Autor Thema: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......  (Gelesen 11416 mal)

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Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« am: August 30, 2014, 11:10:31 Nachmittag »
 5.935 Millionäre in Paraguay

Geschrieben am 22. August 2014 von stefan

London: Das britische Beratungsunternehmen WealthInsight veröffentlichte diesen Monat eine Studie zur Anzahl der Millionäre in Süd- und Mittelamerika im Jahr 2013. Die Wirtschaften Latein-Amerikas sind laut der Untersuchung im vergangenen Jahr stark gewachsen, die größten Volkswirtschaften sind Brasilien und Mexiko.

Paraguay hat mit 11,9% das höchste relative Wachstum erreicht, gefolgt von Kolumbien mit 4,3% während Argentinien am schlechtesten abschnitt. Brasilien ist zwar in absoluten Zahlen das Schwergewicht in der Region, relativ wuchs das Land aber nur 2.3% in 2003.

Im Bericht wird von knapp 504 Tausend Reichen gesprochen, die Zusammen 2,5 Billiarden Dollar ihr Eigen nennen, das ist 66,5 Prozent mehr als noch im Jahr 2009. Die Millionäre verteilen sich auf Brasilien (191.703), Mexiko (164.014), Chile (44.141), Kolumbien (38.216), Argentinien (35.860), Peru (24.057) und Paraguay (5.935).

Für die zukünftige Entwicklung wird positiv gesehen, dass Brasilien kürzlich stark in Infrastruktur investierte und Chile nun kostenlose Universitätsausbildung anbietet. Mexiko steht davor die Monopolisierung im Energiesektor aufzulösen, was der dortigen Witschaft gute Aussichten verleiht.

(Wochenblatt / WealthInsight)

Quelle:
http://tinyurl.com/q984bxg

Offline rodeo

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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #1 am: August 30, 2014, 11:17:45 Nachmittag »
Kokain in Mariano Roque Alonso

Geschrieben am 22. August 2014 von stefan



Der Innenminister Francisco De Vargas drückte aus, dass dieser Fund nicht alltäglich sei, bedeute er doch einen Verlust von geschätzten 80 bis 100 Millionen USD für das organisierte Verbrechen.

Der General-Staatsanwalt sagte, dass man versuche die Strukturen hinter, die sich Paraguays für den Drogentransit bedienen, zu zerschlagen und bereits wiederholt Drogen vermischt mit normaler Ware in Privathäfen gefunden wurden. Es konnte bislang allerdings nur der Zollabfertiger als einziger Verdächtiger festgenommen werden.

(Wochenblatt / Última Hora / ABC Color)

Quelle:
http://tinyurl.com/l5ueowc

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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #2 am: September 11, 2014, 11:45:17 Nachmittag »
Hühner-Ambulanz

11. September 2014 von stefan



Villarrica: In Paraguay ist Erfindungsgabe oft eine notwendige Tugend. Wenn Dinge die sonstwo leicht zu beschaffen wären fehlen, ist Kreativität angesagt.

Da wird das Ölfass zum Grill, statt Nutella geht auch Dulce de Leche, ach was Doppelglas-Fenster, es tut auch ein Vorhang und ein Polizeitruppen-Transporter ist auch nicht nötig, wenn man erst gesehen hat, wie viele Polizisten auf ein Moped passen.

Selbst ausgebuffte Paraguay-Kenner können aber vielleicht noch etwas vom Personal des Regional-Krankenhauses in Villarrica dazulernen.

Auf dem Video auf der Webseite von Última Hora sind die kaufmännische Leiterin des Krankenhauses, der Beschaffungs-Leiter und weitere Mitarbeiter beim Verladen von Tiefkühl-Hühnchen in ein Ambulanz-Fahrzeug zu sehen.

Die Administratorin beteuerte, dass kein anderes Fahrzeug zur Verfügung stand und die Produkte zu verderben drohten, somit war dies die einzige Möglichkeit, die Hühner schnell an die Kantinen der umliegenden Krankenhäuser auszuliefern.

Quelle:
http://tinyurl.com/pzmkwmv


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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #3 am: September 12, 2014, 12:09:03 Vormittag »
Sechs Richter entlassen

Geschrieben am 11. September 2014 von stefan

Asunción: Der Beurteilungsrat des Magistrats (JEM) teilte heute mit, dass 6 frühere Kollegen ihre Ämter mangelhaft ausgeführt hätten und ihrer Positionen ab sofort enthoben seien.

Ein Richter hatte die Angreifer von Camila Cabriza, die bei einem Überfall in Luque im April angeschossen wurde, auf freien Fuss gesetzt. Ausserdem seien ihm Beweisgut im Werte von 1,5 Millionen USD abhanden gekommen

Weitere Unregelmäßigkeiten dieser Art führten zur Freisetzung der anderen Richter. Es wäre wünschenswert wenn die Positionen mit ethisch verantwortlicheren Juristen bekleidet würden.

