Autor Thema: Allerlei kriminelles aus Paraguay  (Gelesen 31029 mal)

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Offline Pedro

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #30 am: Februar 08, 2015, 12:10:08 Vormittag »
Kokain bei der Polizei gestohlen

Pedro Juan Caballero: Aus dem Polizeihauptquartier von Pedro Juan Caballero sind am Samstag Morgen 252 Kilogramm Kokain verschwunden.

Die Drogen wurden vor acht Tagen in derselben Stadt konfisziert und befanden sich in einem Lager mitten in der Polizeistation. Die vermeintlichen Besitzer sind zwei Landräte, einer für die regierende Colorado Partei und der andere für die Liberalen aus der Opposition.

Für das Verschwinden der verbotenen Substanz gibt es zur Zeit keine Erklärung, es ist unwahrscheinlich, dass eine Putzfrau 252 Kg in einer Handtasche oder einem Putzeimer wegschaffen konnte.

Sieben Polizisten der Spezialeinheit GEO (Grupo Especial de Operaciones) stehen im Verdacht, mit dem Verschwinden in Zusammenhang zu stehen und wurden vom Dienst suspendiert. Der Polizeichef von Amamba ist der Meinung, dass hier mangelnde und Fahrlässigkeit seitens seiner Beamten im Spiel ist. Man hätte das Lager besser beschützen müssen. Allerdings soll man nicht von einigen möglicherweise korrupten Individiuen auf die ganze Organisation schließen.

Der Chef der Antidrogenabteilung der Polizei, Bartolomé Báez, ist der Meinung, dass jeder der Beteiligten zwischen 100.000 und 250.000 US-Dollar für den Transport der Drogen bekommen habe. Den Leuten sei bewusst gewesen, dass sie nahezu Selbstmord mit der Tat begehen und für weniger Geld hätten sie das nicht gemacht, sagte Báez im Radio 780 AM. Sie hätten nur nicht damit gerechnet, dass ihre Tat so schnell auffliegt. Bei der Wachablösung habe der Leiter der nächsten Schicht eine Überprüfung des Lagers durchgeführt und darum hatten die Täter nicht genügend Zeit sich abzusetzen.

Das Kokain wurde auf einer Estancia in der Gegend von Zanja Pytã, die zum Einzugsbereich der Stadt Pedro Juan Caballero gehört, gefunden. Zuvor wurde die weiße Ware aus einem Flugzeug abgeworfen, das wahrscheinlich aus Bolivien kam. Man vermutet, dass die Pakete weiter nach Brasilien transportiert werden sollten um in die Hände der Verbrecherorganisation Primer Comando Capital (PCC) zu gelangen.

Die Polizei hält die Landräte José María Bogado (ANR) und César Quevedo (PLRA) für die Eigentümer der Drogen und Drahtzieher ihrer erneuten Entwendung aus dem Polizeilager. Bogados Frau ist Schwester des Parlamentsabgeordneten Marcial Lezcano.
- See more at: http://wochenblatt.cc/nachrichten/kokain-bei-der-polizei-gestohlen/30887#sthash.b9uHTi3v.dpuf

Wo sind die 252 kg Kokain?

Die “Hochsicherheitsschließanlage” der Tür des Polizeilagers hat, bis auf tägliche Gebrauchsspuren, den Überfall unversehrt überstanden, wie auf dem Foto zu erkennen ist. Ein Polizeibeamter aus Pedro Juan Caballero machte Angaben zum vermeintlichen Tathergang bei der Entwendung von 252 kg Kokain aus einem Lager des Polizeihauptquartiers in Pedro Juan Caballero. Der Beamte ist Hauptzeuge in dem Fall und wurde für seine Aussage nach Asunción gebracht, da er in seiner Heimatstadt um sein Leben fürchtete.


Er nannte namentlich einen Kollegen, der bei seinen Vorgesetzten darauf gedrungen habe in der Nacht von Freitag, dem 16. auf den 17. Januar Wache, schieben zu dürfen. Der mit den Untersuchungen beauftragte Kommissar, Gilberto Fleitas, sagte dazu: “Das ein Polizist darum bittet, Freitagabends Wache schieben zu dürfen und ausgerechnet da, wo kurz zuvor eine große Menge Beweisgegenstände von solch hohem Wert gelagert wurden, hätte den Vorgesetzten eigentlich verdächtig erscheinen müssen.”

Gemäß der Version des Tathergangs der Untersuchungskommission, die durch die Zeugenaussage gestützt wird, hatte eine Gruppe von Polizisten unter Führung des beschuldigten Kollegen die Tat geplant und ausgeführt. Mehrere Beamte hätten versucht, sich dem Diebstahl zu widersetzen. Dem Zeugen hätte man eine Pistole an den Kopf gehalten und sein Leben bedroht, wenn er nicht mehrere Tage über die Geschehnisse schweigen würde, somit sei erklärt, warum er mit seiner Aussage gezögert habe.

Der Chef der Mordabteilung, César Silguero, gab am vergangenen Mittwoch den Namen des Zeugen an die Presse weiter, was nicht unbedingt als konstruktiv im Hinblick auf den Zeugenschutz gewertet werden kann.

Die offizielle Tatversion besagt, dass der beschuldigte Polizist mit zwei weiteren Kollegen die drei Säcke mit den Drogen über den Hof des Regierungspräsidiums neben dem Polizei-Hauptquartier abtransportiert und anschließend an den Drogenbaron Clemencio Gringo González Giménez übergeben hätten.

Giménez habe die Säcke in einem roten Volkswagen, Cross Fox, abtransportiert, in dem auch sein Sohn und seine Frau saßen, die Schwester des beschuldigten Polizisten ist. Allerdings gibt es außer der Zeugenaussage bislang nicht viele Beweise für die offizielle Version. Die Ermittler haben ein Beweisvideo präsentiert, indem allerdings lediglich ein rotes Auto schemenhaft erkennbar ist.

Gegen Giménez und sein Sohn liegt ein Haftbefehl vor, seine Schwiegertochter hat man in einer seiner Luxusvillen in Pedro Juan Caballero festgenommen. Die drei angeklagten Polizisten sind ebenfalls in Untersuchungshaft. Von den Drogen fehlt jede Spur.

Die ermittelnden Beamten erklärten, dass sie nicht sicher seien, ob Gringo González ursprünglicher Eigentümer des Kokains war, der dieses nun zurückgewonnen habe oder ob die Polizisten den Stoff lediglich an ihn weiterverkauft hätten. Sollte die Ware ursprünglich einen anderen Besitzer gehabt haben, befürchten die Behörden einen Drogenkrieg, um Rache zu üben.

Verschiedene Presseorgane des Regierungspräsidenten von Amambay, Pedro González, wiederholen ununterbrochen die Botschaft, dass Giménez nur ein Prügelknabe sei, den man beschuldige, um die Aufmerksamkeit von den tatsächlichen Verantwortlichen abzulenken.

Auf der anderen Seite unterstützt der Radiosender Amambay AM, welcher dem liberalen Senator Robert Acevedo gehört, die offizielle Version und beschuldigt González in den Fall verwickelt zu sein. Einer der beiden Landräte, die ursprünglich als Drahtzieher des Raubes beschuldigt wurden, gehört zum politischen Team um González. Acevedo, der übrigens auch Vorsitzender des Antidrogenausschusses des Senats ist, erklärte, der Stoff sei deswegen weiterverkauft worden, weil die beiden Landräte nicht genügend Zeit hatten, die von den Räubern geforderte Summe aufzubringen.

