Autor Thema: Paraguay unglaublich von verantwortungslos, ignorant bis lebensmüde  (Gelesen 2301 mal)

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Offline Pedro

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Paraguay unglaublich von verantwortungslos, ignorant bis lebensmüde
« am: September 19, 2014, 11:40:33 Nachmittag »
Alltag in Paraguay "völlig normale" Situationen im täglichen Leben

Paraguay das Land der unbegrenzten Freiheiten. Wir deutschen Einwanderer lieben es, nicht mehr wie in Europa uberall beobachtet, bevormundet und bestraft zu werden. Nach dem 4 Bier am Steuer sitzen, keine Abgaben bezahlen, zu Bauen wie man will, Grillen im Freien alle 2 Tage,- das sind Freiheiten, die wir hier in Paraguay nicht mehr missen wollen. Doch manchmal scheint es zu weit zu gehen mit der Freiheit, wenn man gewisse Beobachtungen im Alltag macht.
Sogar die Einheimischen regen sich sich über bestimmte Dinge auf, die in die Reihe "Cronicas ciudadanas" (Bürgerbeobachtungen) von der Tageszeitung ABC täglich veröffentlicht werden. Manche Dinge lassen uns den Atem stocken, ärgern uns, machen uns Angst oder wundern uns masslos. "das wäre in Deutschland unmöglich" ist schon fast eine Untertreibung.
Die Fotoserie reicht von verantwortungslos über ignorant bis hin zum Lebensmüden.

Vor dem Auswandern also gut hinschauen: können sie sich solche Dinge in ihrem Alltag vorstellen ?

Einfach hier mal nachschauen
http://tinyurl.com/d6l7svh

Offline Pedro

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Re: Paraguay unglaublich von verantwortungslos, ignorant bis lebensmüde
« Antwort #1 am: Februar 23, 2015, 11:02:51 Nachmittag »
Deutsche in Paraguay und Ihre Aus- und Ansichten

Geschrieben am 22. Februar 2015 von Michael Schöke

Kommentar

Rückblickend auf den Zeitraum der letzten zwei Monate des vergangenen Jahres und die, noch nicht ganz verstrichenen, zwei Monate im Jahr 2015, gab es viele, oft schwer zu verdauenden Presseberichte, auch von uns, es hat sich sehr Vieles ereignet. Gelesen hat man einige positive Höhepunkte, aber leider viel mehr negative, die sich auch auf deutsche Einwanderer auswirken, aber sind wirklich nur dunkle Wolken am Himmel, wie der Tenor der Kommentare zu unseren Artkeln glauben macht?

Ein Faktor ist sicherlich das Ministerium für öffentliche Bauten und Kommunikation (MOPC), das ankündigte, eine Milliarde US Dollar dieses Jahr in den Straßenbau zu investieren. Alle müssten nun “Hurra“ schreien, aber viele länger Weilende hier wissen, wie das ablaufen könnte. Es wird proklamiert, doch Fakten zählen. Nichtsdestotrotz muss man anerkennen, dass etwas passiert, aber auch passieren muss, die Hoffnung stirbt zuletzt und wir brauchen mehr befestigte Straßen für eine wachsende Wirtschaft.

Der staatliche Stromversorger ANDE steht bei uns auch immer wieder im Mittelpunkt, Kritik von allen Seiten ist ihm gewiss. Mittlerweile sind, angeblich, die “Schwarzanschlüsse” drastisch reduziert worden, ein Erfolg. Stromausfälle, wie auch unsere Kommentatoren schon bestätigten, werden sich nie vermeiden lassen, aufgrund der oberirdischen Versorgung, aber die hohen Gehälter der Angestellten kann man vermeiden.

