen, da er sich fürchterlich über die ausgeteilten Formularzettel der Immigrations Behörde aufregte. Wie man in nur eine Frage soviel Hochmut packen könne, kochte er: Ob er AIDS-krank, jemals im Gefängnis gewesen, oder in psychiatrischer Behandlung sei: ja oder nein?

Bei den Bundestagswahlen hatte Jaap früher noch die Grünen gewählt. Mittlerweile zählte er sie genauso wie die anderen Parteien im Bundestag zum Establishment. Denen ging es doch mittlerweile nur noch um die dicke Rente, welche sie nach 4 Jahren abkassieren konnten. Zur letzten Wahl war er nicht mehr gegangen. Er war der Meinung, daß die Parlamente nur in Höhe der Wahlbeteilung besetzt werden sollte. Das wäre die richtige Strafe für egoistische Politiker. Wenn er sich das vorstellte: bei einer Wahlbeteiligung von 60% würde lediglich dieser Prozentsatz der Sitze im Bundestag besetzt – würde schließlich auch reichen. Einmal hatte er diese Idee bei einer Umfrage der FDP, welche zu Vorschlägen gegen die Politikmüdigkeit der Deutschen einlud, eingesandt – sogar per Einschreiben. Der Brief kam nach etwa vier Wochen zurück: ‘Annahme verweigert’.

Bei ihrer Suche im Internet stießen sie auf ein Forum für Auswanderer, welches viele Länder behandelte, darunter auch Mañaguay. Mit Interesse lasen sie die Beiträge eines Benutzers Namens ‘Pirrarso’: In der gleichnamigen Ortschaft würde ein deutscher Konditor fehlen, und es sei ein überaus vielversprechendes Unternehmen für Neueinwanderer mit entsprechenden Kenntnissen. Maria schrieb einige PNs an Föni, wie dieser seine Beiträge unterschrieb, und es wurden Namen und E-mail Adressen ausgetauscht.

Bei ihrem ersten Besuch in Mañaguay machten sie eine Woche Station auf Föhnrichs Anwesen. Es gefiel ihnen dort. Alles machte einen gepflegten Eindruck. Sie bekamen viele Grundstücke zum Kauf angeboten, und eines davon entsprach ihren Vorstellungen. Wieder zurück in Deutschland schickte Maria eine E-mail an Föhnrich mit der Bitte um weitere Informationen. Sie erhielten folgende Antwort -mit fehlerhafter Rechtschreibung und seltsamen Zeilenumbrüchen – von ihm:

Hallo Maria ,

ob die Angaben bereit stehen kann man natürlich erst sagen wenn man

ein konkretes Gespräch mit dem Eigentümer führt , welcher normalerweise

den Titel dafür hat in welchem sich auch die Nebeninformationen stehen.

Das kann man sowohl selbst führen , sofern man im Lande ist , oder man muß

eben

jemanden beauftragen , der dies für einen erledigt , ist ja klar.

In Mañaguay weis man schon wie gesattelt wird , lediglich die

Unentschlossenheit

oder der Zeitmangel , lassen es  manchmal versuchen die Dinge anders zum

Erfolg

zu bringen.

Ein großer französischer Politiker (Charles)……….ich zitiere:

Planung bedeutet den Zufall durch den Irrtum zu ersetzen—-Zitat-Ende.

Sicher  kann man via Gugel das Grundstück von oben betrachten wenn man

diverse

Orientierungs-Punkte hat.

Liebe Grüße

Föni

Föhnrich schickte Bilder von einem Laden in Pirrarso, welcher für lediglich 50 Euro zu vermieten sei. Ein Benutzer aus Chile tauchte plötzlich im Schahs-Forum auf und behauptete, daß eine staatliche Stelle in Mañaguay Konditoreien kostenlos mit Maschinen austatten würde, und sein Credo lautete: ‘Blos nichts investieren’. Das klingt doch gut, dachten sich die Kirchbergers.