Quelle:
http://tinyurl.com/o9vu9rk


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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #31 am: Februar 20, 2015, 12:37:06 Vormittag »
Zwei Ex-Minister angeklagt


Gerardo Rolón Pose, Ex-Minister der Senavitat

Der frühere Minister der Senavitat, Gerardo Rolón Pose, ist wegen Veruntreuung von fast 650 Millionen Guaranies angeklagt. Die Staatsanwältin Victoria Acuña fordert eine öffentliche Hauptverhandlung. Rolón Pose wird außerdem Amtsmissbrauches zur Last gelegt.

Die Anklage gegen den früheren Chef der staatlichen Wohnbaubehörde “Secretaría Nacional de la Vivienda y el Hábitat” (Senavitat) gründet sich auf die Vergabe eines Auftrags und Zahlung eines Vorschusses an eine Firma, die ihre zu erledigenden Arbeiten nicht fertig stellte.

Es ging um die Erstellung von 732 einfachen Wohnungen sowie der zugehörigen Infrastruktur in den Städten Caaguazú, Coronel Oviedo, Ciudad del Este, Presidente Franco, Villarrica, Troche, Iturbe, Pilar und Alberdi.

Das Unternehmen LM Consultora erhielt im Jahr 2011 den Zuschlag für das Sozialbauprojekt. Die Investitionssumme betrug 2,5 Milliarden Guaranies und der Vertrag enthielt eine Klausel nach der 50% der Summe vorab zu zahlen war. Nachdem diese Anzahlung geleistet wurde kamen die Arbeiten zum Stillstand.

Luis Ortigoza, Ex-Minister des Indert

Der ehemalige Minister der Behörde für Landentwicklung “Instituto Nacional de Desarrollo Rural y de la Tierra” (Indert) wurde in dieser Woche bereits zum vierten Mal von der Staatsanwältin Yolanda Portillo angeklagt, die für Wirtschafts- und Korruptionsdelikte zuständig ist.

Zusammen mit dem Ex-Minister beschuldigt die Anwältin vier weitere Personen des gemeinsamen Betrugs und der Fälschung von Dokumenten. Darunter befinden sich der frühere juristische Berater und der Generalsekretär der Behörde, der frühere Generaldirektor des Indert in Amambay sowie der zuständige Mitarbeiter für Grenzfragen im Katasteramt.

Es geht um die Übereignung von etwas weniger als 10 Hektar Land an Ali Hatem Barakat im Departement Amambay einen Katzensprung von der brasilianischen Grenze entfernt. Das Ganze spielte sich zwischen Oktober 2012 und Juli 2013 ab. Der Araber erwarb die 10 Hektar Land für lediglich 5.119.323 Guaranies.

In der Geschichte des Indert und insbesondere seiner Vorläuferbehörde, des IBR, gibt es zahlreiche zweifelhafte Fälle von Landüberschreibungen, bei denen es um tausende Hektar geht. Warum interessiert sich die Staatsanwaltschaft plötzlich für eine, zugegebenermaßen sehr preisgünstige, Zuteilung von 9.986 m² und 6.430 Quadratzentimetern?

Die Antwort liegt in dem Umstand, dass es sich um den Flughafen der Grenzstadt Capitán Bado handelt, einer 17.000-Einwohner-Stadt ca. 110 km südlich von Pedro Juan Caballero gelegen. Die fruchtbaren Böden am Fuße der Gebirgskette “Cordillera de Amambay” machen die fast vollständig entwaldete Gegend zu einem der Hauptproduzenten von Yerba Mate, Obst und Gemüse. Laut der englischen Ausgabe von Wikipedia ist hier auch 75% der paraguayischen Produktion von Marihuana beheimatet.

Quellen: Paraguay.com, Última Hora, Wikipedia

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #32 am: März 09, 2015, 11:48:54 Vormittag »
Recht haben und Recht bekommen ( Ganz besonders in Paraguay!)

Geschrieben am 8. März 2015 von Michael Schöke


Der Fall ist eine authentische Geschichte in Paraguay, zum Schutz der Beteiligten wurden alle Namen und Orte fiktiv gewählt zum besseren Leseverständnis, die Unterlagen der Beweisführung wurden vom Wochenblatt eingesehen.

Der deutsche Auswanderer, wir nennen ihn Heinz, besuchte Paraguay schon seit 19 Jahren, immer für Urlaube und kaufte sich im Laufe der Zeit mehrere Hektar Land bis er dann entschied einzuwandern. Wie die meisten Einwanderer kam er auch mit einem Container, baute sich ein kleines Gästehaus bis die Arbeiten am Haupthaus abgeschlossen waren, dies war 2005.

Heinz erledigte das ganze Prozedere mit den Einwanderungsformalitäten, hatte ein Auto mit korrekten Papieren und einen Führerschein. Seine Waffen, die er im Haus hatte, wurden auch ordnungsgemäß registriert. Zwei Jahre später, 2007 wurde bei ihm unter mysteriösen Umständen eingebrochen, gestohlen wurden Handy, Computer, Fotoapparat und auch die Waffen. Heinz meldete den Einbruch sofort bei der örtlichen Polizeidienststelle in San Augustin, wo dieser Vorfall korrekt in das Wachbuch eingetragen wurde, die Beamten leiteten die Anzeige auch an die Hauptstelle in Villarrica weiter.

Im Laufe der Jahre verkaufte Heinz immer wieder einige Hektar Land an paraguayische Nachbarn, weil ihm diese zu viel Arbeit machten, er besitzt im Augenblick noch seinen großen Hausplatz, der ihm ausreicht, von der Rente kann er gut leben.

Im Dezember 2014 kam er in eine Routinekontrolle, dabei wurde er festgenommen und auf die Polizeihauptdienststelle in Villarrica gebracht. Es wurde ihm zu Last gelegt, dass seine gestohlenen Waffen vor kurzem bei einem Überfall in Concepción benutzt wurden, die Täter flohen, ließen aber die Waffen zurück. Ein Anwalt wurde über einen Bekannten eingeschaltet, Heinz beteuerte natürlich seine Unschuld und der Anwalt sagte, wir regeln das schon.

Der Beschuldigte ist erkennungsdienstlich behandelt worden, in Handschellen, die ihm auch Verletzungen zuführten, es existieren davon Bilder. Nach einer Nacht auf dem Revier fuhr man mit ihm und dem Anwalt zur Gerichtsverhandlung nach Concepción, davor aber noch bei seinem Haus vorbei, wo der Anwalt eine Kopie des Grundstückstitels haben wollte, dieser war aber nicht im Haus sondern anderweitig untergebracht, also ließ man davon ab, warum dieser Vorgang nötig war, lässt sich nicht schlussfolgern.

Bei der Gerichtsverhandlung war der Staatsanwalt erkrankt, nur Heinz, der Anwalt, ein Richter und die Justizangestellten waren zugegen. In einem vier Augen Gespräch zwischen dem Richter und Anwalt wurde folgender Beschluss gefällt: Ein halbes Jahr Hausarrest, bei einem Verstoß 60 Millionen Guaranies Geldstrafe.

Dieser dauert noch an, in der Zwischenzeit kam Heinz endlich an das Papier mit seiner Waffenanzeige und stellte fest, dass diese nicht nach Asunción weitergeleitet wurde und somit in das zentrale Register eingetragen werden konnte, das hätte aber der Anwalt gleich regeln können, sagt Heinz.

Nun mahlen die Mühlen unaufhaltsam weiter, der Anwalt ist seit dem Richterspruch auf keinem Weg mehr zu erreichen, Heinz muss es aber gelingen, dass die Anzeige weiter kommt und gegen ihn gelöscht wird und zwar rückwirkend auf das Jahr 2007 datiert. Mittlerweile wurde auch ein Freund eingeschaltet, der bei der Deutschen Botschaft für Menschenrechtsverletzungen tätig werden soll, dieser befindet sich aber noch in Deutschland.

