Autor Thema: Allerlei kriminelles aus Paraguay  (Gelesen 35559 mal)

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Offline spyder13

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #60 am: April 11, 2016, 11:03:40 Nachmittag »
Paraguay als Transitland für Drogen und Geldwäsche

Die Regierung von Paraguay ist betroffen über einen Bericht aus den Vereinigten Staaten, der das Land als Zentrum für Drogen und Geldwäsche sieht. „Paraguay ist ein Transitland für Kokain aus den Anden und auch für den Export nach Europa“, sagt der Bericht aus. Waffenhandel, Geldwäsche und andere illegale Aktivitäten krimineller Organisationen würden an der Grenze zwischen Paraguay und Brasilien betrieben, erklärt die Reportage aus den USA weiter.

„Wir werden dazu eine schriftliche Stellungnahme abgeben“, sagte der Außenminister von Paraguay, Eladio Loizaga. Er fügte an, der Bericht erwähne nicht die Bemühungen der Regierung gegen die Korruption und den Drogenhandel. „Wir sagen nicht, dass alles wunderbar ist, aber die Kriterien stimmen nicht mit denen überein, die die Regierung gegenüber kriminellen Handlungen vornimmt“, beklagte Loizaga. Der Außenminister betonte, es würde eine Gegendarstellung verfasst, unter Zuhilfenahme der Anti-Drogenbehörde Senad sowie dem Finanzministerium und der Zentralbank von Paraguay. „Am 22. April wird ein Abkommen in New York über den Klimawandel unterzeichnet, dann werde ich auch mit Frau Roberta Jacobson über das Thema reden“, erklärte Loizaga. Er fügte an, die vernichtende Aussage sei nicht gerecht.

Der Bericht aus den USA zielt darauf ab, Paraguay in das Zentrum als Verteilerland für Schmuggel und Drogen zu stellen, insbesondere im Dreiländereck zwischen Brasilien und Argentinien.

Quelle:
http://tinyurl.com/oyyyfb8

Offline spyder13

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #61 am: April 11, 2016, 11:23:30 Nachmittag »
Amambay: Alle drei Tage ein Mord!!!!!!

Die Mordrate im Departement Amambay bleibt immer noch so hoch wie im vergangenen Jahr. Bisher wurden dieses Jahr 26 Opfer durch Gewaltverbrechen gezählt. Erst am Dienstag sind zwei Männer in Pedro Juan Caballero hingerichtet worden.

Amambay ist das gefährlichste Departement in Paraguay und steht mit der mexikanischen Stadt Juarez an gleicher Stelle. Im Jahr 2015 verzeichnet die Statistik 113 Todesfälle mit Waffengewalt, 2014 waren es 98 Mordopfer. Nach Ansicht der Polizei sind 90% der Verbrechen im Zusammenhang mit dem Drogenhandel ausgeführt worden. Viele Menschen wären mit dem Marihuana Anbau in den Bergen von Amambay beschäftigt oder handeln mit Kokain, das nach Bolivien, Peru und Kolumbien geliefert würde. Auch der Bandenkrieg zwischen rivalisierenden Gruppen aus Brasilien beeinflusst die Grenzregion in Amambay. Die am Dienstag erschossenen Männer besaßen beide die brasilianische Staatsangehörigkeit.

Laut den Beamten der Nationalpolizei wären beide Ermordeten mit Klebebändern an Händen und Füßen gefesselt gewesen und regelrecht “hingerichtet“ worden. Des Weiteren fanden die Forensiker Folterspuren, anscheinend sollten aus ihnen noch Informationen herausgepresst werden. Als Ermittler die Leichen fanden, waren keine Ausweispapiere auffindbar. Später meldete sich aber ein Anwalt bei der Polizei und erklärte, Verwandte hätten ihn beauftragt, die Formalitäten zu erledigen, sie wollten nicht persönlich erscheinen. Drogenfahnder aus Brasilien sind verständigt und werden weitere Ermittlungen aufnehmen.


Quelle:
http://tinyurl.com/hvcvyje

Offline paraguayo

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #62 am: April 29, 2016, 11:21:26 Nachmittag »
10 Tonnen Marihuana sichergestellt



Mindestens 10 Tonnen Marihuana wurden heute Morgen bei einer Operation von Drogenfahndern in der Nähe des Hafens Villeta sichergestellt. 11 Personen wurden festgenommen.