Marias Frage nach Föhnrichs Honorar wurde so beantwortet:

Hallo Maria und Jakob ,

das mit dem Honorar ist nicht so einfach festzustellen.

1. Verkäufer ausfindig machen und den Preis vereinbaren.

2.GPS-Vermessung organisieren und bei Vermessung komplett das Grundstück

mit begehen und die Vermessungspunkte überprüfen.

3.Vermessung in Santa Cruz beim Gericht abholen und zum Notar bringen.

4.Notar muß den von mir zu verbringenden Titel auf seine Richtigkeit prüfen.

5.Wenn der Titel ordnungsgemäß festgestellt ist , durch den Notar , dann den

Verkäufer

zum Vertrag laden.

6.Vertragsunterzeichnung durch Verkäufer prüfen und zusätzlich seine Cedula

überprüfen.

.  Kaufpreisübergabe an den Verkäufer  und zuvorige Entgegennahme der Summe

von Euch.

7.Den Vertrag nach Mañalia bringen zu DHL.

8.Euch die Track-Nummer zu derDHL-Sendung mitteilen.

9.Den von Euch zurückgesandten Vertrag wieder bei DHL abholen und zum Notar

verbringen.

10.Beauftragung des Notars zur Titulierung und Begleichung der Honorare und

der Grundsteuer

in Höhe von 5% der Kaufpreissumme.

Es ist wirklich schwer , von meiner Seite aus , hier ein Honorar zu

bestimmen.

Anderer Vorschlag……….was ist es Euch denn wert ?

Ich darf abschließend erwähnen das wir seriöse Leute sind und ich denke so

habt Ihr

uns auch kennen gelernt.Dies stellt für Mañaguay ein großes Plus dar.

Liebe Grüße

Föni

Und die Besorgnis Marias wegen einem eventuellen Fehlschlag der Bemühungen Föhnrichs kalmierte er:

Hallo Maria,

sollte ein Vertag nicht zustande kommen , wird der Betrag natürlich zurück

überwiesen!

Ab Montag kann ich aktiv werden und werde ständig berichten.

Schöne Ostern

Föni

Nach einigem Hin und Her über die Art des Geldtransfers schrieb Föhnrich am 25. April:

Hallo Maria ,

ich selbst habe hier kein Konto . Ich werde mich heute morgen beim

Notar erkundigen bezügl. Konto etc.!

Das Grundstück kostet definitiv 12000,– € .Es ist weiter nicht verhandelbar .

Als wir es besichtigt hatten , habe ich den Preis von 14000,- USD als Plus –

Minus

angegeben , da die klare Aussage des Besitzers dazu fehlte welchen ich bis

dahin

selbst noch nie gesprochen hatte.

Ich denke wir werden zu einem Ergebnis kommen.

Liebe Grüße

Föni

Am gleichen Tag bot er schnell die Lösung an, um an das Geld der Kirchbergers zu kommen:

Hallo Maria und Jakob ,

so nun das Ergebnis meiner Arbeit heute :

Der Topograph wird ca. 800.000.- Mañanies kosten.

Der Notar ca. 1.800.000.- Mañanies.

Die Grunderwerbssteuer beträgt 5% des angegebenen Kaufpreises.

Morgen kommen Gäste aus DE , welche einen höheren Betrag mit sich führen.

Sie können mir den Kaufpreis für Euer Grundstück zur Verfügung stellen,

welchen

ich im Gleichzug von meinem Konto in De auf deren Konto überweisen kann.

Also könntet Ihr den Betrag auf mein Konto überweisen und ich kann nach

Eingang

hier alles abwickeln , sofern Ihr es so wünscht!

Ich erwarte Eure Mitteilung dazu.

Liebe Grüße

Föni

Und nachdem die Kirchbergers daraufhin ihre Kaufabsicht kundgetan hatten, frohlockte er am folgenden Tag:

Hallo Maria und Jakob ,

na also , dann kann das Ganze ja stattfinden.