Quelle
http://tinyurl.com/ohhzuwx

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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #4 am: September 20, 2014, 12:57:43 Nachmittag »
Russischer Botschafter in Paraguay verhaftet

Geschrieben am 19. September 2014 von stefan

Ciudad del Este: Der russische Botschafter in Paraguay, Grigory Mashkov, wurde von der Verkehrspolizei vorübergehend verhaftet, da er keinen gültigen Fahrausweis vorweisen konnte und sich den Autoritäten widersetzte.

Der Diplomat wurde auf dem Weg nach Ciudad del Este kontrolliert und für vier Stunden in Gewahrsam genommen. Dies wurde vom Direktor der Verkehrshüter Luis Christ bestätigt, ebenso, dass ein Gebührenbescheid an die russische Botschaft zugestellt wurde.

Die Abgeordnetenkammer hat einen Bericht bei der Patrulla Caminera sowie verschiedenen Ministerien angefordert, um Informationen über die Umstände der Verhaftung zu erhalten.

Möglicherweise war der Arrest illegal, da der Status eines Botschafter gemäß internationalen Abkommen eigentlich eine diplomatische Immunität einschließt. “Das läßt uns schlecht aussehen, wenn man bedenkt, dass Russland der größte Importeur paraguayischen Rindfleisches ist.”, sagte der Abgeordnete González Drakeford.

Quelle:
http://tinyurl.com/p8loq7b


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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #5 am: September 20, 2014, 01:07:20 Nachmittag »
Die Rückkehr von Sol del Paraguay

    Donnerstag, 18. September 2014 - 14:15 Anna Baumbach



Sol del Paraguay musste 2012 nach nicht einmal einem Jahr den Betrieb einstellen. Nun wagt die Airline einen Neuanfang - in ganz kleinem Stil.
Als 2011 nach 15 Jahren erstmals wieder Flugzeuge unter paraguayischer Flagge flogen, war die Begeisterung groß. Doch nach nicht einmal einem Jahr war Schluss: Aufgrund der Finanzkrise in der Region stellte Sol del Paraguay seinen Betrieb im August 2012 wieder ein.

Nun aber will es die Airline noch einmal wissen. Ab Dezember will Sol del Paraguay Flüge innerhalb Paraguays anbieten. Im Monat zuvor soll mit der Zertifizierung bei den zuständigen Luftfahrtbehörden begonnen werden, berichtet das Wochenblatt. Zunächst seien Verbindungen nach Ciudad del Este und Encarnación geplant.

Weitere Routen in Planung

Die drei Fokker, die Sol del Paraguay ursprünglich besaß, sind längst verkauft. Daher soll eine Cessna Gran Caravan mit zwölf Sitzplätzen angeschafft werden, erklärte Marcelo Dvojack, Geschäftsführer von Sol del Paraguay. Wenn die Geschäfte gut laufen, könnten zwei weitere Maschinen gekauft werden. Denn weitere Routen sind in Planung: Concepción, Salto de Guairá und auch Pedro Juan Caballero könnten angeflogen werden.

Ob die Nachfrage tatsächlich vorhanden ist, sollte das Unternehmen gut abschätzen können: Sol del Paraguay ist eigentlich ein Busunternehmen, das nationale und internationale Strecken anbietet. Wie schon vor zwei Jahren sollen die Flugtickets günstig sein und im Schnitt etwa 100 Dollar kosten.

Quelle:
http://tinyurl.com/n9d3yw9

Die nächste Bruchlandung schon vorprogramiert! Die bekommen dies bestimmt wieder mal nicht auf die Reihe. Immer hochfliegende Pläne und heraus kommt nichts, wie schon seit Jahren ;D
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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #6 am: September 27, 2014, 12:38:10 Vormittag »
Kampf gegen Missbrauch Papst setzt Bischof in Paraguay ab

Mit sofortiger Wirkung hat Papst Franziskus Bischof Rogelio Ricardo Livieres Plano aus Paraguay des Amtes enthoben. Der Kirchenmann soll einen Priester gedeckt haben, dem Kindesmissbrauch vorgeworfen wird.


Papst Franziskus hat am Donnerstag in einem weiteren Schritt im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern und Jugendlichen durch Priester mit sofortiger Wirkung den Bischof von Ciudad del Este in Paraguay, Rogelio Ricardo Livieres Plano, abgesetzt. Diese schwerwiegende Maßnahme sei aus „ernsten seelsorgerischen Gründen“ erfolgt, verlautete im Vatikan. Es gehe um die Einheit der Ortskirche.
Zu den Vorwürfen gegen Livieres machte der Vatikan aber keine Angaben. Dem Vernehmen nach soll der Bischof zumindest einen Priester, nämlich seinen früheren, mittlerweile zurückgetreten Generalvikar geschützt haben, indem er das Verfahren wegen Kindesmissbrauchs gegen ihn im Sand verlaufen ließ.
Livieres, Mitglied im Opus Dei, hatte im Juni Aufsehen erregt, als er den Erzbischof von Asuncion als homosexuell bezeichnete und seinen Ausschluss aus der Kirche forderte. Seither gab es Streit in Paraguays Kirche; und der Papst schickte einen Visitator zur Untersuchung der Vorfälle. In einer Erklärung forderte der Papst nun Klerus und Kirchenvolk zur Einheit und zu Gehorsam gegenüber dem Heiligen Stuhl auf.