An einem illegalen Landeplatz bei Para’y, ungefähr 35 Kilometer von der Verbindungsstraße Villeta nach Alberdi entfernt, schlugen die Polizeibeamten zu. Das Marihuana war in Paketen fein säuberlich verpackt und aufgestapelt worden. Die Drogenhändler wollten ihre Fracht wahrscheinlich über den Paraguay Fluss abtransportieren, der sich nur etwa 300 Meter von dem Lagerplatz entfernt befindet. Insgesamt 11 Personen waren mit dem Verpacken beschäftigt und wurden festgenommen. Laut den Ermittlern seien drei von ihnen die Köpfe der geplanten Schmuggelaktion.

Quelle:
http://tinyurl.com/hg84yey

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #63 am: Mai 28, 2016, 01:40:43 Nachmittag »
Drogendealer versteckte sich in Paraguay: LKA gelingt Festnahme nach drei Jahren Flucht

Einen flüchtigen Drogendealer konnten LKA-Beamte drei Jahre nach seiner Flucht jetzt im südamerikanischen Paraguay verhaften.
Erfurt. Beamte des Zielfahndungskommandos des LKA Thüringen brachten den verurteilten 35-Jährigen aus Asuncion/Paraguay zurück nach Deutschland. Der Polizei zufolge war er im Jahr 2013 durch das Landgericht Meiningen zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von 3 Jahren und 3 Monaten wegen des unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln, Geldfälschung, Verstoßes gegen das Waffengesetz, gefährlicher Körperverletzung und versuchter Nötigung verurteilt worden.

Laut Polizei setzte er sich nach seiner Verurteilung nach Südamerika ab um der Haftstrafe zu entgehen. Die Zielfahnder des LKA Thüringen übernahmen den Fall auf Anfrage der Staatsanwaltschaft Gera im Frühjahr 2014. Sie schafften es, den Verurteilten in Paraguay zu lokalisieren. Dort nahm ihn dann die örtliche Polizei am 21. Juli 2015 in Asuncion fest.

Nach Abschluss des Auslieferungsverfahrens übernahmen ihn an diesem Montag die Thüringer Beamten in Paraguay und brachten ihn zurück nach Deutschland, wo er inhaftiert wurde.

LKA / 27.05.16 / OTZ

Quelle:
http://tinyurl.com/gwwur5l

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #64 am: August 11, 2016, 12:31:57 Nachmittag »
Paraguay: Ein Urteil und dann enteignet



Stellen Sie sich vor, Sie leben 60 Jahre in einem Haus in Paraguay und werden dann von einem Richter davon vertrieben. Er hat anscheinend eine legale Überschreibung ausgesetzt und private Verträge von zweifelhafter Legalität priorisiert.

Calim Resk Mussi (96), und seine Ehefrau, Nelli Elba Ortigoza (84), mussten diese Erfahrung erleben. Mussi ist der Cousin von Luis Alfonso Resk, überzeugter Verfechter der Menschenrechte und verstarb letztes Jahr. Auch Mussi setzt sich dafür ein.

Keiner der Eheleute dachte, dass sie jemals, gerade jetzt in der letzten Phase ihres Lebens, mit der Möglichkeit konfrontiert werden, an dem Ort, an dem sie leben, vertrieben zu werden. Mussi sagte, er hätte das Haus Mitte der 50er Jahre von seinem Bruder gekauft. Der hatte keine Kinder und überschrieb das Haus einem Verwandten. Die Eheleute hätten aber lebenslängliches Wohnrecht, so die Vertragsbestimmungen.

Allerdings soll das Gerichtsurteil aussagen, dass die Überschreibung nur eine “Simulation“ sei, und die wirklichen Eigentümer andere Personen wären.

Wie dem auch sei, der Richter priorisierte andere Dinge. Er gab dem Verwandten Recht und hob das lebenslange Wohnrecht auf, denn das Verkaufs- oder Überschreiberecht gehe vor und dies auch vor dem lebenslangen Bleiberecht. Die Entscheidung des Richters, César Báez, beruht sogar auf gesetzlichen Grundlagen, vor allem aus der internationalen Lehre für Rechtsprechungen aus Argentinien, die auch in Paraguay gültig sind.

Quelle:
http://tinyurl.com/ju9l2ec

Zwangs Enteignung a la Paraguay, gut geschmiert schon gewonnen.