Ich werde heute ja mit dem Besitzer sprechen und einen Termin

beim Notar vereinbaren. Dieser wird den Topographen beauftragen.

Sobald die Vermessung stattgefunden hat , wird die eigentliche

Escritura aufgesetzt und der Vertrag vom Verkäufer unterschrieben.

Dann werde ich den Vertrag zu Euch , mit DHL , senden damit Ihr ihn

unterschreibt . Dann müßt Ihr ihn wieder her schicken , damit er Beurkundet

werden kann.

Der Vertrag geht dann an das Zentral-Register in Mañalia und wird dort

eingetragen und der Transfer wird vollzogen.Nach ca. 8 – 12 Wochen

kommt dann der neue Titel zum Notar und ist abholbereit.

Ich kann Euch den Titel dann zusenden oder für Euch verwahren.

Für den Notar brauche ich noch die Angabe von Euch , ob Ihr Beide das

Grundstück kauft oder nur einer von Euch.Weiterhin brauche ich jeweils

2 Kopien Euerer Reisepässe .2 für den Vertag und 2 für das Zentral-Register .

Ich werde diese hier beglaubigen lassen müssen und an Eides Statt versichern

das

ich als Zeuge bestätigen kann das Ihr die Käufer seid für die diese

Foto-Kopien

eingereicht werden.

Die Kosten für die Versendung des Vertrages und der Beglaubigungen werde ich

mir

Quittieren lassen und Euch dann bekannt geben.

Für den Fall das Ihr während Eurer Bauzeit bei uns wohnen wollt , brauche

ich bald

eine Zeitangabe da wir in der kommenden Saison sehr gut gebucht sein werden.

Vielleicht auch von Interesse für Euch …es gibt einen Schreiner hier der

auch Holzhäuser

baut. Ich habe mir eines angesehen und war angenehm überrascht.Richtig super

und

sehr stabil.

Sollten noch Fragen offen sein , dann her damit .

Liebe Grüße

Föni

Den Eingang des überwiesenen Geldes quittierte er am 27. April, allerdings ohne den Betrag in seiner E-mail zu nennen:

Hallo Maria ,

den Geldeingang kann ich nun bestätigen ,auch der Betrag für die Gebühren

etc.

ist gut geschrieben.

Ich denke wir werden 45.000.000.- Mañanies , es ist eine runde Summe , als

Kaufpreis eintragen lassen.Es kann dabei keinerlei Probleme geben.

Ich habe am Samstag um 10.00 Uhr einen Termin mit dem Verkäufer , beim

Notar.Da ich ihn fast täglich anrufe , ist davon auszugehen das alles gut

geht

und uns keiner mehr zuvor kommt.Das Glück dabei war sicher das dieser

umgezogen war

und keiner an ihn heran kam.

Sobald es wieder Neues gibt ,schreibe ich Dir.

Liebe Grüße

Nun folgte eine Phase von mehreren Monaten, in der Föhnrich von seinen Schwierigkeiten bei der Kontaktaufnahme mit dem Verkäufer berichtete. Wegen der Scheidung des Verkäuferehepaares würden hier und da noch Papiere fehlen usw. Er vertröstete die Beiden:

Hallo Maria und Jakob ,

mich einer saftigen Erkältung schleppte ich mich nun aus Mañalia zurück.

Dort fand eine regelrechte Verfolgungs-Jagd auf den Anwalt des Verkäufers

statt.Er verpaßten wir ihn im Büro .Dann im Gerichtsgebäude . Dann in dem

Lokal wo er zu Mittag ißt . Später nochmal am Büro……….

……aber nun habe ich das Dokument ! Es ist alles in Ordnung , dies konnte

auch der

Anwalt im Beisein des Notars bestätigen und er händigte uns das dringend

benötigte

Papier aus.

Somit werden wir nun den ersten Vertrag , welcher der Kaufvertrag ist , bis

Übermorgen

ausgefertigt haben und der Verkäufer wird ihn unterschreiben.

Ich bringe den Vertrag dann so bald als möglich zu DHL damit er zu Euch

gebracht

wird .