Seltsam an der Geschichte ist auch noch, dass ein langjähriger Arbeiter auf dem Grundstück zufällig einen Verwandten in Concepción hat, dort wo der Überfall stattfand. Heinz hat mittlerweile 2,5 Millionen für das ganze Verfahren ausgegeben, wie es weiter geht, kann er auch noch nicht sagen, auf jeden Fall macht er im Augenblick keinen Schritt von seinem Grundstück um noch mehr Repressalien zu vermeiden.

Wir werden über den weiteren Ausgang dieser Geschichte berichten und den Fokus darauf haben.

Quelle:
http://tinyurl.com/o3xhgdd
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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #33 am: März 19, 2015, 01:12:07 Vormittag »
Lateinamerika: Behörden in Paraguay zerstören 597 Tonnen Marihuana


Laut einem aktuellen Bericht des Anti-Drogen-Sekretariats (Senad) von Paraguay wurden in der letzten Woche insgesamt 597 Tonnen Marihuana im Wert von 17,9 Millionen US-Dollar zerstört. Die illegalen Drogen waren in einem Betrieb im Departemento Canindeyú (Osten) entdeckt worden, weitere noch nicht geerntete Cannabispflanzen auf einer Gesamtfläche von 199 Hektar wurden ebenfalls vernichtet.

Der Vernichtungsaktion waren Razzien in den Ortschaften Maracaná, Villa Ygatimí und Brítez Cué an der Grenze zu Brasilien vorausgegangen. Die Region gilt laut Senad
als zweitgrößter Produzent von Cannabis im südamerikanischen Land. Paraguay ist hinter Mexiko auch der zweitgrößte Produzent von Marihuana in Lateinamerika. Nach offiziellen Statistiken werden jedes Jahr etwa 30.000 Tonnen Cannabis produziert, meist in der Nähe der Grenze zu Brasilien und in erster Linie auch für die dortigen Verbraucher. Der Binnenstaat in Südamerika gilt auch als wichtige Route für den Transit und Transformation des bolivianischen Koka nach Brasilien und Europa.

Quelle:
http://tinyurl.com/o7qywk8
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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #34 am: März 19, 2015, 01:19:06 Vormittag »
Zwei Paraguayer mit Goldbarren an Grenze zu Argentinien geschnappt

25-Kilogramm-Barren von 1824 rund zwei Millionen Euro wert

An der Grenze zwischen Paraguay und Argentinien sind zwei Männer mit einem Goldbarren aus dem 19. Jahrhundert festgenommen worden. Der Wert des 25 Kilogramm schweren Goldbarrens, der den Stempel "Zentralbank Paraguays 1824" trug, wurde auf umgerechnet 2,15 Millionen Euro geschätzt, wie die Finanzbehörde in Buenos Aires am Montag mitteilte. Der möglicherweise auch historisch wertvolle Schatz wurde demnach bei einer Routinekontrolle im Lastwagen von zwei Paraguayern am Grenzübergang zwischen der argentinischen Stadt Posadas und Encarnación in Paraguay gefunden.

Quelle:
http://tinyurl.com/o4s7w9e

Teil des vergrabenen Staatsschatzes? Rätseln um Goldbarren aus Paraguay

In der argentinischen Grenzstadt Posadas haben Zollbeamte einen Goldbarren im Wert von zwei Millionen Euro beschlagnahmt. Seitdem rätselt man in Südamerika: Der Barren könnte zu einem vergrabenen Staatsschatz aus einem Krieg gehören.
Argentinische Zollbeamte haben an der paraguayischen Grenze einen 26 Kilogramm schweren Goldbarren aus dem 19. Jahrhundert beschlagnahmt. Die Behörden schätzten den Wert des Barrens auf umgerechnet über zwei Millionen Euro. Zwei paraguayische Brüder, die das Gold und 1,5 Kilogramm in kleineren Silberbarren versteckt in ihrem Auto führten, wurden in der nordargentinischen Stadt Posadas festgenommen, wie die Zeitung „La Nación“ am Dienstag berichtete. Der Goldbarren trug die Aufschrift „Banco Central de Paraguay 1824“ (Zentralbank Paraguays 1824), teilte das argentinische Zoll- und Steueramt Afip mit. Die paraguayische Zentralbank wurde jedoch mit diesem offiziellen Namen erst 1952 gegründet.

Laut der Finanzbehörde wurden die Grenzbeamten misstrauisch, da die Männer während der Kontrolle sichtlich nervös wurden. Mit Hilfe eines Scanners fanden sie dann den Goldbarren unter einem doppelten Boden unter dem Beifahrersitz. Einer der Männer sagte, sie hätten ihn von Ureinwohnern für 250 Millionen paraguayanische Guarani (49.400 Euro) gekauft. Zudem entdeckten die Fahnder in dem Lastwagen rund ein Kilogramm Silber. Sie seien von ihrer Großmutter beauftragt worden, die Wertgegenstände in Argentinien zu verkaufen, sagten die Schmuggler.
In Paraguay wird immer wieder über den Verbleib eines mutmaßlich vergrabenen Staatsschatzes spekuliert, der während des verlorenen Krieges gegen Argentinien und Brasilien (1864-70) verschwunden war. Die frühere spanische Kolonie Paraguay wurde 1811 unabhängig. Zwischen 1864 und 1870 kämpfte das Land gegen Argentinien, Brasilien und Uruguay in einem Konflikt, der als Triple-Allianz-Krieg bekannt wurde. Während des blutigen Kriegs, in dem rund 85 Prozent der Männer Paraguays getötet wurden, vergruben viele wohlhabende Familien ihren Besitz in der Hoffnung, ihn nach dem Ende der Kämpfe wiederzuerlangen.

Der damalige Diktator Paraguays, Francisco Solano López, begann im Dezember 1864 einen Eroberungskrieg gegen Brasilien, um Zugang zum Meer zu gewinnen. Auf Betreiben von Uruguays Staatschef Venancio Flores wurde daraufhin am Mai 1865 in einem Geheimvertrag die Tripel-Allianz beschlossen (von Brasilien, Argentinien und Uruguay gegen Paraguay). Weitere Unterstützung kam von Frankreich und Großbritannien, die den Krieg als Chance zu neuen Interventionen in Amerika nutzten. (tsp, dpa, AFP)

Quelle:
http://tinyurl.com/nnhshqg
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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #35 am: März 25, 2015, 11:04:45 Nachmittag »
Paraguay an dritter Stelle bei der Korruption

Geschrieben am 23. März 2015 von Michael Schöke


Haiti steht, laut Infobae.com, bei der Korruption auf dem amerikanischen Kontinent an erster Stelle, dort ist die Bestechung am stärksten eingebürgert, danach folgt Bolivien mit 30,2%, auf dem dritten Platz findet sich Paraguay, mit 28,1%, laut des amerikanischen Index-Barometers.

Auf den nachfolgenden Plätzen sind Mexico, Venezuela, Peru, Ecuador, Dominikanische Republik, Honduras und Guatemala, jeweils alle im zweistelligen Prozentbereich.

Mindestens 19% der Bürger des amerikanischen Kontinents gaben zu, einmal im Jahr einen Beamten gegen Geld zum eigenen Vorteil bestochen zu haben. Ganz oben auf der legalen Liste steht Kanada, wo nur 4,4% der Befragten diese Vorgehensweise praktizierten.

„Bestechung ist kein einzigartiges Problem, nur auf Lateinamerika bezogen, es ist global. Verschiedene internationale Organisationen betrachten es mittlerweile als Herausforderung, die Antikorruptionspolitik zu forcieren“, sagte Gerado Berthin, Experte und Analyst für mehr Transparenz bei Infobae.com.