Erst vor zwei Tagen war im Vatikan der polnische Erzbischof Josef Wesolowski wegen Kindesmissbrauch als Nuntius in der Dominikanischen Republik in Vorbereitung auf ein Strafverfahren verhaftet worden. Ihm drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis.

Quelle:
http://tinyurl.com/ne7xv87

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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #7 am: Oktober 18, 2014, 12:10:53 Vormittag »
Appell an russische Restaurants: Kein Rindfleisch aus Paraguay


Die Zerstörung des Waldes der Ayoreo, um Fleisch zu produzieren, droht die unkontaktierten Ayoreo-Totobiegosode auszulöschen (Foto: Survival International)

Survival International hat russische Spitzenrestaurants in einem Brief dazu aufgerufen, auf die Verwendung von Rindfleisch aus Paraguay zu verzichten. Hintergrund ist die rasante Zerstörung des Waldes, in dem das unkontaktierte indigene Volk der Ayoreo lebt, durch die Rinderzucht. Das Schreiben, das unter anderem den Restaurants Bizon, Café Pushkin und Turandot zuging, ruft dazu auf, solange auf die Verwendung von Rindfleisch aus Paraguay zu verzichten, bis die Regierung Paraguays das Recht der Ayoreo auf ihr angestammtes Land garantiert.

Russland ist der Hauptimporteur von Rindfleisch aus Paraguay. Dem brasilianischen Viehzuchtunternehmen Yaguarete Pora, das Produkte nach Russland exportiert, wurde durch Satellitenaufnahmen wiederholt nachgewiesen, dass es illegal riesige Flächen des Chaco-Waldes planiert. Der Chaco ist die Heimat der unkontaktiert lebenden Ayoreo-Totobiegosode, eines der gefährdetsten indigenen Völker der Erde. Das Überleben der Indigenen hängt von ihrem Wald ab. Eine kürzlich erschienene Studie der University of Maryland ergab, dass der Chaco die höchste Abholzungsrate weltweit aufweist

Yaguarete Pora weigert sich, die Rodungen des Waldes einzustellen und ignoriert alle Warnungen bezüglich der extremen Gefahr, die hieraus für das Leben der Ayoreo folgt. Sollte es zu Kontakt zwischen Arbeitern der Ranches und Angehörigen der Ayoreo kommen, könnten die unkontaktierten Indigenen durch Krankheiten wie Grippe und Masern ausgelöscht werden, da sie gegen diese nicht resistent sind. Wie allen unkontaktiert lebenden indigenen Völkern droht den Ayoreo eine Katastrophe, sollte ihr Land nicht geschützt werden.

Im Juni 2014 startete Survival eine Werbekampagne in Russland, um Verbraucher vor den Gefahren zu warnen, welche die Rindfleischindustrie für das Leben der unkontaktierten Ayoreo bedeutet.

Stephen Corry, Direktor von Survival International, erklärte heute: „Der Völkermord, der die indigenen Völker Nordamerikas vernichtete, setzt seinen zerstörerischen Weg fort. Wir erleben, dass ganze Völker ausgerottet werden, da die Industriegesellschaft ihren fatalen Marsch nach vorne fortsetzt. Quer durch Südamerika werden Indigenen ihr Land und ihre Ressourcen gestohlen, Tod und Krankheit bleiben zurück. Wir müssen nun handeln, damit die Ayoreo nicht die nächsten sind, die ‘Fortschritt’ und ‘Zivilisation’ zum Opfer fallen.“

Survival International ist die weltweite Bewegung für die Rechte indigener Völker. Wir helfen indigenen Völker, ihr Leben zu verteidigen, ihr Land zu schützen und ihre Zukunft selbst zu bestimmen. Survival wurde 1969 gegründet und feiert dieses Jahr seinen 45. Geburtstag.

Quelle:
http://tinyurl.com/pc3rnu2
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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #8 am: Oktober 19, 2014, 12:23:49 Vormittag »
Mehr Menschen hungern in Paraguay

Geschrieben am 16. Oktober 2014 von Stefan Undorf



Washington: Die Organisation “Forschungsinstitut für internationale Ernährungspolitik” (International Food Policy Research Institute) veröffentlicht jährlich einen Bericht zur Unterernährung. Die aktuelle Ausgabe des Globalen Hungerindexes 2014 zeigt an, dass sich die Unterernährung in Paraguay vergrößert hat.

