Autor Thema: Paraguay und heimatliche Gefühle Sauerteig  (Gelesen 6233 mal)

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Spitzpassauf

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Paraguay und heimatliche Gefühle Sauerteig
« am: September 19, 2014, 11:34:51 Nachmittag »
hier mal für alle Auswanderer welche das gute deutsche Brot vermissen ein Tip zum Selbermachen. Aber Achtung, in Paraguay ist es so warm, dass die Zeiten zum Ziehen einer Sauerteigkultur kürzer sind als in Deutschland, meine Faustformel so ca. die Hälfte der Zeit wie angegeben. Weiterhin geht das Backen der Brote nur in einem Ofen mit unter UND Oberhitze. Leider erfüllen so gut wie keine Gasöfen in Paraguay diese Vorgaben, es gibt allerdings welche mit Grill zu kaufen. Wer handwerklich etwas Geschick hat, kann den Ofen so umbauen, dass die Unterhitze mit Gas, und die Oberhitze (Grill) mit Strom gleichzeitig funktionieren (ist oftmals nix anderes als ein Schalter hinter der Verkleidung der verhindert, dass bei Gasgebrauch der Grill eingeschaltet werden kann).   Natürlich muss man dann dabei bleiben und sich des Risikos einer evtl. Verpuffung bewusst sein wenn der Ofen ausgeht und keinen Wärmefühler hat. Am besten geht es mit importierten (oder teuer gekauften) Öfen wie aus Deutschland gewohnt, welche komplett auf Strom laufen. Wer einen parag. Ofen kaufen möchte, fährt mit der Marke James ganz gut, diese sind leicht umzubauen.

Der Link: http://www.der-sauerteig.com/phpBB2/viewtopic.php?t=75

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.. Ich kann es nur empfehlen und alle Deutschparaguayer können sich so den Gang oder die Suche nach einem deutschen Bäcker sparen. Das Brot wird mit einer eigenen Kultur unverwechselbar gut, und ist kein Hexenwerk. Nur beim Mehl sollte man aufpassen, das Mehl von San Christobal klappt meiner Erfahrung nach am besten. In Deutschland ist nahezu jedes Mehl gut brauchbar, in Paraguay gibt es meiner Meinung nach Mehlsorten, die Pilze in sich haben durch unzureichende Lagerung, dass muss man ausprobieren.

Und jetzt ran an die Zucht, viel Spass dabei!!


Offline Serena

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Re: Paraguay und heimatliche Gefühle Sauerteig
« Antwort #1 am: September 19, 2014, 11:37:21 Nachmittag »
Rezept für frischen Kräuterquark

Während wir hier in der Regel über das Brot backen sprechen, wollen wir heute endlich einmal Brot essen!

Selbstgebackenes Brot schmeckt alleine schon lecker, doch so richtig gut wird es erst mit einem Brotaufstrich, der seinesgleichen sucht. Besonders beliebt bei uns ist der Kräuterquark Brotaufstrich.

Denn nichts ist besser, als im eigenen Garten einen kleinen Kräutergarten anzulegen. Je nach Jahreszeit gibt es dann immer wieder ganz frische Kräuter.

Die im Rezept beschriebenen Zutaten lassen sich übrigens auch austauschen. Wer gerade keine Petersilie hat, kann gerne andere Kräuter ausprobieren. Seien Sie bereit zu Experimenten – denn die Ergebnisse sind oft extrem lecker!

Zutaten

Die hier angegebenen Zutaten reichen für eine Familie mit 2 bis 3 Kindern.

    300 g Quark Magerstufe
    1 gehäufter Esslöffel frisch gehackter Petersilie
    25 Basilikum Blätter
    1 gehäufter Esslöffel frisch geschnittenen Schnittlauchs
    1 Knoblauchzehe (kann man aber auch weglassen!)
    5 Teelöffel Öl
    Kräutersalz zum Abschmecken

Zubereitung

    Alle Kräuter säubern und klein schneiden
    Knoblauchzehe schälen und dann ebenfalls klein schneiden
    Alle Zutaten (bis auf das Kräutersalz) miteinander vermengen und in den Kühlschrank geben
    Vor dem Servieren mit etwas Kräutersalz abschmecken

Tipp

Am besten schmeckt der Kräuterquark-Aufstrich, wenn man ihn im Kühlschrank für einige Stunden durchziehen lässt. Die Aromen der Kräuter werden viel intensiver. Besonders bei dunklem Brot ist dies sehr zu empfehlen.

buen provecho