Alles weitere werde ich morgen schreiben , denn ich muß mich jetzt hinlegen.

Liebe Grüße

Föni

Wenn einer Grundstücke vermittelt, sollte er sich vorher um die Rechtmäßigkeit der Papiere kümmern. Dies hatte Föhnrich nicht getan. Er war ja auch kein Makler, wie er immer wieder gerne betonte. Nach fast vier Monaten mit dem Geld der Kirchbergers auf seinem Konto schrieb er am 21. August:


FORTSETZUNG auf nächter Seite (Admin)
Wenn der Klügere immer nachgibt herrscht die Diktatur der Dummen. - Daher gilt: Wo unrecht zu recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. -
Doch bedenke:  Das einzige das einen davon abhalten kann die Wahrheit zu finden, ist zu denken man kenne sie bereits.

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Re: WARNUNG vor Berufsverbrecher Anton Ernst Kerner Topachi/Hotel Piribebuy
« Antwort #3 am: September 20, 2014, 02:31:38 Vormittag »
(FORTSETZUNG des Schriftverkehrs)

Hallo Ihr Beiden,

nein wahrlich ….hätte ich das gewußt………?

Der Knackpunkt ist eben die Scheidung der Besitzer und das die Dame nicht in

My ist.Jetzt ist sie in Frankreich habe ich vernehmen können.

Normalerweise geht so ein Kauf mit Links vonstatten, viele Gäste von uns

haben sich eingekauft und alles war bisher in bester Ordnung.

Aber wie bereits geschrieben…wir kriegen das schon hin , wenn Ihr jetzt die

Nerven bewahren könnt.Ich schreibe dies aus voller Überzeugung, und das bin

nicht immer.

Auf den Likör…nein die Flasche Likör komme ich auf jeden Fall zurück!

Ihr seid mit der Unterzeichnung des comromiso privado sowohl Besitzer als

auch Eigentümer und könnt auf dem Grundstück treiben was Ihr wollt.Die

darauffolgende Escritura hat lediglich die Eintragung ins Register.Dies entspricht so wie

bei einer Auflassungsvormerkung, wie in Deutschland.Das bedeutet das der Verkäufer den

Käufer, bereits vor ergehen der Escritura, autorisiert als Eigentümer mit

allen Rechten und Pflichten über den Besitz verfügen zu können.

Eine Schwachstelle läßt die Gesetzeslage hier nicht zu!!

Da der Titel erst nach der Escritura ergeht, müßt Ihr davon ausgehen

eventuell eine Bankeinlage in Höhe von 5000,– USD tätigen zu müssen.

Achtet darauf das Eure Dokumente ziemlich neu ausgestellt sind, wenn Ihr

kommt.Dann haben wir immer noch einen Vorlauf von knapp 3 Monaten, in welchen dann der Titel

bereits ergangen ist.

Dies erspart die mühselige Kontoeröffnung, ohne Cedula!

Auswandern ist immer ein “Film”, uns ging es nicht anders.Erst wenn man mit

den Koffern im Land steht wird alles real. Das beansprucht psychisch schon etwas.

Macht Eure Abwicklung weiter und schaut nach vorne, es wird alles gut werden.

Zeigt jetzt Stärke auch wenn es etwas zickzack geht. So ist das Leben und

ohne Ziel kein Weg!

Wir kriegen das schon hin. Aus De könnt Ihr im Moment leider sehr wenig

Unterstützung bieten.

Ich mache Druck hier wie es geht und sehre das Ende sehr zeitnah vor

mir….und ich täusche  mich in solchen Dingen nie.

Liebe Grüße Föni

Anfang September bot Föhnrich alternativ ein gleichwertiges Grundstück mit angeblich gutem Zufahrtsweg an:

Hallo Maria und Jakob,

soeben bin ich auch Jomomo zurück gekommen.Nachdem ich alles hier in

Bewegung

gesetzt habe, fand ich ein Grundstück, welches meiner Meinung nach Euren

Vorstellungen

entsprechen dürfte.