„Lateinamerika hat immer noch ein ernstes Problem bei der Korruption. Der Faktor ist die Ungleichheit (Anm. der Redaktion: bei der Verteilung von Reichtum) und ein anderer die Straflosigkeit, wenn es keine Sanktionen gibt“, sagte er. Alltägliche Bestechung ist eines der deutlichsten Indikatoren wie korrupt ein Land ist, es greift Bürger und Beamte gleichermaßen an.

Auf die Frage was die Länder unterscheide, die einen niedrigen Prozentsatz erzielten im Gegensatz zu den korrupten sagte Berthin: „Der Unterschied ist der Ansatz in der Prävention und Bestrafung. In den Vereinigten Staaten hat jedes Bundesland seine eigenen Instrumente zur Verhinderung und Bestrafung der Korruption, das gleiche System hat Kanada, eine klare, dezentrale und effektive Politik“, erklärte er.

Er führte an, dass „in weiten Teilen Lateinamerikas genau das Gegenteil passiert. Die Politik wird hauptsächlich durch die Exekutive gefördert, es gibt sehr wenig Wirkung in der Legislative und Judikative und es fehlt ihnen an unabhängigen und glaubwürdigen Institutionen“.

Der Politologe Dabroy an der Universität San Carlos in Guatemala erklärte abschließend weitere Unterschiede. „Es gibt drei Aspekte die unterschiedlich ausfallen, es sind schwache Staaten, mangelnde Bildung und das Fehlen soziale Kultur. Die Abwesenheit staatlicher Institutionen, die Sicherheiten für die Bürger zur Verfügung stellen könnten, sind eher individualistisch, aber in einem perversen Individualismus, in dem jeder alles Durchsetzten kann um seine eigenen Probleme zu lösen“, sagte er.

Quelle: http://tinyurl.com/ndkrqx9



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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #36 am: März 25, 2015, 11:53:56 Nachmittag »
Drei neue Krankenwagen beschädigt



Drei nagelneue Rettungswagen, auf dem Weg von Asunción nach Itapúa, wurden in einen Unfall verwickelt, als sie im Bereich Misiones angeblich einer Kuh beim Überqueren der Straße ausweichen wollten. Die Fahrer wöllten den Unfall vertuschen, weil sie ohne Kennzeichen und Versicherungsschutz unterwegs waren.

Die neuen Rettungsfahrzeuge des Rettungsdienstes Extrahospitalarias (SEME) wurden vom Gesundheitsministerium gestellt, sie kollidierten gestern bei Kilometer 176 auf der Ruta I, beim Ortseingang von San Miguel, Misiones. Die neuen Fahrzeuge sind geländetauglich, es sind Marken des Typs Toyota Land Cruiser, sie hatten alle kein Kennzeichen oder weitere Zulassungspapiere, laut der Straßenpolizei.

Insgesamt sollten 10 Fahrzeuge nach Encarnación geliefert werden, dies wären die letzten drei für die Hauptstadt von Itapúa gewesen, die Fahrt endete jedoch gegen 07:25 Uhr am Morgen abrupt.

Es gab bei der Kollision keine Verletzten, nur Sachschäden, wie defekte Scheinwerfer, Stoßstangen und Motorhauben. Jeder Krankenwagen hat den Etat im Gesundheitsportfolio mit rund 250 Millionen Guaranies belastet.

Der Inspektor Florencio Torres von der Straßenpolizei zweifelt an der Hypothese einer überquerenden Kuh. Auffällig sei, dass die Fahrer versuchten den Unfall zu vertuschen, weil die Fahrzeuge nach der Kollision zu einigen Häusern, parallel zur Ruta I, gebracht wurden.

Der Leiter von SEME, Victor Segovia, sagte, die drei Fahrzeuge werden in die Werkstatt des Gesundheitsministeriums gebracht und dort repariert.

Quelle:http://tinyurl.com/ovjl9nn
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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #37 am: März 26, 2015, 12:04:40 Vormittag »
EPP ermordet drei Arbeiter auf Estancia von Deutschen

Vermeintlich Mitglieder der EPP griffen in der Nacht zum Dienstag eine Estancia mit dem Namen Alegría im Gebiet von Tacuatí in der Einflusszone der Terrorgruppe an. Drei Mitarbeiter wurden dabei in einem Camp, das zu der Estancia gehört, exekutiert und einige Maschinen verbrannt.

In der Nacht verschwanden die drei Mitarbeiter nach dem Angriff auf das Camp, am Dienstagnachmittag fand man nur noch ihre sterblichen Überreste, berichtet der Staatsanwalt, Carlomagno Alvarenga, der mit dem Fall betraut ist.

Nach den vorläufigen Schilderungen kam eine bewaffnete Gruppe zu dem Lager “Laguna Hu”, welches zu der Estancia gehört und legten Feuer. Neben den Gebäuden verbrannten auch ein Traktor und mehrere Motorräder.

Die Farm, die sich im Besitz deutscher Investoren befinden soll, liegt auf der Höhe Kilometer 350 der Ruta 3 “General Elizardo Aquino” im Distrikt Tacuatí, der zum Einflussbereich der EPP und auch der Rebellengruppe neueren Datums ACA gehört. Die Estancia widmet sich der Viehzucht und dem Ackerbau, betreibt aber auch ein Sägewerk.

Die Identitäten von zwei der Getöteten sind bekannt, einer war Arbeiter mit einer Motorsäge und ein zweiter Hausmeister (Retirero), von der dritten Person ist bisher lediglich der Spitzname bekannt. Alle drei mussten sich mit dem Gesicht nach unten hinlegen und wurden dann von hinten erschossen. Die Leichen wurden zur Obduktion ins Krankenhaus von Santa Rosa de Aguaray gebracht.

Neben den leblosen Körpern fand sich ein Schreiben mit dem Logo der EPP, das vor der Verwendung von Pflanzenschutzgiften und dem Betreten der umliegenden Wälder warnte.

Quelle:http://tinyurl.com/qy6y9jo
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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #38 am: April 02, 2015, 10:58:09 Nachmittag »
Selbstjustiz wird in Paraguay stark toleriert

Geschrieben am 31. März 2015 von Michael Schöke



Paraguay steht an zweiter Stelle auf einer Skala, nach der Dominikanischen Republik, bei der die Gerechtigkeit selbst in die Hand genommen werden kann oder zumindest geduldet wird. Die Umfrage wurde 2014 vom lateinamerikanischen Meinungsforschungsinstitut “Lapop“ durchgeführt, dabei wurden 50.000 Interviews in 27 Ländern Nord-, Mittel-, und Südamerikas sowie der Karibik unter der Bevölkerung gemacht.

Auf einer Skala von 0 bis 100 konnten die Befragten angeben, ob sie die selber in die Hand genommene Rechtsprechung dulden oder nicht. Null bedeutet absolute Ablehnung und Hundert volle Zustimmung.

Die Bevölkerungen, welche solche Selbstjustizen stark unterstützen und tolerieren sind die Dominikanische Republik, Paraguay, Peru und Honduras, im Gegensatz dazu lehnen Trinidad und Tobago, Brasilien, Panama und Guyana diese Art von Recht ab.

Der Bericht stellt weiter fest, in welchen Regionen es in den letzten Jahren mehrere Fälle von Lynchjustiz bei mutmaßlichen Straftätern gegeben hat. Das Dokument des Forschungsinstitutes mit dem Namen “Selbstjustiz“ kommt zu dem Schluss, dass, insgesamt gesehen, mehr als die Hälfte der Befragten diese Vorgehensweise nicht tolerieren und interpretiert die Antworten als insgesamt eine große Zustimmung mit den Justizsystemen der Region.