Untersucht wurden die Aspekte Kalorienaufnahme, Untergewicht bei Kindern unter 5 Jahren und Sterblichkeit von Kindern der vorgenannten Altersgruppe. Dabei werden pro Land zwischen 0 und 100 Punkte vergeben. Kein Punkt bedeutet kein Hunger. 100 Punkte bedeutet, alle Menschen hungern, alle Kinder unter 5 Jahren haben Untergewicht und sterben vor Erreichen des 6. Lebensjahres.

In diesem Jahr erhielt Paraguay 8.8 Punkte und bietet damit gemäß der Studie mit die schlechtesten Ernährungsbedingungen der Region. Lediglich Bolivien schneidet mit 9,9 noch schlechter ab. 1990 lag unser Land bei 9.6 und hatte sich bis 1995 auf 7,4 verbessert, im Jahre 2000 waren es 6,8 und 2005 nur noch 6,3. Der positive Trend ist klar gebrochen und die Situation scheint sich zu verschlechtern. Die Studie geht nicht auf die Gründe für diese Entwicklung ein. Eine Tabelle mit mehr Details findet sich hier.

Auch eine Studie der Vereinten Nationen (UNO) in diesem Jahr bestätigte, dass Paraguay keine Fortschritte bei der Bekämpfung der Unterernährung gemacht hat. Laut UNO leiden seit dem Jahr 2005 bis heute ca. 700.000 Menschen im Land an Hunger.

In Paraguay leben schätzungsweise zwischen 6 und 10 Millionen Menschen auf einer Fläche, die laut einem Hochschullehrer für Agraringenieurwesen an der nationalen Universität, Nahrungsmittel für 50 Millionen Münder produziert.

Quelle: Paraguay.com


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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #9 am: Oktober 19, 2014, 12:26:25 Vormittag »
Hitzerekorde

Asunción: Das Wetteramt meldet die höchsten Temperaturen in der Hauptstadt seit Beginn der Aufzeichnungen vor 55 Jahren. Am Donnerstag kletterte das Thermometer auf 41,8°C. Die gefühlte Temperatur lag um die 50°C, erst für Sonntag ist ein leichtes Abkühlen auf ca. 34 Grad zu erwarten.

Die Bestmarke für Wärmeliebhaber in Asunción lag bisher bei 41,7 Grad, gemessen am 9. Dezember 1985. Seit 1959 gibt es regelmäßige Wetteraufzeichnungen. Weitere Rekordwerte verzeichneten die Wetterstationen von Mariscal Estigarribia, General Bruguez und Pozo Colorado.

In Mariscal Estigarribia wurden die 44 Grad vom 6. November 1968 um 0,6 Grad überboten, hier begannen die Aufzeichnungen bereits 1950. Pozo Colorado legte ein ganzes Grad auf 44°C zu, nach 43°C am 29. November 2009. Daten werden seit 1970 gemessen. Die größte Differenz zum Referenzpunkt wurde in General Bruguez gemessen, wo 42,6 Grad vom 5. Februar 2010 dem neuen Höchstwert von 43,6°C weichen mussten. In General Bruguez gibt es seit 22 Jahren ein Verzeichnis von Wetterdaten.

Am Sonntag werden Regen, Gewitter für den Süden und die Mitte des Landes sowie Südwind erwartet, die für leichte Wetterentspannung sorgen sollen.

Quelle: Última Hora

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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #10 am: Oktober 19, 2014, 12:34:25 Vormittag »
“Der Abgeordnete Ibáñez hat mich versklavt”



Asunción: Eine Paraguayerin die in den USA wohnt klagte in dieser Woche den Abgeordneten José María Ibañez und seine Frau an, sie versklavt zu haben, während sie für die Familie arbeitete. Ihr sei nur ein Zehntel des vertraglich vereinbarten Gehaltes ausgezahlt worden.

Die Frau, die sich gerade in Paraguay aufhält erzählte ihre Geschichte gegenüber dem Radiosender 780 AM. Sie wolle den Moment des öffentlichen Interesses nutzen, damit ihr geglaubt wird und so versuchen, dass noch ausstehende Geld von der Familie zu kassieren, auch wenn die Vorfälle schon viele Jahre zurück liegen.

Alles begann 1998 als Basílica García für die Familie als Hausmädchen arbeitete. Nach einer Zeit zog die Familie nach Chile und bot der jungen Frau an, mitzureisen. Dort arbeitete sie, gemäß ihrer Aussage, für 50 Pesos im Monat (zum heutigen Kurs 375.656 Guarani), was in Chile so gut wie nichts sei.