Es liegt 2 km weiter als das andere.Dann geht es rechts ab auf einer sehr

guten Sandstraße

wieder 2 km.Für diese brauchte ich 5 Minuten, vorbei an ein paar

My-Bauernhöfen.

Das Grundstück selber umfaßt etwas mehr als 8 Ha.Im Süden wird es von einem

Bach eingegrenzt.Leichte Hanglage nach Norden (optimal, auch nach

Feng-Shui).

Auf dem Grundstück befinden sich 3 Wälder mit einem Baumbestand, der

beachtlich ist.

Allein die Hölzer wären viele Millionen Mañanies wert.

Es gibt auch, ziemlich mittig gelegen, eine Wiesenfläche von ca. 3 Ha,

welche sich zum Standort

für ein Haus optimal eignen würde.Strom grenzt an das Grundstück. Zufahrt

sehr gut.Das

Grundstück ist sehr ruhig und man hört nur die Vögel.

Auf Grund des angrenzenden Baches, der sehr guten Muttererde und dem

Baumbestand, liegt

der Preis 2000,– Euro über dem Preis des anderen Grundstückes. Der Besitz

wäre sofort

übertragbar.

Meine persönliche , objektive Meinung dazu:

Das Grundstück bietet eine sehr viel bessere Optik als das andere.

Es hat 3 wunderschöne Wälder mit Bäumen aller Art.

Die Zufahrt ist besser, bis auf eine Stelle die begradigt werden würde vom

Besitzer.

Die leichte Hanglage nach Norden ist Klimatechnisch gesehen, optimal.

Das Grundstück ist sehr ruhig und eine Oase der Stille.

Wasser bereits ab 30m Tiefe.

Lediglich 2 km weiter als das andere Grundstück.

Das Grundstück ist optimal geschnitten.

Ich scanne den Lageplan mal ein und sende ihn Euch.

Es ist Eile geboten, solltet Ihr Euch umentscheiden können,

da ich ja als Interessent auftreten mußte und dies macht das Ganze,

speziell wenn man Ausländer ist, nicht billiger.

Solltet Ihr Interesse haben werde ich den Titel prüfen lassen.

Liebe Grüße

Föni

Kirchbergers gefielen die Fotos, und beauftragten den ‘Mann ihres Vertrauens’ das neue Grundstück zu kaufen. Auf dem Lageplan hatten sie gesehen, daß ein Weg mitten durch das Grundstück lief. Ihre Besorgnis beruhigte Föhnrich, indem er geschickt das Wort ‘Zufahrt’ verwendete, und somit keine Angaben zu dem öffentlich genutzten Weg machen mußte:

Hallo Maria,

die Zufahrt ist privat und darf von keinem anderen benutzt werden.

Das Grundstück ist nicht geteilt.

Bei der Betrachtung mit Google kann ich Dir leider nicht weiterhelfen.

Ich bin da kein Spezialist.

Morgen bin ich tagsüber in der Colonia Ignacia, Abfahrt 8.oo Uhr, Rück-

fahrt ca. 16.oo Uhr , also bitte nicht wundern wenn ich erst spät wieder

antworten kann.

Liebe Grüße

Föni

Auch über den Stromanschluß belog er die Beiden. In seiner E-mail von 3. September schrieb er:

Hallo Maria und Jakob,

ich hoffe die Bilder sind alle angekommen, und Ihr kommt mit meinen

Erklärungen halbwegs zurecht.

Das Interesse habe ich erklärt und am Mittwoch im lauf des Vormittags soll

ich den Titel

bekommen, welchen ich dann gleich prüfen lasse.

Nachdem ich den Weg nun nochmal gefahren bin, komme ich zu der Ansicht, das

das Grundstück

von der Erreichbarkeit dem anderen gleich ist, was die Strecke

anbelangt.Auch habe ich mich

nochmals von der Höhenlage überzeugt.Strom befindet sich in 50 m Abstand zum

Grund.