Desweiteren sagen die Analysten, eine Unterstützung für Selbstjustiz in Lateinamerika sei nicht sehr hoch, aber man erkenne den signifikanten Anstieg in 2014 gegenüber den vergangenen Jahren.

Ebenfalls zeigen die Statistiken, dass jüngere Menschen diese Art des Vorgehens mehr unterstützen sowie Bewohner in Vierteln, die unsicher und von kriminellen Machenschaften heimgesucht werden. Dazu zählen auch Opfer von korrupten Polizisten.

Quelle:
http://tinyurl.com/n8v8bw5
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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #39 am: Mai 23, 2015, 04:21:52 Vormittag »
Deutsches Paar in Acahay ermordet

Geschrieben am 20. Mai 2015 von Michael Schöke

Am Dienstabend wurde ein deutsches Paar mit einer Schusswaffe getötet. Der Täter soll der Ex-Mann der Frau gewesen sein, der sich nach der Tat im Haus versteckte.



Als Motiv wird ein Eifersuchtsdrama vermutet. Der Vorfall ereignete sich gegen 20:00 Uhr in der Gegend Costa Báez, die Frau wurde nach den Angaben der örtlichen Polizeibehörde als Utte Vanlin identifiziert, 56 Jahre, der Mann hieß Jens Mauersberger, 52 Jahre alt. Beide hatten mehrere Schusswunden.

Der mutmaßliche Täter ist der Ex-Mann der Frau, Dieter Michel Denus, 55 Jahre, auch Deutscher und befindet sich in Polizeigewahrsam.

Laut dem Fernsehsender SNT, heute Morgen, hörten Anwohner die Schüsse, trauten sich aber nicht ins Haus. Die alarmierte Polizei fand das Haus verschlossen vor und drang dann gewaltsam ein, bei der Durchsuchung fanden sie den angeblichen Täter in einem Kleiderschrank versteckt. In einem weiteren Schrank lag die Tatwaffe, ein Revolver Kaliber 38 der Marke Taurus.

Der Verdächtige hätte eigentlich genug Zeit zur Flucht gehabt, laut SNT geht man davon aus, dass er abwarten wollte ob die Tat bemerkt wird um dann die Leichen verschwinden zu lassen, die Vermutung kam auf, nachdem ein bereitgestellter Spaten gefunden wurde.

Die Ex-Frau hatte sich in der Vergangenheit mehrmals über Drohungen per SMS, E-Mails und Telefonanrufe ihres geschiedenen Mannes beim örtlichen Polizeirevier beschwert.

Auf Fragen des SNT Fernsehreporters gab der Verdächtige nur wenige Antworten in gebrochenen Spanisch, er verstehe nicht viel und werde sich an die Deutsche Botschaft wenden und einen Anwalt einschalten, hieß es.

Doppelmord: Deutscher in Untersuchungshaft

Geschrieben am 21. Mai 2015 von Michael Schöke

Der ermittelnde Staatsanwalt Dario Villagra hat Anklage gegen den deutschen Staatsbürger Dieter Rainer Michael Venus erhoben, der Ermittlungsrichter Victor Vega ordnete Untersuchungshaft an.

Im Augenblick ist er der Hauptverdächtige an dem Mord seiner Ex-Partnerin und dessen neuen Freund, beide auch deutsche Staatsbürger. Der Vorfall ereignete sich am Dienstagabend, wie wir berichteten. Der Staatsanwalt schaltete einen Übersetzter ein, aufgrund der Sprachbarriere, dem Verdächtigen wurde ein Anwalt gestellt.

Als Tatmotiv, laut den Vernehmungen aus der örtlichen Polizeistation in Carapeguá, dürften Eifersucht und Rache im Raum stehen. Vor einigen Monaten hatte sich Venus von seiner Frau getrennt und Morddrohungen gegen sie ausgesprochen, aus diesem Grund war er für 22 Tage in Misiones inhaftiert.

Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass mehr Menschen an dem Doppelmord beteiligt sind, denn nach Abschluss der Autopsie wurden drei verschiedene Arten von Kugeln mit unterschiedlichen Kalibern in den Leichen festgestellt, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, Fredy Figueredo.

Der Verdächtige wurde gestern von der Staatsanwaltschaft in Carapeguá vernommen, lehnte aber jede weitere Aussage ab und bat nur um einen Verteidiger und Übersetzer, der von Amts wegen schon eingeschaltet wurde, aufgrund Verständigungsprobleme.

Villagra erwähnte weiter, man stellte Beweise sicher, wie unter anderem Handschuhe, Taschenlampen und Schaufeln hinter dem Haus. Der Verdächtige hatte anscheinend keine Zeit zu fliehen, weil sofort Polizeieinheiten vor Ort eintrafen, die von Nachbarn alarmiert wurden, laut dem Staatsanwalt.

Quelle:
http://tinyurl.com/oepolx2

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #40 am: Mai 23, 2015, 04:43:34 Vormittag »
Innenminister wird nicht zurücktreten



Trotz des letzen Skandals in der Führungsetage der Nationalpolizei beim Kraftstoffbetrug sagte der Innenminister Francisco de Vargas, er denke nicht an einen Rücktritt. Der Staatspräsident Horacio Cartes wurde informiert, die Untersuchungen verlaufen “transparent“ und nur er kann weitere Anweisungen geben.

Obwohl der Staatssekretär unter laufendem Beschuss steht, vor allem wegen dem Fehlen von Ergebnissen bei der Bekämpfung der EPP, einer latenten Unsicherheit auf den Straßen und zuletzt wegen dem Betrugsfall im Kraftstoffsektor gebe es keinen Grund, das Amt niederzulegen, proklamierte der Minister.

„Es kann so nicht weitergehen, es ist an der Zeit etwas zu ändern. Im Augenblick projizieren wir kein gutes Bild bezüglich dessen, was passiert, aber dies ist ein notwendiger Prozess“, sagte de Vargas auf einer Pressekonferenz.

Der Innenminister entschuldigte sich, dass seit die Strafanzeige erstattet wurde, ein Kommunikationsdefizit bestand, das war so nicht gewollt. Er fügte an, es sei nicht auszuschließen, dass andere Polizeibehörden in diesen Fall verwickelt sein könnten, sodass es zu weiteren Änderungen im Polizeiapparat kommen könnte, die Staatsanwaltschaft arbeite intensiv an der Aufklärung.

Im Zusammenhang mit dem aktuellen Fall werden offiziell Roberto Osorio und fünf weitere Personen als Komplizen wegen angeblicher Straftaten von Betrug verdächtigt, sie sollen falsche Dokumente geliefert und sich unrechtmäßig bereichert haben. Mittlerweile prüft die Staatsanwaltschaft Möglichkeiten und Höhe einer Kaution als Sicherheitsleistung für die Verdächtigen.

Der Polizeipräsident wurde abgesetzt und man wirft ihm vor, dass ihm die Betrügereien mit den Benzinkarten zumindest hätten auffallen müssen.