Nach 2 Jahren in Chile zog die Familie im Jahr 2000 weiter in die Vereinigten Staaten, wo José Ibañez einen Masterstudiengang in öffentlicher Verwaltung und internationalen Beziehungen absolvierte. Die Einreiseprozedur war deutlich aufwändiger als die für Chile und so musste unter anderem ein schriftlicher Vertrag geschlossen werden, den es bislang nicht gab. Laut diesem Vertrag bezog sie ein Gehalt von 1.000 USD.

“Ich fragte, ob sie mir diese Summe bezahlen würden und bekam zur Antwort, dass dies lediglich eine Formsache sei. Ich war damals so jung, besser gesagt; so ignorant. Als wir dann dort waren, sagte mir die Frau, dass sie mir 100 Dollar im Monat zahlen würde”, so García.

100 USD (444.037 PYG) war auch damals an wahrscheinlich jedem Ort der Welt wenig Geld. Basílica schickte die Hälfte Ihres Gehaltes zu ihrer Familie nach Paraguay und das, was übrig war benötigte sie für persönliche Gegenstände. Nach anderthalb Jahren wollte sie nach Paraguay zurückkehren.

“Neben dem geringen Gehalt, das sie mir zahlten war die Arbeit sklavenartig”, klagte sie. Und weiter: “Ich arbeitete praktisch 24 Stunden täglich für sie. Sie hatten 3 Kinder, darunter ein Neugeborenes. Sie gingen aus und feierten und ich wartete bis zwei Uhr morgens und um sechs Uhr fing meine Arbeit wieder an.” Sie hätten ihr verboten, dass Haus zu verlassen. Wenn sie das mache würde sie als illegale Einwandererin verhaftet. Außerdem hätten sie ihr nicht erlaubt, Englisch zu lernen.

Schließlich forderte sie mehrmals resolut, dass sie zurück nach Paraguay wolle: “Ich sagte ihm, dass dies mein Recht ist” Schließlich besorgte der heutige Abgeordnete eine Reiseerlaubnis bei der paraguayischen Botschaft. Die einzige Person, die sie in den Vereinigten Staaten kannte, habe ihr die 400 Dollar für das Flugticket geliehen.

Dieselbe Person redete auch auf sie ein, nicht ohne etwas in der Hand nach Paraguay zurück zu reisen und überzeugte sie schließlich. Sie blieb, fand eine andere Arbeit und begann Englisch zu lernen. Sie hatte ihre Geschichte bereits bei einem Radiosender in den USA erzählte, die Macher des Senders vermittelten ihr Kontakte zu anderen Paraguayern in den Staaten.

Nun kam sie nach Paraguay, um ihre Geschichte bekannt zu machen, die ähnlich klingt wie die der Hausangestellten der Familie in Areguá, wo 3 Mitarbeiter des Wochenendhauses als vermeintliche Angestellte des Kongresses gelistet waren und Ibáñez gemäß der Anklage der Staatsanwaltschaft lediglich einen Teil der Bezüge an diese weitergeleitet habe.

Quelle: ABC Color

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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #11 am: Oktober 23, 2014, 10:21:45 Vormittag »
Politiker in Paraguay in Drogenhandel verwickelt

Von
Vilma Guzmán
amerika21.de


Asunción. Senatoren und Parlamentsabgeordnete der traditionellen politischen Parteien Paraguays sind in einem Bericht der Zeitung Última Hora (UH) am Sonntag direkter Verbindungen zu Drogenkartellen beschuldigt worden.

Mit Fotos und Hintergrundinformationen der namentlich genannten Personen auf ihrer Titelseite publizierte UH einen investigativen Bericht, in dem Parlamentariern und Politikern der regierenden Colorado-Partei und der Liberalen Partei vorgeworfen wird, direkt oder indirekt am Kokain- und Marihuana-Handel beteiligt zu sein. Es handelt sich um fünf Abgeordnete und eine Ex-Parlamentarierin der Colorado-Partei sowie um einen Senator und einen Provinzgouverneur der Liberalen Partei.

In dem Bericht wird unter anderem darauf hingewiesen, dass der Colorado-Abgeordnete Marcial Lezcano als seinen Stellvertreter auf der Liste der Parlamentarier den Drogenbaron Carlos Rubén Sánchez hatte, der in Brasilien gesucht wird. Der Bruder von Lezcano sei außerdem dieses Jahr sieben Monate im Gefängnis gewesen, weil er im Besitz von flüssigem Kokain für den Versand nach Europa war.

Bei einer Durchsuchung der Villa eines Bruders des Parlamentariers Fredy D'Eclessis wurden 195 Kilo Kokain gefunden und die stellvertretende Abgeordnete Perla Vazquez beschuldigte ihren Kollegen von der Colorado-Partei, unter einem Pseudonym auf einer Verteilerliste der Drogenhändler zu stehen, heißt es in der Reportage weiter.