Liebe Grüße

Föni

Dann schickte er den Vorvertrag per DHL zu den Kirchbergers in Deutschland. Nach der Rücksendung, kam am 12. September seine Rechnung:

Hallo Maria und Jaap,

erst einmal vielen Dank für das schnelle Losschicken der Dokumente !

alles schöne auf der Welt hat seinen Preis, und so muß ich Euch nun die Kostenaufstellung zukommen lassen.

Notar, altes Grundstück                                 1.200 000,00 Ms. =         176,00 €

“Trinkgelder” die kann ich nicht belegen             1.000.000 Ms. =         147,00 €

Topograph                                                 800 000,00 Ms. =         117,00 €

Vermittlung, altes Grundstück                                                         600,00 €

Versuchte Abwicklung                                                                         500,00 €

Die 19 x Mañalia muß ich in der Berechnung Euch überlassen!                     €;

Neues Grundstück:Notar, bisher                                                        176,00 €

Vermittlung                                                                                 700,00 €

Bearbeitung                                                                              500,00 €

DHL                                                           50 USD =                         39,50 €

Gesamt:                                                                                   2955,50 €

Da meine Mittel, in Form von Barem, nun etwas eingeengt worden sind,mache ich den Vorschlag, mir den Betrag via Western Union zukommen zu lassen. Ich selber verfüge hier immer nur beschränkt über größere Geldsummen, wäre dies sehr hilfreich für mich.

Unser Gästehaus habe ich nun fest verplant, für Euch, zum Preis wie vor vereinbart.

Ein Dobermann- Weibchen habe ich nur noch für Euch. Das zweite wurde , von der Mutter versehentlich erdrückt. Das Hündchen ist sehr lieb und anhänglich und wir tun alles das es ihr gut geht, bis Ihr da seid. Welchen Namen soll sie nun bekommen, von den beiden die Ihr vorgegeben habt? Wir müssen sie ja nun rufen können!

Habt Ihr schon Flüge parat? Im Moment scheint von DE aus ein Engpaß zu bestehen. Soll ich außerdem noch etwas vorbereiten und soll ich Euch vom Flughafen abholen?

Ich denke das war alles für heute. Ich kam leider nicht früher zum Schreiben da ich einiges aufzuholen habe.

Liebe Grüße Föni.

Maria und Jakob regten sich über diese unverschämte Rechnung auf, aber sie hatten dummerweise schon vorab soviel Geld überwiesen. Föni schien sich nun aus dem Vollen zu bedienen: für ein nichtvermitteltes Grundstück 1540 Euro zu berechnen! Ein Makler hätte jedenfalls nichts verlangt, keine Vermittlungs- oder Bearbeitungsgebühren. Sie hatten Angst, daß Föhnrich ihnen den Grundstückskauf verweigern würde, wenn sie nicht bezahlen würden. Er würde den Rechnungsbetrag ganz einfach von dem bereits überwiesenen 14.000 Euro abziehen, oder gleich alles behalten. Vielleicht würde er behaupten, daß der junge Hund, den sie dummerweise bei ihm schon gekauft hatten, seinen wertvollen Perserteppich ruiniert habe. Zähneknischend überwies Maria den geforderten Betrag. Föhnrich hatte sie in der Hand.

Nun gingen sie daran, ihre Verbindungen in Deutschland zu kappen. Sie kündigten ihre Arbeit, verabschiedeten sich von ihren Eltern, Geschwistern und Freunden, und als ihr Hab und Gut mehr schlecht als recht verhökert war, machten sie sich mit 4 Koffern und Handgepäck auf den Weg nach Mañaguay. Als Startkapital hatten sie ihr gesamtes gespartes Geld dabei: 50.000 Euro sollten doch genügen, dachten sie.