Quelle: http://tinyurl.com/nv59o8a

3 Kommentare zu “Innenminister wird nicht zurücktreten”

der bayer schrieb am 22. Mai 2015 um 14:49 :

es kursiert folgende version warum HC den innenminister de vargas trotz “schwacher leistung”
nicht entlaesst. dieser de vargas war in frueheren jahren staatsanwalt der anti-drogen abteilung.
deswegen soll er informationen besitzen, die HC in schwierigkeiten bringen koennten.
schon die ernennung von de vargas versetze viele in erstaunung und besonders aus der colorado
partei gab es viele stimmen, die seine ernennung ablehnten.fast alle fordern momentan seine entlassung.
kein erfolg bei der bekaempfung der EPP, versagen bei der transparenz der polizeibehoerden und
zuletzt dieser riesenschwindel beim kauf von treibstoff fuer die polizeiautos. normalerweise mehr
als genug fuer eine entlassung. aber de vargas klebt mit PATEX-EXTRA auf seinem ministersessel.

ich wiederhole meinen frueheren kommentar.
in den letzten tagen starben kleinkinder, weil in den staatlichen krankenhaeuser intensivstationen
fehlen. auf der anderen seite unterschlagung von staatsgeld durch polizeibehoerden(darunter der
oberste polizeichef) und betrug mit nicht geleisteten ueberstunden bei der obersten kontrollbehoerde.
da habe ich wieder den fokus auf negativnachrichten gelegt, was einigen hier garnicht gefaellt!!!


    ich schrieb am 22. Mai 2015 um 15:40 :

    Ich denke mal, dass die Hurrarufer unter den DACHLern mittlerweile in der Minderzahl sind bzw. nun auch erkennen, was hier bei uns abläuft. Wer sich jetzt noch hinstellt und das ganze Leben hier im Allgemeinen und die Regierung im Speziellen in buntesten Farben malt und lobt macht sich mittlerweile lächerlich. Zu offensichtlich ist, was leider hier passiert. Alle, die vor 2 Jahren als Alte Unken, als Kommunistenfreunde, linke oder rote Socken oder Lugo-Freunde beschimpft wurden und doch nur Realisten waren, haben Recht behalten.
    Dies zeigt nur, dass man das links-rechts, rot-blau oder rot-schwarz oder schwarz-weiß-Denken doch lieber ablegen sollte und die Situation immer nüchtern betrachten sollte.
    Die Welt ist leider nicht so, wie man es sich wünscht oder in seinen Träumen ausmalt 😉
   

Arkadi schrieb am 22. Mai 2015 um 16:34 :

Hier kann ich letztendlich nur beiden Kommentatoren, die genau die richtigen Worte gefunden haben, beipflichten. Dem gibts nichts hinzuzufuegen.

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #41 am: Juni 14, 2015, 12:15:38 Vormittag »
61-jährige Steirerin in Paraguay verhaftet


In diesem Hotel wurde die Leiche gefunden. (Foto: Hotel Espana)

Eine 61-jährige, gebürtige Steirerin ist in Paraguay verhaftete worden. Gegen sie wird im Zusammenhang mit dem Tod eines 78-jährigen Brasilianers, dessen Lebensgefährtin sie war, ermittelt. Das Außenministerium bestätigte die Festnahme.
In der paraguaischen Hauptstadt Asuncion wurde die Leiche des 78-Jährigen in einem Hotelzimmer gefunden. Angestellte hatten die Polizei informiert, da die 61-jährige Martha M. dem Reinigungspersonal den Zutritt zum Zimmer verweigert hat. Sie hat mehrere Stunden, womöglich sogar Tage neben dem Leichnam verbracht.

Seit März in Paraguay
Ein Obduktion soll Klarheit über das Ableben bringen. Medienberichten zufolge soll die Leiche Schürfwunden aufweisen. Die Staatsanwalt prüft jetzt, wieso die 61-Jährige keine Hilfe für den Brasilianerin geholt hat.

Die Steirerin, die in ein Frauengefängnis in Asuncion gebracht wurde, befindet sich seit März in Paraguay.

http://tinyurl.com/ordhj7j

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #42 am: Juli 07, 2015, 12:14:50 Vormittag »
Recht haben und Recht bekommen ( Ganz besonders in Paraguay!) Fortsetzung

Recht haben und Recht bekommen Teil 2

Mittlerweile sind mehr als vier Wochen vergangen seit wir über den Fall “Heinz“ berichteten. Das Wochenblatt hat nun weitere Recherchen im Umfeld vorgenommen und auch mit dem Betroffenen telefoniert oder Kurzmitteilungen ausgetauscht.

Wie bekannt ist, wurde dieser im Dezember 2014 bei einer Routinekontrolle festgenommen, weil seine gestohlenen Waffen, die er zur Anzeige brachte, nicht ordnungsgemäß von der Staatsanwaltschaft weiter geleitet wurde und mit der ein Überfall verübt wurde. Bei der folgenden Verhandlung wurde er zu sechs Monaten Hausarrest verurteilt, der noch andauert.

In der Zwischenzeit versuchte Heinz mehrmals mit seinem Anwalt Kontakt aufzunehmen, was ihm aber nicht gelang. Erst durch einen weiteren Mittelsmann sind, angeblich, wieder Unternehmungen in Gang gesetzt worden. Fakt ist aber, es ist noch nichts Konkretes passiert, sodass der Hausarrest aufgehoben hätte werden können und der Anwalt ist immer noch mit dem Verfahren beauftragt, es erfolgte trotz gegenteiliger Ratschläge kein Wechsel des Juristen, was in der Praxis auch schwierig gestallten dürfte, ohne Erlaubnis, das haus zu verlassen.

Laut Telefonat mit Heinz hat auch die Deutsche Botschaft von dieser Sache Wind bekommen und sein Fall liegt dort auf dem Tisch, von ihm selber gemeldet. Auf Nachfragen seinerseits sagte der zuständige Sachbearbeiter, “man prüfe den Fall“.

Die laufenden Kosten haben sich mittlerweile auf 4,5 Millionen Guaranies summiert, die Ausgaben wurden von dem deutschen Mittelsmann beglichen, da Heinz im Moment keinen Zugang auf Geldmittel hat.

Des Weiteren tauchen im Augenblick gravierende Probleme bei der Lebensmittelversorgung auf, aufgrund einer langjährigen zurückliegenden Erkrankung kann Heinz nur mehrere kleinere Mahlzeiten über den ganzen Tag verteilt aufnehmen und auch nicht jede Art von Speisen.

Nachbarschaftliche Hilfen brachten ihm nicht immer die richtigen Zutaten, sodass mittlerweile diese Unterstützung durch kleinere Querelen wegbrach, wen hier die Schuld trifft lässt sich, als Außenstehender, nicht beurteilen. Viele Bekannte wohnen auch mehr als 25 Kilometer entfernt und haben nicht immer die Zeit, unterstützend einzugreifen. Der Verurteilte wiegt, nach eigenen Angaben, nur noch 50 Kilogramm.

Es dürfte auch allen Lesern klar sei, dass das Nervenkostüm von Heinz etwas angeschlagen ist, wenn man seit mehr als vier Monaten keinen Schritt vor die Tür setzen kann. Er klammert sich jetzt an den letzten verbleibenden Strohhalm, es ist der Kontakt zum deutschen Mittelsmann. Der Hausarrest dauert noch bis Anfang Juni, ob dann das Kapitel damit abgeschlossen ist wird sich zeigen, wir wünschen es ihm.

http://tinyurl.com/oaud9te

Recht haben und Recht bekommen: Ende

Lange wurde in der Redaktion hin und her diskutiert, nochmals etwas darüber zu schreiben, der Ball wurde dann wieder mir zugespielt und ich verfasse dazu noch einige Zeilen.

Wie bekannt ist und hier nochmals nachzulesen ist wurde Heinz aufgrund eines Justizirrtums zu sechsmonatigem Hausarrest verurteilt, der Anfang Juni beendet war. Im Zuge dessen konnte er sich wieder frei bewegen, leider hinterließ die Maßnahme gravierende gesundheitliche Spuren.

Nach einigen Tagen in Freiheit erlitt er einen Kreislaufkollaps, sein Körpergewicht beträgt nur noch 35 Kilogramm. Heinz wurde daraufhin in ein Krankenhaus interniert, nachdem er kein Erinnerungsvermögen an seine Bankverbindungen und Konten hat, übernahm ein Bekannter vorerst die Kosten.