Des weiteren wächst der Fleischexport kontinuierlich, das ist klar belegbar und ersichtlich, Paraguay entwickelt sich in diesem Bereich zu den führenden Nationen im Export, in dieser Branche ist auch ein Wachstum für die Rinderzüchter gegeben, also sollten wir darauf ein Augenmerk richten.
Andere landwirtschaftliche Produkte haben und hatten es schwer, insbesondere das Zuckerrohr, Maniok und Mais, auch die Soja ist dieses Jahr nicht überzeugend.

Auch wenn wir, von der Redaktion, über diese oft kritisch berichteten und berichten werden, ist dies für Ausländer eine Option mit geringen Problemen im Anbau, sie wird nicht gestohlen und hat, trotz widriger Wettereinflüsse, immer einen Grundertrag ohne große Probleme mit den Abnehmern und Arbeitern, da hoch maschinell bearbeitet, dies ist ein großer Vorteil gegenüber anderen Agrarsorten.

Die Korruption ist ein andauerndes Thema in den Medien, auch bei uns im Wochenblatt, diese einzudämmen ist sicherlich ein einzigartiges Ziel, aber ich denke, das erleben Sie als Leser, und ich als Schreiber dieser Zeilen, nicht mehr. Ich kenne das Land seit über 20 Jahren, es ändert sich vieles, Handy-, Internetnutzung usw. aber das Schmieren wird bleiben, und, haben Sie damit ein Problem?

Es gibt noch mehr Themenblöcke, die man anreißen kann, der Umweltgedanke, Rauschgift, Zoll, Kennzeichen, Abholzung, Cerro León usw., dies würde aber den Rahmen sprengen. Wer in dieses Land einwandert sollte sich mit dessen Gepflogenheiten vertraut machen und anpassen, es ist, wie überall auf der Welt, wer gegen den Strom schwimmt, geht unter.

Abschließend noch zu den Ereignissen im Mordfall an den Deutschen in Concepción, der zu einem Wirbel in allen Medien führte. Mehrere Leser interessierten sich für die Unternehmungen der Deutschen Botschaft in Paraguay im Zusammenhang mit der Tragödie. Wir fragten dort an und erhielten folgende Stellungnahme: “Hinsichtlich Ihrer Frage, was die Deutsche Botschaft in dem Fall Natto unternommen hat muss ich Ihnen leider mitteilen, dass wir in Konsularfällen keine Auskünfte erteilen.”

Die Mordkommission der Nationalpolizei gab in der vergangenen Woche bekannt, dass man Patronenhülsen sowie Projektile mit den Kalibern 9 mm und 5.56 mm, nahe der Stelle an der man die Getöteten fand, sicherstellen konnte. Diese Funde werden als Erhärtung der Untersuchungsergebnisse des Forensikers gewertet, die in einem Schreiben der EPP heftig kritisiert wurden.

Dieser Vorfall ist aber nicht repräsentativ für die Sicherheitslage im Land, es mag ein spezifischer Einzelfall sein, wie auch die Entführung vom Arlan Fick und weitere Straftaten an Deutschen, eine Geschichte davor oder dahinter wird es immer geben.

Kein Einzelfall sind die “Trolle“ als Kommentatoren, die Sie gar nicht wahrnehmen, obwohl uns manche durchrutschen, weil alles im Hintergrund passiert, sie machen mehr Arbeit, als einen Artikel zu schreiben, und vor allem, es gibt selten echte Namen, die unserer Redakteure sind den Lesern allerdings wohl bekannt.

Die Bewertungsfunktion, wie Sie vielleicht feststellten, wurde von uns schon gelöscht, weil diese regelmäßig manipuliert wurde, wir konnten mit unserer Statistikfunktion in unregelmäßigen Stichproben sehen, dass zu bestimmten Zeitpunkten mehr negative Bewertungen eingingen als es Leser gab. Ich, für meinen Teil, würde die Kommentarfunktion auch gerne noch etwas strikter handhaben, aber Sie sollen doch auch noch zu Wort kommen, nicht nur die Journalisten. In diesem Sinne, frohes kommentieren.

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