Als sie Ende November in Mañaguay angekamen, holte sie Föhnrich am Flughafen ab. Die ersten 3 Monate hatten sie sein Ferienhaus zu einem günstigen Tarif gemietet. Den ersten Schock bekamen die Kirchbergers, als Föni sie am zweiten Tag zu ihrem Grundstück fuhr. Dieses lag etwa 3 km von einer Asphaltstraße entfernt, und die Erdstraße dorthin stellte sich als Schlagloch Piste dar, welche nur im Schritttempo befahrbar war. Maria war geschockt und murmelte ständig vor sich hin: ‘Nein, das mache ich nicht, nein, das mache ich nicht.’ Jaap konnte das alles noch nicht recht fassen. Als Föhnrich mit seinem teuren goldfarbenen Geländewagen an einem überhängenden Ast vorbeischrammte, kam seine bisher versteckte Arroganz zum Vorschein. ‘Das ist euer Weg, den Lackschadn bezahlts mir,’ versetzte er den verdutzten Neuankömmlingen. Sie waren gefangen, ausgeliefert. Was sollten sie nun machen? In Deutschland hatten sie alle Zelte abgebrochen. Ein Anruf beim Rechtsberater der Deutschen Botschaft in Mañalia klärte sie lediglich darüber auf, daß sie mit dem schlechten Weg einer Zusicherung nichtvorhandener Eigenschaften aufgesessen waren – und nicht einem Betrug. Daß der Verkäufer des Grundstückes nur 7.000 Euro erhalten hatte, wußten sie damals noch nicht.

Ihr Versuch, bei anderen Vermittlern und Vermietern unterzukommen, machte den Kirchbergers schnell klar, daß es in Mañaguay viele Typen wie Föhnrich gab. Die meisten waren sich sogar äußerlich ähnlich: Dicker Bauch, breitspuriges Auftreten, Goldkettchen, Sonnenbrille, Baseball Cap und dicke Uhren – Zuhälterverschnitt.

Irgendwie wurde Kirchberger jetzt einiges klar: Weshalb Föhnrich immer auf die (angebliche) Selbstmordgefährdung und Gewaltbereitschaft Kirchbergers hinwies. Klar, erstmal um von seinen eigenen Schandtaten abzulenken. So hatte er auch auf dem Bürgermeisteramt in Pirrarso verkündet, Kirchberger sei in einem Sanatorium für Geistesgestörte (was sich dann aber schnell und mit Hilfe eines Nachbarn von Kirchberger als Lüge erwiesen hatte). Die Anregungen dazu hatte Föhnrich aus dem Zentralregister der Bundesrepublik Deutschland!!! Was eine Schande für dieses Land, wo Daten – dazu auch noch falsche – an Betrüger in Südamerika weitergegeben werden. Diese Falscheinträge in Kirchbergers Kartei kamen zum einen von seiner ersten Frau, welche sich während eines längeren Auslandaufenthaltes von Jaap scheiden ließ. Diese Gelegenheit hatte sie dazu benutzt, ihre Lügen über angebliche Gewalttaten Kirchbergers in die Akten zu bringen. Sie war schon während dieser Zeit drogenabhängig – und dies war den Behörden bekannt; später betätigte sie sich sogar noch als Prostituierte. Der andere Eintrag über Kirchbergers angebliche Geistesgestörtheit kam wohl von seinem Bekannten Horst, welcher bei der Polizei war. Jaap hatte dem mal die Freundin ausgespannt, und Horst hatte sich bei Gelegenheit gerächt. Aber eine Riesensauerei war und bleibt es doch: Weitergabe von – auch noch falschen – Zentralregisterdaten an Betrüger in Mañaguay.

‘Wenn einer, durchs Erzählen, zu solchem Sünder sein Gedächtnis macht, dass es der eignen Lüge traut’. (William Shakespeare)

Wenn der Klügere immer nachgibt herrscht die Diktatur der Dummen. - Daher gilt: Wo unrecht zu recht wird, wird Widerstand zur Pflicht. -
Doch bedenke:  Das einzige das einen davon abhalten kann die Wahrheit zu finden, ist zu denken man kenne sie bereits.