In Paraguay leben keine Angehörigen, seine Kinder in Deutschland sind verständigt worden. Eine Tochter erklärte sich bereit, in den nächsten Tagen für eine Weile nach Paraguay zu kommen und die Pflege zu übernehmen sowie weitere Maßnahmen einzuleiten.

Es bleibt zu hoffe, dass die ärztliche Kunst und weitere Umstände beitragen, dass dieser Mensch seine wiedergewonnene Freiheit noch eine Weile genießen kann.

Leider dürfte dies kein Einzelfall gewesen sein, aber auch in Zukunft kann so etwas jedem passieren, seien wir alle also im Hinblick auf das Rechtssystem in Paraguay etwas wachsam und versuchen den offiziellen Behörden nicht immer blind zu vertrauen. Andererseits hat dieses Beispiel auch gezeigt, dass jeder selber schauen muss, wie er zurechtkommt, hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.


Hans Py schrieb am 5. Juli 2015 um 11:22 :

Das Tragische Ende von Heinz, er hat das nicht überlebt, am letzten Donnerstag wurde er auf dem Friedhof in Cacupé Beerdigt.
Gott hab ihn selig


http://tinyurl.com/qgu9pup
Wenn einer weiss das er weiss ,das er nichts weiss,weiss er mehr als wenn einer nicht weiss,das er nichts weiss!

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #43 am: Juli 13, 2015, 03:24:49 Vormittag »
Siegener Polizei ermittelt nach Pumpgun-Schüssen in Paraguay



Ein Deutscher, der in Paraguay lebt, fühlt sich von seinem Nachbarn bedroht. Voll Angst wendet er sich an die Polizei in Siegen - und die wird tätig.

Schüsse mit einer Pumpgun auf einen in Paraguay lebenden Deutschen beschäftigen Polizei und Staatsanwaltschaft in Siegen. Sie haben die Ermittlungen in einem Verfahren im Zusammenhang mit einem versuchten Tötungsdelikt in dem südamerikanischen Binnenstaat aufgenommen. Mit Details halten sich die Ermittler bedeckt.

Vor einer Woche, am Sonntag (5. Juli), hatte sich ein bislang in Paraguay lebender Deutscher an die Polizei in Siegen gewandt. Er fühle sich von seinem dortigen Nachbarn bedroht. Der Nachbar sei ebenfalls deutscher Staatsbürger. In einem Streit habe der Mann eine Pumpgun genommen und mehrfach auf ihn geschossen. Die Behörden in Paraguay ermittelten gegen ihn. Ein Haftbefehl der Strafverfolgungsbehörden in Paraguay gegen den Mann liege vor. Gegen die Zahlung einer Kaution sei sein Nachbar aber wieder auf freiem Fuß. Jetzt fühle er sich auch in Deutschland nicht sicher, gab der Zeuge auf der Wache in Siegen zu Protokoll. Eine Verurteilung seines Nachbarn könne allerdings nur erfolgen, wenn er persönlich vor dem zuständigen Gericht in Paraguay erscheine und aussage. Hieran wolle ihn der Nachbar hindern.

Da diese Angaben zum Teil durch in Kopie vorliegende Unterlagen der paraguayischen Strafverfolgungsbehörden sowie Auskünfte seiner in Paraguay für ihn tätigen Rechtsanwältin bestätigt wurden, haben die Staatsanwaltschaft Siegen und die Mordkommission Hagen die Ermittlungen aufgenommen. Nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft wird auch im Zusammenhang mit dem versuchten Tötungsdelikt ermittelt. Diese Möglichkeit eröffne das deutsche Strafrecht unter bestimmten Umständen, wenn ein deutscher Staatsbürger Opfer einer Straftat im Ausland wird.

Weil die Gefährdungssituation immer noch bestehe, will die Staatsanwaltschaft derzeit keine weitere Angaben machen.

Quelle:
http://tinyurl.com/puphw2u

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Re: Allerlei kriminelles aus Paraguay
« Antwort #44 am: Juli 25, 2015, 12:57:57 Nachmittag »
Deutsche Polizei ermittelt nach Schießerei in Paraguay


Eine Nachbarstreitigkeit in Paraguay löst Ermittlungen in Deutschland aus. Es kam bei einem Wortgefecht zwischen den deutschen Anwohnern zu Handgreiflichkeiten, bei dem einer der Kontrahenten eine Pumpgun aus dem Haus holte und mehrere Schüsse auf den Nebenbuhler abfeuerte.

Im Zuge dessen erstattete der Betroffene Anzeige bei der paraguayischen Staatsanwaltschaft, die auch ihre Ermittlungen aufnahm, der Beschuldigte wurde aber gegen eine Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt.

Nun erstattete der Geschädigte Anzeige bei den Strafvervolgungsbehörden in Deutschland, mit der Begründung, er fühle sich auch in Deutschland nicht mehr sicher. Eine Verurteilung des Schützen in Paraguay könne nur erfolgen, wenn dieser nach Paraguay zurückreise und eine Aussage mache, er werde aber daran gehindert. Aufgrund dieser Tatsache hat die Staatsanwaltschaft Siegen und die Mordkommission Hagen ihre Ermittlungen aufgenommen.

Vor einigen Wochen ereignete sich ein ähnlicher Vorfall in der Kolonie Independencia, der zu diesem Fall einige Parallelen aufweist, dies sind aber Vermutungen jedoch der Tathergang ist genauso abgelaufen wie es in der Pressemitteilung von der WAZ beschrieben ist.

Die Redaktion dankt einem aufmerksamen Wochenblatt Leser der den Vorfall am Sonntagmittag uns meldete. Wir werden an dem Fall, wie immer dran bleiben, es ist ermutigend, dass deutsche Behörden etwas unternehmen und den Fall lösen wollen. Die Quelle aus der Pressemitteilung sehen Sie unten und können den Originaltext über den Link nachlesen.

Quelle: WAZ, Foto: Hmaag

Gegendarstellung: Deutsche Polizei ermittelt nach Schießerei in Paraguay

Der folgende Text erreichte uns als Kommentar der Leserin (Sandra Kinscher oder SK) unter dem Titel „Gegendarstellung zum Artikel im Wochenblatt Deutsche Polizei ermittelt nach Schießerei in Paraguay„. Mit dem Beitrag möchte SK das Vorgefallene aus ihrer Sicht schildern, wir drucken den Kommentar mit einigen Kürzungen und Anonymisierungen, da es teilweise um schwere Vorwürfe geht, die aus unserer Sicht in die Obhut eines Gerichts gehören.

Wie immer werden gerne Tatsachen verdreht und daher ist es auch in diesem Fall notwendig, dass eine Gegendarstellung erfolgt. Um das ganze Ausmaß zu schildern müssen wir ein wenig ausholen. Wir nennen das „Opfer“, das nun in Deutschland leben muss, einfach OPF.

OPF hat im Jahr 2008 einen Teil seines Grundstücks aus finanzieller Not an uns verkauft. Wir haben ein Haus gebaut und wohnen nun seit 2009 dort. Seit dem wurden wir von OPF schikaniert, mit dem Hintergrund, uns wieder von dort zu vertreiben. OPF begann mit dem tagelangen Verbrennen von Plastikmüll bei Südwind was uns komplett eingenebelt hat.

Entsprechende Reklamationen unsererseits wurden lapidar abgetan (er könne ja nichts für die Windrichtung usw.) und ignoriert. Klar, irgendwann platzt einem der Kragen und man packt OPF an selbigem. Dies veranlasste OPF bereits im Jahr 2009 auf uns zu schießen, fünfmal mit Pistole mit lauten geschrienen Morddrohungen. Gottseidank waren wir zu weit entfernt um Schaden zu nehmen. Protokoll bei der Polizei und das war`s.