Última Hora, eine der größten Zeitungen des Landes, bringt außerdem die Familie des Abgeordneten Carlos Maggi von der regierende Colorado-Partei mit dem Drogenhandel in Verbindung. Eine Ladung von 311 Kilo Kokain, ein Flugzeug und ein Boot seien am Wohnort seines Vaters, einem ehemaligen General der Armee, beschlagnahmt worden.

Auch die Angehörige der Colorado-Parteispitze, Cristina Kuba, sei in Drogengeschäfte verwickelt, so UH. Auftragsmörder hätten einen ihrer Söhne getötet, ein anderer Sohn sitzt wegen Besitzes von 195 Kilo Kokain im Gefängnis und ihr Ehemann, laut der Zeitung ein Rechtsanwalt der Drogenmafia, kam ebenfalls gewaltsam zu Tode.

Erwähnt wird in dem Bericht auch der Zusammenstoß zwischen Senator Robert Acevedo und dem Gouverneur von Amambay, Pedro González, die sich gegenseitig beschuldigten, die mächtigsten Mafiosi zu schützen. Ersterer war mit dem mutmaßlichen Drogenboss Jarvis Giménes Pavao fotografiert worden. Auf González wurde im Jahr 2010 ein Anschlag verübt, bei dem es um eine Abrechnung zwischen Mafiagruppen gegangen sei, schließt der Bericht von Última Hora.

Die rechtskonservative Colorado-Partei regierte Paraguay bis 2008 ununterbrochen für 61 Jahre, darunter 35 Jahre unter Diktator Alfredo Stroessner. Am 15. August 2013 trat der Unternehmer und Multimillionär Cartes von der Colorado-Partei das Präsidentschaftsamt an.

Quelle:
http://tinyurl.com/nxr7h2e
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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #12 am: November 10, 2014, 11:18:11 Vormittag »
Paraguay: Eine kritische Bestandsaufnahme

 9. November 2014 von Stefan Undorf

Schrottbusse, zerstörte Straßen und Routas, die grüne Hauptstadt zum Müllplatz verkehrt, der Grenzverkehr durch Schmuggel und Drogenhandel dominiert, ein Teil der Einwohner unterernährt, während Millionen Tonnen Getreide und Fleisch exportiert werden. Leseschwierigkeiten, Auswendiglernen, Kopieren und Nicht-Nachdenken Volkssport seit frühester Kindheit. Dies Alles und noch viel mehr Produkt der aktiv seuchenden Plage von Politikern, Richtern, Militärs, Polizisten, Akademikern und Handwerkern, die seit mehr als einem Jahrhundert die Lebensqualität erdrücken sowie die kollektive Moral und persönliche Ethik platt machen, die einst in diesem Land vorhanden waren bevor Ausländer sie zerstörten.

Dies ist die Sicht auf Paraguay von José Antonio Vera, der für die argentinische Zeitung Argenpress schreibt. In einem bewegenden Artikel spricht Vera verschiedene Missstände in Paraguay offen an, karikierend und aus stark sozialistischer Perspektive. Der Original-Artikel ist frei übersetzt, stark gekürzt und teilweise ergänzt und von den gröbsten ideologischen Bewertungen befreit, damit sich der geneigte Leser seine eigenen Gedanken machen kann.

Gerade jährte sich zum 150. Mal der Völkermord, Ethnienmord und Naturmord, den das britische Königreich am Reißbrett entwarf und der von Brasilien, Argentinien und Uruguay in der Vasallen-Art umgesetzt wurde, um die zu dieser Zeit einzige unabhängige Republik Südamerikas einzuebnen. Der Krieg, der von 1813 bis 1864 über das Land hereinbrach, wird zu Unrecht “Dreifaches Bündnis” (Triple Alianza) genannt, da eine vierte Kraft von London aus intellektuell und finanziell lenkte.

Seit anderthalb Jahrhunderten wird dieses Land langsam zermürbt. Das politische Schauspiel wird von zwei Sekten, die sich Parteien nennen, zelebriert. Als stärkerer Akteur die Colorado-Partei und daneben die Liberale Partei, die als Schoßhund mitspielt.

Paraguay rutscht langsam auf einen Abgrund zu mit seiner obszönen Wirtschaft getragen von Drogenhandel, Geldwäsche und zunehmend abhängig von ausländischen Investoren, beregnet von Schmuggel, Kokain, Zigaretten, Autos, Waffen, Agrargiften, Medikamenten und mehr, befördert von anderthalb Dutzend täglichen Flügen von zahlreichen versteckten Landebahnen aus, alles unter dem Schutz von Staatsorganen und privaten Unternehmern.

Der aktuelle Staatspräsident wurde noch vor drei Jahren von den USA als mögliches Mitglied einer internationalen Verbrecherorganisation beobachtet, heute sieht man in ihm den engsten Verbündeten in Südamerika. Medienberichten zufolge wird die Mehrzahl der Zigaretten, die Kolumbien, die USA und Paraguays Nachbarstaaten fluten von Firmen hergestellt, deren Besitzer der demokratisch gewählte Präsident ist, selbstverständlich ohne sein Wissen.

Garagen-Universitäten sprießen aus dem Boden. Das Verhältnis von privaten zu öffentlichen Hochschulen liegt bei etwa 50 zu 8. Diplom-Dealer liefern Doktor-Titel für Medizin ab 15.000 USD, für 2.000 US-Dollar “lernt” man in wenigen Stunden Krankenpflege, Anwalt gibt es für 10.000 USD. Paraguay ist eines der Länder mit der höchsten Dichte von Akademikern und Juristen und dabei der niedrigsten Frequenz von wissenschaftlichen Leistungen. Die Gesellschaft leidet an einer Klasse von Scheinakademikern und Scheinhandwerkern mit einem traurigen kulturellen Defizit, die die Gesellschaft bis in höchste Positionen hinein intellektuell massakriert.

Zu alledem kommt noch der begonnene Prozess der Staatsverschuldung durch “Souveräne Staatsanleihen”, mit deren Hilfe die heutigen Machthaber auf Kosten zukünftiger Generationen feiern. Paraguay ist bereits in eine schwer aufhaltsame Spirale von Verschuldung in Milliardenhöhe eingetreten, deren Zinsen sich anhäufen während öffentliche Investitionen in Bildung und Infrastruktur auf sich warten lassen. Klar ist, wer das bezahlen soll, offen ist das “Wie?”.

Keine “Dicker Fisch” der Mafia sitzt hinter Gittern, die juristische Verfolgung vieler Delikte gegen nationale Interessen ist tückisch langsam, während 70 Prozent der ca. 10.000 Gefängnisinsassen  ohne Urteil einsitzen.

Die großen Presseorgane sind in den Händen weniger der reichsten Unternehmer des Landes konzentriert. Private Radiosender (Piratensender) werden mit aller Härte verfolgt, außer sie gehören Politikern der Parteien Colorado (ANR) oder Liberale (PLRA).

Diese Woche hat das Parlament erneut einen Gesetzesentwurf über eine 15-prozentige Exportsteuer auf Agrarprodukte abgelehnt. Während der Agrarsektor der Hauptverdiener des Landes ist, generiert der Staat aus diesem Bereich lediglich 0,03 Prozent des Steueraufkommens.

    “Ich mag das Land, ich mag die Leute, ich mag nicht den Staat.”
    Herbert Grönemeyer

Quelle:
http://tinyurl.com/mceqtg3
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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #13 am: Dezember 12, 2014, 12:45:35 Vormittag »
Cartes als “Schmuggler” beschuldigt


Veracruz: Der Präsident Horacio Cartes hält sich zur Zeit in Mexiko zu einem Gipfeltreffen iberoamerikanischer Staaten auf. Dies nimmt die ortsansässige Zeitung “Milenio” zum Anlass, zwei Artikel über den paraguayischen Präsidenten und seine Beziehungen zum organisierten Zigarettenschmuggel zu veröffentlichen.

Die Zeitung beschuldigt den Präsidenten direkt für den Schmuggel verantwortlich zu sein: “Der Präsident Paraguays, Horacio Cartes, bereichert sich mit vollen Händen am Tabakschmuggel in Mexiko. Sechs der meistverkauften illegalen Marken werden in seiner Firma Tabacos del Este SA (Tabesa) hergestellt und auf direkte oder indirekte Art profitiert er enorm vom Wachstum des Schwarzmarktes in Mexiko.”

Die in Paraguay hergestellten Marken sind landesweit im Angebot und sollen laut Schätzungen zwischen 2,5% bis 7% des Schwarzmarktes ausmachen. Hier bieten sich die paraguayischen Zigaretten ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit chinesischen Schmuggelzigaretten, die eine ähnliche hohe Marktdurchdringung erreichen.

Die chinesischen Marken verstecken normalerweise ihre Herkunft, während die paraguayischen Produkte leicht an der Aufschrift “Producido en Tabacos del Este SA” zu erkennen sind. Tabesa gehört zur Firmengruppe von Cartes, dem 56. Präsidenten Paraguays, Besitzer des Fußballclubs Libertad, der schon vor Saisonende als Meister feststeht, einem der reichsten Männer des Landes und dessen Firma sich laut Webseite “in ständiger Vergrößerung” befindet.

Die Zeitung behauptet, dass Zigaretten paraguayischer und chinesischer Herkunft den mexikanischen Fiskus ausbluten lassen und alle Anstrengungen der Gesundheitsbehörden gegen den Tabakkonsum unterwandern. Laut Milenio ist der Zigarettenschmuggel inzwischen auch eine der Haupteinnahmequellen berüchtigter Kartelle wie “Los Zetas” oder dem “Cártel de Sinaloa”.