Wir sind ihm dann so gut wie es geht lange aus dem Weg gegangen. Aber einiges bekommt man dann doch als direkter Nachbar mit. So auch den angeblichen Selbstmord seiner Lebensgefährtin. Ich denke viele wissen noch was da los war. OPF weiß, dass ich (Nachbarin) mehr von der ganzen Sache mitbekommen habe als ihm lieb ist und es wurden Morddrohungen gegen mich (Nachbarin) ausgesprochen.

Nachdem OPF eine neue Lebensgefährtin hat, wurde versucht die drohende komplette Pleite abzuwenden indem man versuchte einen „Vergnügungspark“ zu bauen. Das ging natürlich wie von uns erwartet mächtig in die Hose und da OPF sich mittlerweile mit mehr als 600 000 000 Gs. bei Banken und privaten Geldgebern verschuldet hat, musste natürlich eine neue Geldquelle herbei.

Ach wie praktisch, wenn man einen finanziell gut dastehenden Nachbarn hat. Also zündet man sein Pleiterestaurant mit Strohdach an und schiebt das Ganze seinem Nachbarn in die Schuhe. Versucht diesen mit einem gekauften Zeugen auf 500 000 000 Gs. zu verklagen. Und schwups wäre man aus dem Schneider. Nur gut, dass der Zeuge kalte Füße bekommen hat und die Sache geplatzt ist.

Danach wurden noch diverse Anzeigen von OPF gegen seinen Nachbarn gemacht. Auch wenn dieser sich zur „Tatzeit“ gar nicht in Paraguay aufgehalten hat. Egal, die Verzweiflung über die drohende Pleite war wohl ziemlich groß. Nachdem nun die Zwangsversteigerung des letzten Besitzes von OPF ins Haus steht und diverse Gläubiger ihre nicht gezahlten Waren abgeholt haben und fast jeden Tag Leute kamen um Geld zu verlangen, eskalierte die Sache.

Nachdem schon die Tochter der Lebensgefährtin von OPF das Land auch aufgrund der Falschaussagen von OPF bei Gericht und Polizei illegal verlassen hat (Kindesentführung das Wochenblatt hat berichtet) wurden seinerseits wieder Morddrohungen an uns nachts über den Zaun geschrien.

Mitte März merkten wir dann nachts um drei Uhr, dass wir einen teilweisen Stromausfall haben. Mein Mann ging mit der Schrotflinte zum Zählerkasten (70m entfernt) um nachzusehen was los ist. Er kam zurück mit der Kenntnis, dass der Stromkasten mit Benzin und alten Lappen in Brand gesteckt wurde. Wir beide standen im hell erleuchteten Hof, als plötzlich auf dem Nachbargrundstück Feuer ausbrach und OPF wieder anfing zu schreien er würde uns nun umbringen. Gleichzeitig begann er auf uns zu schießen.

Praktischerweise hatte er auf seinem Grundstück den Strom abgeschaltet, sodass er aus dem Dunkeln auf uns schießen konnte. OPF hat mindestens 20 Schüsse auf uns abgegeben und Gott sei Dank ist er echt ein miserabler Schütze, sodass wir die Aktion unbeschadet überstanden haben. Lediglich Haus und Fenster hat er getroffen. In Panik hat mein Mann dann einmal mit der Schrotflinte blind zurückgeschossen. Mit Vogelschrot, Entfernung ca. 30-40 m. OPF wurde am Ohrläppchen und am kleinen Finger gestreift. Aua.

Erstaunlicherweise war die Schwester seines Arbeiters (wohnt ca. 2km entfernt) nachts um drei im Garten (macht man wohl hier in Paraguay so) und hat die Schüsse gehört und wusste auch gleich, dass es sich um das Grundstück von OPF handelt und hat die Polizei informiert, dass auf OPF geschossen wird. Ein Schelm wer hier Böses denkt. OPF fiel dann beim Eintreffen der Polizei theatralisch zu Boden und behauptete er wäre in seinem Haus von seinem Nachbarn angegriffen worden. Auch von seinen Schüssen wurde kein Wort gesprochen.

Diese Aussagen korrigierte er bei dem Staatsanwalt in Villarrica und behauptete nun, dass er mit Gummigeschossen geschossen hat. Aber warum er überhaupt geschossen hat bleibt nach wie vor offen. Alles sehr sehr merkwürdig. Auch die von ihm zwei Wochen zuvor ausgeräumte und nun ausgebrannte Bar beinhaltete plötzlich wieder 6 Tische mit Stühlen, 4 Kühlschränke, 2 Küchenherde mit jeweils 6 Kochplatten, Unmengen an Getränken und Spirituosen. Er hat nur vergessen, dass die Bar nicht größer als 12qm ist und, dass wenn dies alles drin gewesen sein soll, kein Gast mehr reingepasst hätte. Auch hier wollte man sich wieder warm sanieren, denn eine Forderung nach Schadensersatz wurde auch gleich gestellt.

Nachdem OPF der Boden zu heiß wurde hat er sich 3 Wochen später mit erneut geliehenem Geld (es gibt tatsächlich Menschen die sowas unterstützen) das Land verlassen um sich in Deutschland in die Soziale-Hängematte zu legen. Wie das nun mal hier so ist, wer zuerst anzeigt ist klar im Vorteil und der Andere muss sich verteidigen. Dies haben wir bisher auch getan und werden dies auch weiterhin mit Nachdruck tun. Eine Anklage wie von OPF gewünscht wegen versuchten Mordes gibt es nicht. Es wird wegen Erregung öffentlichen Ärgernisses ermittelt.

Zwischenzeitlich haben wir erfahren, dass OPF bereits Anfang des Jahres versucht hat eine Waffe mit Schalldämpfer zu erwerben um damit seinen Nachbarn (uns) zu erschießen.
Es entspricht überhaupt nicht der Tatsache, dass OPF daran gehindert wird wieder nach Paraguay zu kommen um seine Aussage zu machen. Warum ist er denn nach der Tat abgehauen? Aber Harz IV zahlt nun mal solche Reisen nicht und da scheint es ja wohl zu klemmen.

Auch, dass er Angst hat kann man verstehen, bei der Liste an Straftaten und Betrügereien für die er sich möglicherweise in Paraguay verantworten müsste. Man erinnert sich sicher an einige Überfälle und Einbrüche in den Jahren 2008/2009 an denen OPF beschuldigt wird, im Hintergrund mitgewirkt zu haben. Auch sein aus Deutschland nach Paraguay mitgebrachtes Kapital war vermutlich nicht durch harte Arbeit erwirtschaftet.

Wir würden uns sehr freuen wenn OPF herkommen würde um die Angelegenheit endliche mal zu klären. Aber er hat nun den Weg in Deutschland gewählt, auch den werden wir mit ihm beschreiten und wir sind sicher, die Wahrheit kommt ans Licht.

Man fragt sich nun sicherlich „warum haben die sich nicht früher gegen den gewehrt“.
Ja, das fragen wir uns mittlerweile auch. Ihm hätte schon früher das Handwerk gelegt werden müssen.

Aber jeder der das Rechtssystem in Paraguay kennt weiß, dass sowas schwierig, langwierig und sehr teuer ist. Und das war er uns nicht wert, wir wollten einfach nur unsere Ruhe.
Heute wissen wir es geht wohl nicht anders und daher werden wir uns nun mit allen uns zur Verfügung stehenden juristischen Mitteln wehren um dem Ganzen ein Ende zu bereiten.

Quelle:
http://tinyurl.com/o6lk44z
 
Wie im wilden Westen ! Gesetzloses Auswanderungsleben in Paraguay!
Wenn einer weiss das er weiss ,das er nichts weiss,weiss er mehr als wenn einer nicht weiss,das er nichts weiss!