Die Zeitung gibt Teile aus einem Interview von ABC Color mit Cartes wieder, in welchem dieser erklärt: “Für mich ist der Schmuggel ein Problem des Zolls. Wir schmuggeln gar nichts, wir haben ein sauberes Gewissen. Das ist doch genau wie bei Nestlé, die sind doch ebenso wenig verantwortlich wenn Trockenmilch zu uns geschmuggelt wird.”

Die Fabriken von Cartes produzieren ein Vielfaches dessen, was in Paraguay verqualmt wird und deswegen behaupten die Gegner von Cartes, dass der Überschuss an den Schwarzmarkt verkauft wird. “Wenn die Frage ist, wohin alle diese Zigaretten gehen, dann sagt uns die Realität, dass diese über Schmuggelwege in ganz Lateinamerika verteilt werden.”, erklärt Luciano Stremel, Direktor des Instituts für wirtschaftliche und soziale Entwicklung im Grenzbereich von Brasilien (Idesf).

Abschließend weist Milenio darauf hin, dass dies nicht das erste Mal sei, dass den Firmen von Cartes und ihm als Person dunkle Geschäfte nachgesagt werden. Bereits früher in diesem Jahr hat ihn eine kolumbianische Zeitung des Schmuggels beschuldigt und in Brasilien hat er den Spitznamen Tabak-Chef (Patrón del Tabaco).

José Ortiz, Geschäftsführer von Tabesa bestritt, dass Zigaretten aus der Produktion seiner Firma in Mexiko verkauft werden. Das mache keinen Sinn, denn die Firma exportiere lediglich in die USA, nach Aruba und Curaçao. Es beteuerte, dass ihn die Veröffentlichung sehr überrascht habe und diese eine “große Dummheit” sei. Er vermutet eine Verschwörung, angezettelt durch einen international agierenden Konkurrenten, der Tabesa zerstören wolle.

Quellen: Paraguay.com / Pulso, Foto: Última Hora
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Re: Wussten Sie schon, dass in Paraguay......
« Antwort #14 am: Februar 19, 2015, 11:53:01 Nachmittag »
Von 10 Einwohnern haben nur sechs Wasser

“Die Darlehen, die multilaterale Organisationen für die Trinkwasserversorgung in das Land pumpen, spiegeln sich nicht im Alltag von etwa 40% der Bevölkerung wider, die nicht über einen Anschluss verfügen”, sagte Paula Burt von der Avina Stiftung. Es gebe ein absolutes Chaos in dieser Sparte, sei es bei der Anzahl der Verbraucher oder den Brunnen, parallel dazu fehle eine Ordnung in der Politik.

Die Avina Stiftung ist eine Nichtregierungsorganisation und hat Spendengelder für eine neue Zisterne im Chaco gesammelt, Burt fragt sich aber, warum die öffentliche Wasserpolitik so schleppend voran geht.

„Jedes Jahr werden Millionen von US Dollar in dieser Branche investiert, aber die Steigerungsrate beträgt nur 1%. Es gibt eine klare öffentliche Vorgabe, dass die Deckung erhöht werden soll, nicht nur in kleinen Dörfern sondern überall im Land soll ein Versorgungssystem entstehen, das aber auch aufrechterhalten werden kann. Es wird viel Geld für das Brunnengraben, Wasserspeicher und die Installation ausgegeben, die Menschen, die dieses System dann verwalten sollen, sind dafür allerdings nicht ausgebildet“, sagte Burt.

Sie fügte hinzu, dass die Erssan (Regulator der Gesundheitsdienste) vergangenes Jahr festgestellt hat, dass 63% der Bevölkerung fließendes Wasser haben, 37% aber keines.

„Paraguay bekommt über die Institutionen der Weltbank, Focem oder IDB jedes Jahr Fördergelder in Millionenhöhe, aber es gibt immer noch Menschen ohne Wasseranschlüsse. Insgesamt müssten eigentlich 3.500 zentrale Wassersysteme bestehen, laut den Daten der Erssan aus dem Jahr 2013 sind es nur 2.522“, sagte sie.

Des Weiteren komme noch ein weiterer Faktor hinzu, sagte Paula Burt, das Fehlen vieler Wasserzähler mache die Nutzer sorglos, sie kümmern sich nicht darum, ob irgendwo ein Leck entstanden ist und das Wasser sinnlos abläuft. Dabei entstehe ein Mangel in der Versorgung anderer Nutzer durch den fehlenden Wasserdruck im Gesamtnetz. Der Konsument wäre verantwortungsbewusster wenn ein funktionierendes Messgerät existiert und er für die tatsächlichen Verbrauch bezahlen muss.

Quelle: ABC Color, Foto: AVINA
http://tinyurl.com/ns7mr56

Dies in einem der wasserreichsten Land der Erde !
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